Stäglich, Wilhelm

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Finazgerichtsrat Dr. jur. Wilhelm Stäglich

Wilhelm Stäglich (Lebensrune.png 11. November 1916; Todesrune.png 5. April 2006) war ein deutscher Jurist, Offizier der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg und später Richter am Finanzgericht Hamburg. Er zählte zu der Gruppe der Revisionisten, die den sogenannten „Holocaust“ mit stichhaltigen Argumenten bezweifeln. Keines dieser Argumente konnte widerlegt werden.

Werdegang

Finazgerichtsrat Dr. jur. Wilhelm Stäglich (1916–2006).jpg

Im Zweiten Weltkrieg war Wilhelm Stäglich 1944 Ordonnanzoffizier im Stab einer Fallschirm-Flakabteilung des Fallschirm-Flak-Regiments 12. Seine Einheit war von Mitte Juli bis etwa Mitte September in der Nähe des Konzentrationslagers Auschwitz zum Schutz der dortigen Industrieanlagen, in denen auch die Häftlinge des Lagers arbeiteten, eingesetzt. Sie erhielt ihre Verpflegung in dieser Zeit – jedenfalls zum Teil – aus dem Konzentrationslager, das u. a. eine eigene Schlachterei und eine eigene Bäckerei hatte. Wilhelm Stäglich war mit dem Verpflegungsbeauftragten und dem Adjutanten seiner Abteilung mehrfach in dem Lager. U. a. wurde er auch zu einer offiziellen Besichtigung des Lagers eingeladen.

