Adolf Hitler – Sein Kampf gegen die Minusseele

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Buch

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Titel: Adolf Hitler – Sein Kampf gegen die Minusseele
Verleger: Prometheus-Verlag
Verlagsort: Buenos Aires


Adolf Hitler – Sein Kampf gegen die Minusseele ist ein Buch aus den 1950er Jahren, das unter dem Pseudonym W. von Asenbach veröffentlicht wurde. Es trägt den Untertitel Eine politisch-philosophische Studie aus der Alltagsperspektive.

Erläuterung

Das Buch erschien in Argentinien (Buenos Aires) im Prometheus-Verlag (ohne Angabe eines Erscheinungsjahres). Um 1955 wurde es in der BRD vertrieben. Am 11. September 1957 wurde Friedrich Lenz vom dritten Strafsenat des Bundesgerichtshofes für die Verbreitung von – unter anderem – diesem Buch zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt:

„Für das Buch ‚Adolf Hitler – Sein Kampf gegen die Minusseele‘, das angeblich 1953 in Buenos Aires in einem Verlag ‚Editorial Prometheus‘ erschienen ist, hatte der Angeklagte [Friedrich Lenz] das Alleinvertriebsrecht für die Bundesrepublik. Der Verfasser dieses Buches nennt sich W. von Asenbach, worunter sich nach der glaubhaften Angabe des Angeklagten ein ehemaliger jetzt außerhalb Deutschlands wohnender Offizier verbirgt. Dieses Buch vertrieb der Angeklagte zum Preise von 10 DM das Stück; er hat etwa 1000 Stück davon abgesetzt.“[1]

Dabei wurde u. a. auch diese Schrift eingezogen. In einigen Quellen steht, daß sich Friedrich Lenz hinter dem Pseudonym verbirgt.[2] Vereinzelt und „nach Angaben zweier Amsterdamer Nazi-Jäger“ wird Johann von Leers die Urheberschaft zugeschrieben.[3]

Wenn jemand das Buch weiterverbreitete, zog dies Konsequenzen nach sich wie folgt:

„Wegen Verbreitung des Buches ‚Adolf Hitler, sein Kampf gegen die Minusseele‘, das im Prometheus-Verlag in Buenos Aires erschienen ist, verurteilt das Stuttgarter Landgericht den Versandbuchhändler Erich Teich zu drei Monaten Gefängnis ohne Bewährung.“[4]

1964 tauchte es erneut in der Bundesrepublik auf. Diesmal waren als Herausgeber „Boekhandel Europas“ in Amsterdam, als Drucker „Plummer Brothers Press“ in Chittagong angegeben. Der Versand ging nun von Holland aus, weshalb ehemalige „Widerständler“ und Sozialisten die niederländische Regierung aufforderten, eine weitere Verbreitung des Buches zu unterbinden. Gegen den holländischen Buchhändler Paul van Tienen wurde in diesem Zusammenhang Klage erhoben.

1980 veröffentlichte der Verlag „Liberty Bell Publications“ aus Reedy, West Virginia, einen weiteren Nachdruck.

21. Jahrhundert

2016 wurde das Buch beim Verlag „Concept Veritas“ neu aufgelegt.

Vorwort zu „Adolf Hitler – Sein Kampf gegen die Minusseele“

Quelle
Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.
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Zur Zeit, da diese Zeilen geschrieben wurden, war die Veröffentlichung politischer Schriften über die jüngste deutsche Vergangenheit verpönt, es sei denn, es ergösse sich aus jeder Zeile eine Flut von Verwünschungen, Schmähungen und handgreiflichen Verleumdungen über die faszinierende nationale Evolution unter ihrem Führer Adolf Hitler. Eine seltsame, quer verlaufende Bügelfalte am neu angemessenen Gesellschaftsanzug der Gesinnungsfreiheit aus der hastig zusammengeschlagenen Werkstatt einer mit dem demokratischen Banner drapierten öffentlichen Nachkriegsordnung! Ich lege auf die Feststellung des Zeitpunktes sehr großen Wert. Sie ist nicht weniger wichtig als die zeitliche Festlegung der sich mit geisttötender Monotonie und staubwischender Handbewegung bei jeder Gelegenheit wiederholenden Proklamation der Weltordnungshüter, daß mit dem gelungenen Schwertstreich, durch den das Deutsche Volk von der angeblichen braunen Tyrannei ,befreit' wurde, gewissermaßen automatisch auch die letzten sympathisierenden Gefühlsrudimente für einen grandiosen historischen Vollzug beseitigt wurden. Leider befleißigen sich die Behaupter hinsichtlich der erforderlichen Beweisführung der allergrößten Zurückhaltung. So einfach jedoch läßt sich eine Idee nicht begraben! Und so leicht kann man weder aus der Geschichte, noch aus der Gedankenwelt seiner Zeitgenossen einen Mann entfernen, für dessen Bezwingung seine Todfeinde in einem sechsjährigen Weltbrand auch die allerletzten Trümpfe, durch die dem Sieg das Prädikat ,ehrenvoll' bei bestem Willen nicht zugestanden werden kann, ausspielen mußten. Aber Worte allein können keine Taten auslöschen! Und überdies sind die Ereignisse der Gegenwart recht wenig geeignet, die Erinnerung an Hitler verblassen zu lassen. Vielmehr wecken sie tagtäglich die Gedanken an jenen Heros der Geschichte, der die wahrhaft prophetischen Worte gesprochen hat: „Wenn die da kommen ...”

