Krebs, Pierre

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Dr. Pierre Krebs

Pierre Krebs (Lebensrune.png 20. Dezember 1946 in Algier) ist ein französisch-deutscher Privatgelehrter, Schriftsteller, Verleger und metapolitischer Aktivist.

Leben

Pierre Krebs erwarb zunächst nach einem Studium an der Universität Montpellier das Diplom der Rechtswissenschaften, sodann in Paris das Diplom für Journalismus der École Supérieure de Journalisme sowie das Diplom der Soziologie und Politikwissenschaften der École des Hautes Études Sociales. Er ist Dr. phil. der Universität Paris (Dissertation: Valéry face à Wagner: mesure de la proximité). Später siedelte Krebs nach Deutschland über und studierte in Göttingen Romanistik, Philosophie, Geschichte und Alt-Skandinavistik und legte in Kassel das Erste und Zweite Staatsexamen für das höhere Lehramt in den Fächern Französisch, Geschichte und Politik ab.

Wirken

In den 1960er Jahren war Krebs Mitglied der national-französischen Partei Rassemblement Européen de la Liberté (REL) und Chefredakteur der parteieigenen Zeitschrift. 1968 wurde er satzungsgemäßer Präsident der Partei und war gleichzeitig verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

Seit 1980 ist Krebs Leiter des Thule-Seminars, der Forschungs- und Lehrgemeinschaft für die indoeuropäische Kultur. Das Seminar hat sich die Aufgabe gestellt, als eine „geistig-geschichtliche Ideenschmiede für eine künftige Neuordnung aller europäischen Völker“ zu wirken. Krebs nimmt als Vorsitzender dieser Vereinigung an nationalen und internationalen Treffen teil, beispielsweise in Rußland, und tritt als Vortragsredner auf.

Verbunden mit dem Seminar ist die Tätigkeit von Krebs als Verleger und Geschäftsführer von Ahnenrad der Moderne – Verlag für Forschung und Studien der indoeuropäischen Kultur, Philosophie, Wissenschaften und Metapolitik mit Sitz in Kassel. Zu den Autoren des Verlages gehören unter anderem Dietrich Schuler, Dominique Venner und Guillaume Faye.

Krebs ist Herausgeber und Autor einer Vielzahl von Veröffentlichungen. Seit dem Jahr 2001 verfaßt er einen jährlich erscheinenden Runen- und Weltanschauungs-Taschenbuchplaner mit dem Titel Mars Ultor. Das Buch erscheint stets mit einem thematischen Schwerpunkt. Die Ausgabe 2014 war Dominique Venner gewidmet (→ Mars-Ultor-Kalender).

Standpunkt

Krebs will als Theoretiker und Aktivist die Identität der europäischen Völker bewahren. Diese beruht aus seiner Sicht vorrangig auf ihrem rassischen Erscheinungsbild. Jedes Volk und jede Rasse habe ein Recht auf Respekt und könne beanspruchen, nicht durch Vermischung vernichtet zu werden.[1]

Eine solche Haltung, von Krebs Racialismus genannt, nicht zu verwechseln mit Rassismus, stelle zugleich den besten Schutz vor Xenophobie (Angst vor dem Fremden, Ablehnung des Fremden) dar. Europäer bedürften eines starken Bewußtseins ihrer ethnischen und rassischen Zugehörigkeit, aus dem heraus sie für das höchst bedrohte geistige und biologische Überleben ihres jeweiligen Volkes zusammen mit den verwandten Völkern eintreten und kämpfen müßten (→ Rassebewußtsein). Im Erhaltungskampf seien Unterschiede des Glaubens zweitrangig, es zähle der vereinte Wille. Angesichts der Aufgabe hätten politische Begriffe wie Rechts und Links keinen Wert als Bezeichnung, erst recht nicht der des Konservatismus.

