Weißer Sezessionismus

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Weißer Sezessionismus bezeichnet politische Strömungen und Bewegungen in Nordamerika und Europa, die sich darauf richten, die Gruppe der Weißen und die von ihnen geprägte Kultur und Zivilisation zu erhalten und in angestammten Lebensräumen für die Zukunft zu sichern. Dies soll durch Sezession, das heißt im Wege territorialer Neuordnung, auf den genannten Kontinenten verwirklicht werden.

Hintergrund

Ausgangspunkt weiß-sezessionistischer Bestrebungen ist die Wahrnehmung, daß die jeweils bestimmenden Kräfte in den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada einerseits und in Europa andererseits über die Länder mit traditionell weißer oder mehrheitlich weißer Bevölkerung eine sich immer mehr zuspitzende Überfremdung mittels millionenfacher Ansiedlung von Personen aus der Dritten Welt verhängt haben und erzwingen (→ Drittweltisierung).

Die Auswirkungen, beispielsweise solche des Verhaltens, der Vermehrungsraten der einzelnen Ethnien und des seit langen Zeiträumen wirkenden Einflusses des Multikulturalismus als solchem, deuten die weißen Sezessionisten als bewußten, zerstörerischen Anschlag auf die von Europäern geschaffene Zivilisation sowie als Ins-Werk-Setzen von Rassenkriegen in den betroffenen Territorien.

Rassenkriege fürchten Personen, die unter Überfremdung leiden, teilweise nur als Folge und zwingende Begleiterscheinung von Multikultur. Vor allem weiße Aktivisten erwarten aber nicht nur einen unvermeidlichen Rassenkrieg, sondern sie ordnen ihn als bewußte Inszenierung seitens der Kräfte ein, die auch hinter der Ansiedlung der Fremden stehen. Ihnen gehe es darum, auf diesem Weg und die mit ihm einhergehende Chaotisierung der Verhältnisse die schließliche Liquidierung der bisherigen weißen Nationalstaaten zu erreichen und so einen finalen Schritt zu einer Neuen Weltordnung (NWO) zu tun.

Die bisher eingetretenen Effekte der von den politischen Eliten erzwungenen massenhaften Ansiedlung Kulturfremder in den weißen Ländern gestatten aus Sicht der weißen Sezessionisten keine Reformbemühungen mehr. Sie glauben, daß insbesondere die millionenfache Legalisierung Illegaler[1] sowie die „Integration“ der Angesiedelten verfehlt sind und nur zum Schaden der Weißen und auf deren Kosten betrieben werden, um sie zu verdrängen.

Meinungsverschiedenheiten bestehen unter den weißen Sezessionisten hinsichtlich der Identifizierung der treibenden Kräfte hinter dem Immigrationismus, bezüglich deren Motive und der letztverantwortlichen Urheber.[2] Einigkeit besteht indes darin, daß die weitere Entwicklung nicht hingenommen werden könne. Die Zeit sei reif, jegliche Ansinnen von „Integration“ und das Verstehenwollen der heutigen – aus sezessionistischer Sicht – verräterischen weißen Eliten hinter sich zu lassen, ob diese sich konservativ oder liberal oder sozialdemokratisch nennen.

Dies soll geschehen, indem man die weiße Bevölkerung Nordamerikas und Europas mit Hilfe propagandistischer und politischer Werkzeuge wie Parteien von den Vorteilen einer Sezession überzeugt und für den entsprechenden Einsatz gewinnt. Ohne weitere Verzögerungen sollen die Weißen befähigt werden, als Gruppe ihr Schicksal in die Hand zu nehmen, den multikulturell geprägten Verhältnissen den Rücken zu kehren und unter dem Gesichtspunkt der Selbstbestimmung des Volkes neue Staaten oder Staatenverbünde zu gründen.