Die nachfolgende Studie soll in gedrängter Kürze einen Einblick in die Gedanken, Empfindungen und Überlegungen suchender und kritisch prüfender Alltagsmenschen verschaffen, die fern der hohen und niedrigen Politik, unbefangen und vorurteilslos den tieferen Sinn und ethischen Gehalt einer dynamischen Entwicklung in sich aufgenommen haben. Sie soll – insbesondere um der Ehre und Wahrheit willen – jenen nachhaltigen Eindruck vermitteln, den der Schöpfer des Dritten Reiches zur Zeit seines Wirkens hervorgerufen und den er – entgegen der dirigierten und in Bezug auf ihr Niveau beschämenden öffentlichen Meinung – auf dem Grunde der nur mit Druckerschwärze überschwemmten Volksseele hinterlassen hat. Die psychologischen Gründe und Hintergründe seines Handelns rücken dabei zwangsläufig in den Vordergrund. Sie zu skizzieren, ist deshalb eine unumgängliche Notwendigkeit, weil die Nachkriegsmentalität unter bewußter Umgehung der manifestierten Kardinalprobleme die Dramatik des Geschehens ausschließlich aus der Sphäre einer dämonisch-skurrilen, manisch-depressiven Geisteshaltung des Führers der Deutschen Nation abgeleitet wissen will.

Da ich kein Geschichtsschreiber und kein Biograph bin, sondern nur einen Blick aus dem Fenster des Alltags auf die überragende Gestalt Adolf Hitlers werfen will, habe ich sowohl auf Chronologie wie auch auf biographische Untermalungen verzichtet. Ebenso vermied ich weitgehend alles, was Unterlagen, Quellennachweise und Daten erfordert. Abgesehen von den vorläufig noch unüberwindlichen Schwierigkeiten bei der Beschaffung authentischen Materials, erscheint es in diesem Falle weder notwendig noch zweckmäßig, sich in ein Fahrwasser zu begeben, dessen trübe Fluten von lauernden Polypen umstreitender Rabulisten nur so wimmeln. Die Zusammenhänge werden vor mir ganz einfach so beurteilt, wie sie sich mir – und mit mir gewiß vielen Millionen deutscher Menschen – im täglichen Erleben dargestellt haben, und nicht etwa so, wie sie sich von einer anderen Warte aus vielleicht auch beurteilen ließen. Dafür kann die Echtheit dieses winzigen Steinchens im gewaltigen Mosaik des zukünftigen Führerbildes nicht bezweifelt werden, denn: was ich als Erlebnis empfand, ist auch dann wahr, wenn es ein anderer an meiner Stelle als solches nicht empfunden haben würde. Und Erlebnis ist für mich alles, was ich mit meinen Sinnen wahrgenommen habe und in mir gestaltend weiterwirkte.

Ferner möchte ich, daß ein Deutscher, der die nachfolgenden Seiten vielleicht einmal lesen wird, jedoch die heroische Ära Adolf Hitlers nicht miterlebt hat, der gleichzeitig die innere Kraft besitzt, den Wert einer Idee und die titanenhafte Größe ihres Trägers auf der nationalen Elle zu messen, daß jener deutsche Mensch erfährt:

„Es lebt in seinem Volk, auch wenn es geschlagen, verraten und verkauft, zerrissen, gedemütigt und entwürdigt wurde, doch noch ungebrochen – das deutsche Herz!

Der Verfasser.

Quelle: W. von Asenbach: Vorwort in Adolf Hitler – Sein Kampf gegen die Minusseele


Fußnoten

  1. Bundesgerichtshof – Urt. v. 11.09.1957, Az.: 1 St E 6/57
  2. z. B. Manfred Jenke: Die nationale Rechte – Parteien, Politiker, Publizisten, S. 195, 1967
  3. Claudio Mutti
  4. 8. März 1957