Abgesehen von dieser pragmatischen Haltung sind Argumente gegen das Christentum und dessen säkulare geistig-politischen Abkömmlinge ein prägendes Element des publizistischen Wirkens von Pierre Krebs.[2]

„Rassenhumanismus“

Krebs fühlt sich dem Wohlergehen aller Rassen verpflichtet – er verwendet hierfür den Begriff Rassenhumanismus – und wünscht sich Homogenität aller Völker: „Für eine heterogene Welt homogener Völker!“ ist der Untertitel eines „Rasse ist Klasse“-Aufklebers, den sein Grafikatelier vor Jahrzehnten entworfen hat und verbreitet. Er erhebt damit einen globalen Anspruch. Krebs meint, die Weißen schuldeten anderen Rassen Achtung. Alles andere führe unweigerlich zum „Rassenmord“:

„Unser Neologismus ›Rassenhumanismus‹ bedeutet Bewahrung und Schutz aller Rassen dieses Planeten. Er impliziert den Respekt, den man allen Rassen zollt, denn Rassenkenntnis fördert Rassenachtung, während Rassenleugnung zu Rassenverachtung und unweigerlich zu Rassenmord führt.“[3]

Da „man“ also jeder Rasse, unabhängig von gegebenenfalls feindlichem bzw. schädlichem Verhalten ihrer Mitglieder gegenüber beispielsweise der weißen Rasse oder unabhängig von etwaiger antiweißer Rassenpolitik, Respekt zu zollen hat, beinhaltet dies auch die Annahme, die Rassen seien von ihrem Geltungsanspruch her gleich. Damit gibt Krebs nicht nur eine universalistische, sondern auch eine egalitäre Haltung zu erkennen, die sich um das Geltenwollen (Machthabenwollen) und die gute Zusammensetzung aller Völker der Welt sorgt.

Gegen diesen Universalismus und Egalitarismus in Rassendingen kann die Frage aufgeworfen werden, ob sich hier nicht ein säkularer „Wir-sind-alle-Kinder-Gottes“-Glaube offenbart. Auf jeden qualitativen Maßstab bei der Betrachtung der Rassen zu verzichten und pauschal für Fremde Respekt einzufordern – wie Krebs es tut –, gibt keine Begründung dafür, warum die insgesamt zehn Prozent Weißen der Welt, die gegenüber dem Druck nichtweißer Rassen mit dem Rücken zur Wand stehen, in irgendeiner Weise Anteil an den Interessen der anderen 90 Prozent nehmen sollten, außer daß den Weißen daran gelegen sein müßte, Invasion, Übergriffe und Völkermordhandlungen von deren Seite abzuwehren.

Krebs wirft sich hinsichtlich der angeblich zu erbringenden Achtung gegenüber fremden Rassen als deren Pate auf, kann aber nicht begründen, warum einen Weißen die Homogenität oder Nichthomogenität, das schon von den Fremdrassischen selbst kommende Einfordern von „Respekt“ bzw. der politisch rund um die Uhr erhobene Rassismusvorwurf gegen Weiße oder gar das Wohlergehen nichtweißer Rassen und Völker etwas angehen sollte.

Zitate

  • „Wir sind im Krieg! Ein Krieg auf Leben und Tod: der Krieg der Globalisten gegen die Völker, der Krieg  der Willkür gegen das Recht, der Krieg des Nomadismus gegen die Verwurzelung, der Krieg des Goldes und der Handelsobjekte gegen das Blut und den Boden, der Krieg des Gleichheitswahnes, der Vermischung und der Auflösung gegen den Willen zur Rasse, zur Kultur und zur Höherentwicklung. Der gleiche Krieg hat vor mehr als 2000 Jahren zwischen Athen und Jerusalem begonnen und hat seitdem nie aufgehört. Der Feind beschwört heute die finale Schlacht herauf. Dieser Krieg zwischen US-Jerusalem, mit unvorstellbaren Mitteln und Waffen ausgerüstet und Athen, das seelisch und geistig die gesamte weiße Welt unfaßt, kommt in seine entscheidende Phase.“[4]