Bestrebungen in Nordamerika

Akteure

In den VSA und Kanada sind seit vielen Jahren intellektuelle, aktivistische sowie politische Ansätze innerhalb der traditionell White Nationalism (WN) genannten Bewegung zu erkennen, der sich für die Weißen verschärfenden Situation durch territoriale Abspaltung beziehungsweise Neuordnung zu begegnen. Der Präsident der seit 2013 eine Zeitlang wirkenden, inzwischen nicht mehr bestehenden Renaissance Party of North America (RPN) nannte – außer seiner Partei – diese Organisationen und Bewegungen:

  • The Northwest Front – strebt eine Weiße Republik im zentralen Westen des Kontinents an, die Northwest American Republic (rassebewußt)
  • The Western Block Party – strebt die Aspaltung der westlichen Provinzen Kanadas an (leicht rassebewußt)
  • The Novacadia Independence Party – in Gründung – will sich für eine Weiße Republik im kontinentalen Nordosten einsetzen (rassebewußt)[3]

Außerdem, ohne ausdrückliche rassebewußte Aussagen:

  • The Québec Separatist Movement[4]
  • The Second Vermont Republic
  • The League of The South
  • The Alaska Independence Party
  • The Texas Nationalist Movement

Uneinheitliche Auffassungen

White Nationalism, wie ihn etwa die American Freedom Party vertritt, und die verschiedenen weiß-sezessionistischen Bewegungen haben bisher keine einheitliche Linie gefunden, im Gegenteil haben Diffamierungskampagnen ideologischer Gegner, Fraktionskämpfe, persönliche Zwistigkeiten und Unterwanderungen seitens eingeschleuster Multikulturalisten zu diversen Spaltungen und zu einer Neutralisierung der Kräfte geführt. Teilweise nimmt die Entschiedenheit aber auch zu, wofür beispielsweise zeitweilig die Renaissance Party of North America stand, welche die Legitimität der jetzigen Staaten VSA und Kanada verneinte und Bestrebungen zur weiß-orientierten Stabilisierung der genannten Staaten entschieden ablehnte.

Situation in Europa

In Europa kreisen Vorstellungen zur Sicherung der Ethnien der Großgruppe der Weißen, ihrer Kultur und Zivilisation um Ideen und Konzepte, wie sie von der Europäischen Aktion, Guillaume Faye[5], Pierre Krebs oder Dietrich Schuler (Todesrune.png 2011) vertreten werden.

Eine weiß-sezessionistische Vision für Europa hat Arthur Kemp in dem 2013 erschienenen Buch „Nova Europa“ entwickelt.

Nicht-ethnozentrischer linksnationaler Separatismus

Zudem bestehen traditionell separatistische Bestrebungen in Europa, wie beispielsweise im Baskenland, in Schottland[6] oder auf Korsika. Diese haben sich aber weder unter dem Gesichtspunkt der Wahrung eines weißen Gruppeninteresses gebildet, noch stehen sie (primär) unter dem Eindruck einer Überfremdung durch kulturfremde Ausländer.

Siehe auch

Literatur

  • Michael O’Meara: Toward the White Republic (2010), ISBN 978-1935965022
  • Arthur Kemp: Nova Europa: European Survival Strategy in a Darkening World. Ostara Publications, 2013, ISBN 9781291263602
  • Kevin MacDonald: Weiße Männer – Zeit zur Trennung, 9. November 2012
  • Thomas Chittum: Civil War II: The Coming Breakup Of America. CreateSpace Independent Publishing Platform, 2009, ISBN 978-1440476396
  • Peter Scholl-Latour: Die Angst des weißen Mannes. Ein Abgesang. Propyläen Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-549-07331-5

Verweise

Fußnoten

  1. „US-Senatoren für Legalisierung von 11 Millionen Illegalen“, de.euronews.com, 29. Januar 2013 [1]
  2. Zum Teil wird auf die Eliten und Organisationen mit Herkunft aus und Verbindung zu den semitischen Religionen wie die Römisch-katholische Kirche und das christliche beziehungsweise christoide mindset hingedeutet. Zu letzterem vgl. Artikel zu Tomislav Sunić
  3. „Novacadia: White European Political and Geographical Redoubt“, undatiert [2]
  4. Wie es repräsentiert wird vom federal Bloc Québécois und von der provincial Parti Québécois
  5. Siehe Guillaume Faye: Wofür wir kämpfen. Manifest des europäischen Widerstandes. Das metapolitische Hand- und Wörterbuch der kulturellen Revolution zur Neugeburt Europas (2006), ISBN 3-935562-10-1, S. 67–70
  6. In Schottland fand am 18. September 2014 eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit des Landes vom Vereinigten Königreich statt. Nach Mitteilung der Medien unterlagen die Befürworter der schottischen Eigenständigkeit deutlich mit 44,7 % zu 55,3 % der abgegebenen Stimmen.