„Angeregt durch die mir in diesem Jahr bekannt gewordenen Berichte des Amtsgerichtsrats Dr. von Briesen und des ehemaligen Hauptmanns Nadolski über das KZ-Lager Bergen-Belsen habe ich mich entschlossen, auch meine eigenen Eindrücke von dem KZ-Lager Auschwitz, die ich bei mehreren Besuchen dieses Lagers im Jahre 1944 gewonnen habe, schriftlich niederzulegen. Ich betone zuvor, daß ich diese Eindrücke nicht erst jetzt oder etwa auf Grund des sogenannten Auschwitzprozesses mir in Erinnerung zurückgerufen habe, sondern daß ich über diese Dinge nachgedacht habe, seitdem nach dem unglücklichen Ausgang des Krieges immer wieder die unglaublichsten Schilderungen über die deutschen KZ verbreitet wurden. Ich habe bei Gesprächen mit den verschiedensten Menschen über dieses Thema wiederholt diese meine Eindrücke im wesentlichen so, wie ich sie hier aufzeichne, wiedergegeben. Mehrere derartige Gespräche in meinem Kollegenkreis führten im Jahre 1965 dazu, daß einer der Teilnehmer mich bei der Justizbehörde als ‚Neofaschisten‘ denunzierte. Ich habe jedoch auch im Disziplinarverfahren meine Schilderung aufrechterhalten müssen, weil sie der Wahrheit entspricht. Geglaubt wurde mir allerdings nicht; mir wurde lediglich zugebilligt, daß ich insoweit ‚getäuscht worden war‘. Im Jahre 1944 war ich Ordonnanzoffizier im Stabe der Fallschirm-Flakabteilung 12. Meine Einheit war von Mitte Juli bis etwa Mitte September in der Nähe des KZ-Lagers Auschwitz zum Schutz von Industrieanlagen, in denen auch die Häftlinge des Lagers arbeiteten, eingesetzt. Der Abteilungsstab lag in dem kleinen Dorf Osiek, das unweit von Auschwitz lag. Wir erhielten unsere Verpflegung während dieser Zeit – jedenfalls zum Teil – aus dem KZ-Lager, das u. a. eine eigene Schlächterei und eine eigene Bäckerei hätte. Ich war mit dem Verpflegungsbeamten und dem Adjutanten unserer Abteilung mehrfach in dem Lager, das erste Mal zum Zwecke der näheren Absprachen über die Regelung der Verpflegung unserer Abteilung. Ein anderes Mal waren wir offiziell zu einer Besichtigung des KZ-Lagers eingeladen. Im ganzen bin ich meiner Erinnerung nach 3 oder 4 mal im Lager gewesen. Bei keinem dieser Besuche habe ich Vergasungseinrichtungen, Verbrennungsöfen, Marterinstrumente oder ähnliche grausige Dinge gesehen. Das Lager machte einen gepflegten Eindruck, ließ auf eine hervorragende Organisation schließen und hatte neben den schon genannten Handwerksbetrieben noch weitere, wie z. B. Schusterei und Schneiderei. Für die Unterbringung der Häftlinge waren große Baracken vorgesehen, die alle mit Betten ausgestattet waren. In den Handwerksbetrieben waren übrigens ausschließlich Häftlinge beschäftigt. Mich erinnerte dieses Lager in seiner Art an das Arbeitsdienstlager, in dem ich meine halbjährige Arbeitsdienstpflicht ableistete, nur daß es natürlich wesentlich größer war. Bei keinem meiner Besuche konnte ich feststellen, daß die Häftlinge, soweit sie im Lager anwesend waren (das waren die in den einzelnen Lagerbetrieben beschäftigten oder die zur Sauberhaltung des Lagers kommandierten Häftlinge), schlecht oder gar unmenschlich behandelt wurden. Dieser mein Eindruck deckt sich auffallend mit dem, den Herr von Briesen hinsichtlich des KZ Bergen-Belsen gewonnen hat. Bei einem meiner Besuche sah ich sogar, daß die in dem Büro der Lagerleitung beschäftigten weiblichen Häftlinge – dem Aussehen nach handelte es sich um Jüdinnen – alle eine Flasche Milch an ihrem Arbeitsplatz stehen hatten. Keiner der Häftlinge verhielt sich so, als ob er unter der Furcht vor Mißhandlungen oder gar unter Todesfurcht stehe. In letzterer Hinsicht ist mir besonders eine Begegnung mit Häftlingen im Gedächtnis geblieben. Als ich eines Abends mit mehreren Kameraden in der Nähe des Lagers stand, beobachteten wir einen langen Zug von Häftlingen, die von der Arbeit in den Industriebetrieben ins Lager zurückkehrten. Sie wurden von verhältnismäßig wenigen SS-Männern – und zwar älteren Leuten – begleitet und machten einen recht undisziplinierten Eindruck. Sie unterhielten sich laut und lachten dabei auch. 2 oder 3 Häftlinge traten, als sie uns sahen, aus der Marschkolonne, machten Front zu uns, öffneten ihre Hosenklappen und schlugen ihr Wasser ab. Dabei grinsten sie zu uns herüber. Obwohl dies nur so aufgefaßt werden konnte, daß man uns damit Verachtung bekunden wollte, nahmen die begleitenden SS-Männer hiervon überhaupt keine Notiz. Immer wenn ich später etwas über die angebliche Todesfurcht in den KZ hören mußte, habe ich an diesen Vorfall denken müssen. So verhalten sich nicht Menschen, die unter ständiger Todesdrohung stehen! Schließlich kann ich noch bekunden, daß in der deutschen Bevölkerung, die in Osiek wohnte, nichts über etwaige Greuel oder gar Massenvernichtungen in dem KZ bekannt war. Jedenfalls hat mir damals niemand derartiges mitgeteilt. Ergänzend weise ich noch auf folgendes hin: Im KZ-Museum Dachau befindet sich ein Bild mit der Unterschrift ‚Verbrennungsöfen von Auschwitz‘. Ich meine, darin die Bäckereiöfen wiedererkannt zu haben, die uns von einem Häftling während des Backbetriebes gezeigt wurden.“[1]

Nachkriegszeit

Nach dem Studium der Rechts- und Politikwissenschaft an den Universitäten Rostock und Göttingen promovierte Wilhelm Stäglich 1951 an der Universität Göttingen zum Dr. jur. Viele Jahre hindurch war er Richter am Finanzgericht in Hamburg. Er verfaßte zahlreiche Artikel zu rechtlichen und historischen Themen.

Angesichts der offensichtlichen Diskrepanz zwischen den Nachkriegsdarstellungen des Lagers Auschwitz und dem, was er selbst dort im Krieg gesehen hatte, beschloß er, nach Jahren des Schweigens hervorzutreten und sein eigenes Erleben zu schildern. 1973 verfaßte er hierzu einen Artikel. Ein Bericht von ihm wurde z. B. in dem von Thies Christophersen herausgegebenen Kritik-Heft „Der Auschwitz-Betrug“ veröffentlicht:

