Schlacht von Sedan

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Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel behandelt die Schlacht im Deutsch-Französischen Krieg. Für die gleichnamige Schlacht des Zweiten Weltkrieges siehe Schlacht von Sedan (1940).
Napoleon III. wird gefangengenommen

Die Schlacht von Sedan fand am 1. September 1870 nach dem französischen Überfall auf Deutschland im Deutsch-Französischen Krieg statt. Mit der Kapitulation der französischen Truppen und der Gefangennahme des französischen Kaisers Napoleon III. war die Schlacht entscheidend für den Ausgang des Krieges. Befehligt wurden die deutschen Truppen von Helmuth von Moltke.

Sieg

Nach dem Sieg wurde der glückliche Ausgang der Schlacht und die Opfer, die dieser Sieg unter den tapferen deutschen Verteidigern gekostet hatte, alljährlich mit dem Sedantag gewürdigt. In einem Telegramm schrieb Kaiser Wilhelm I.:

Welch' eine Wendung durch Gottes Fügung!“

Wilhelm von Tegetthoff kommentierte nach der Schlacht von Sedan süffisant:

„Ich fühle bis zu einem gewissen Punkte eine Befriedigung darüber, daß das blaguirende [gleichgültige, sorglose Attitüde] Franzosentum eine derbe Lektion erhalten, daß Deutsche es waren, die sie gegeben, daß Deutsche es sind, die fortan eine große Rolle in Europa spielen werden.“[1]

Dieser Ausspruch wurde legendär und von Adolf Hitler in seiner Rede vom 30. Januar 1939 aufgegriffen, in der er in Anlehnung sagte:

Am 30. Januar 1933 zog ich in die Wilhelmstraße ein, erfüllt von tiefster Sorge für die Zukunft meines Volkes. Heute – sechs Jahre später – kann ich zu dem ersten Reichstag Großdeutschlands sprechen! Wahrlich, wir vermögen vielleicht mehr als eine andere Generation den frommen Sinn des Ausspruches zu ermessen: Welch' eine Wendung durch Gottes Fügung!“

Bildergalerie

Siehe auch

Literatur

Verweise

Lieder

Fußnoten

  1. Heinrich Friedjung: Custoza und Lissa, Insel-Verlag, Leipzig 1915