Filmbeiträge

Pierre Krebs, Guthmannshausen 18. Juli 2015

Siehe auch

Werke (Auswahl)

  • Brich los, furor teutonicus!: Eine Hommage an Hans F. K. Günther. Zugleich eine Würdigung J. Philippe Rushtons. Ahnenrad der Moderne, 2017, ISBN 978-3935562331 [68 S.]
  • Was tun? Ein Vademecum der Reconquista – Rassenhumanismus vs. Transmenschismus. Mit einem Traktat von Johannes Scharf: Der Ethnostaat ›Nova Europa‹. Ahnenrad der Moderne, 2016 [indiziert]
  • Mars-Ultor-Kalender
  • Im Kampf um das Wesen. Ethnosuizid in der multirassischen Gesellschaft der judäochristlichen Zivilisation des Westens oder ethnokulturelle Neugeburt Europas in der organischen Demokratie indoeuropäischer Prägung?, 2. Aufl., Verlag Burkhart Weecke, Horn/Kassel/Wien 1997, ISBN 3-88080-190-8
  • Fighting for the Essence, Verlag Arktos Media Ltd., 2012, ISBN 978-1907166594 [Englischsprachige Ausgabe von „Im Kampf um das Wesen“] Buchbesprechung (engl.) 2011 von Tomislav Sunić [1]
  • Das Ahnenrad der Moderne. Ein Porträt des Verlages ‚Ahnenrad der Moderne‘, Verlag Ahnenrad der Moderne, Bad Wildungen 2008, ISBN 978-3-935562-12-6
  • Das Thule-Seminar: Geistesgegenwart der Zukunft in der Morgenröte des Ethnos, Verlag Burkhart Weecke, Horn/Kassel/Wien 1994, ISBN 3-88080-180-0
  • Unser inneres Reich, in: Pierre Krebs (Hg.): Mut zur Identität. Alternativen zum Prinzip der Gleichheit, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, Struckum 1988, ISBN 3-922314-79-1
  • Die europäische Wiedergeburt. Aufruf zur Selbstbesinnung, Grabert-Verlag, Tübingen 1982, ISBN 3-87847-061-4
  • Du plus loin des mots, Paris 1978
  • Pierre Krebs (Hg.):
    • Tafelrunde der freien Geister. Burgtafel 1–4, Thingprotokolle von 1994–1997 / Hans Freyer, Verlag Ahnenrad der Moderne, Bad Wildungen, 2. Aufl., 2010, ISBN 978-3-935562-21-8
    • Tafelrunde der freien Geister. Burgtafel 5–7, Thingprotokolle von 2001–2007/Helmut Stellrecht, Verlag Ahnenrad der Moderne, Bad Wildungen 2008, ISBN 978-3-935562-22-5
    • Mut zur Identität. Alternativen zum Prinzip der Gleichheit. Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, Struckum 1988, ISBN 3-922314-79-1

Verweise

Fußnoten

  1. Pierre Krebs: Ethnokraten aller Länder, vereinigt Euch, in: Pierre Krebs (Hg.): Tafelrunde der freien Geister. Burgtafel 5–7 (2008), S. 55
  2. Wir, Ethno-Sozialisten! Undatiertes Interview von Günther Schwab mit Pierre Krebs Abgerufen 29. Juli 2012
  3. Pierre Krebs: Was tun? Ein Vademecum der Reconquista – Rassenhumanismus vs. Transmenschismus. Mit einem Traktat von Johannes Scharf: Der Ethnostaat ›Nova Europa‹. Ahnenrad der Moderne, 2016 [indiziert], Vorbemerkung
  4. Der Aufbruch der Ethno-Sozialisten, Vortrag bei der Europäischen Aktion, 2. Dezember 2012