Bei keinem dieser Besuche habe ich Vergasungseinrichtungen, Verbrennungsöfen, Marterinstrumente oder ähnliche grausige Dinge gesehen. Das Lager machte einen gepflegten Eindruck, ließ auf eine hervorragende Organisation schließen und hatte neben den schon genannten Handwerksbetrieben noch weitere, wie z. B. Schusterei und Schneiderei. Für die Unterbringung der Häftlinge waren große Baracken vorgesehen, die alle mit Betten ausgestattet waren. In den Handwerksbetrieben waren übrigens ausschließlich Häftlinge beschäftigt. Mich erinnerte dieses Lager in seiner Art an das Arbeitsdienstlager, in dem ich meine halbjährige Arbeitsdienstpflicht ableistete, nur daß es natürlich wesentlich größer war.[2]

Daß ein Richter am Finanzgericht es wagte, den Holocaust anzuzweifeln, löste eine Verfolgungswelle gegen Stäglich aus. Allein wegen seiner revisionistischen Veröffentlichungen wurde er 1975 aus seinen Richteramt entlassen. Des weiteren wurde seine Pension gekürzt.[3] Doch nun hatte Stäglich Zeit, das Thema in wissenschaftlicher Form ausführlich aufzuarbeiten. Er weitete seinen 1973 verfaßten Artikel aus. Das Ergebnis war das umfassende Buch „Der Auschwitz-Mythos: Legende oder Wirklichkeit?“. Dieses grundlegende Werk erschien im März 1979 beim Grabert Verlag.

Mit Zwangsruhestand und Pensionskürzung waren die üblichen Mittel der Fügsammachung nahezu erschöpft. Also fand die BRD eine ganz neue Ehrenbezeugung für Stäglich: Die Universität Göttingen erkannte ihm 1983 den Doktor-Titel ab. Die Aberkennung erfolgte durch das Gesetz über die Führung akademischer Grade (GFaG) vom 7. Juni 1939. Über die Möglichkeit hinausgehend, den Titel wegen Betruges bei der Dissertation zu entziehen, gab es mit § 4 I lit. c GFaG die Möglichkeit des Entzuges wegen „Unwürdigkeit“. Mit Kammerbeschluß des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 30. November 1988 (1 BvR 900/88) war der Rechtsweg ausgeschöpft. Heute ist das Gesetz nicht mehr in Kraft.[4] Dieser Akt diente vor allem der Einschüchterung der akademischen Welt, gab es doch damals noch nicht den § 130 (3) StGB in seiner jetzigen Form mit Androhung von fünf Jahren Gefängnis für das „Billigen“, „Leugnen“ oder „Verharmlosen“ nationalsozialistischer Handlungen.

Dr. Stäglich hat als erster und bisher einziger sachverständiger Forscher die Nürnberger Tribunale und den Frankfurter Auschwitz-Prozeß einer kritisch-juristischen Analyse unterzogen. Da das Buch einen ungeheuren Erfolg hatte und schwerlich zu entkräften war, wurde es in der BRD verboten und vernichtet. Der BRD-Bundestag verschärfte aufgrund der durch dieses Buch ausgelösten Diskussion 1985 die Strafgesetze („Lex Stäglich“).

Tod

Nachruf

„Wie erst kürzlich bekannt wurde, verstarb Dr. Wilhelm Stäglich am 5. April 2006 im Alter von 89 Jahren. Sein Pflichtbewußtsein, seine Wahrheitsliebe und sein Mut waren vorbildlich. […] Daß ein Richter am Finanzgericht es wagte, den Holocaust anzuzweifeln, löste eine Verfolgungswelle gegen Dr. Stäglich aus. Allein wegen seiner revisionistischen Veröffentlichungen wurde er 1975 aus seinen Richteramt entlassen. Des weiteren wurde seine Pension gekürzt. Doch nun hatte Dr. Stäglich Zeit, das Thema in wissenschaftlicher Form ausführlich aufzuarbeiten. Er weitete seinen 1973 verfaßten Artikel aus. Das Ergebnis war das umfassende Buch Der Auschwitz-Mythos: Legende oder Wirklichkeit. Dieses grundlegende Werk erschien im März 1979 beim Grabert Verlag. Mit Zwangsruhestand und Pensionskürzung waren die üblichen Mittel der Fügsammachung nahezu erschöpft. Also fand die BRD eine ganz neue Ehrenbezeugung für Dr. Stäglich: die Universität Göttingen erkannte ihm den Doktor-Titel ab. Dieser Akt diente vor allem der Einschüchterung der akademischen Welt, gab es doch damals noch nicht den verruchten § 130 StGB in seiner jetzigen Form mit Androhung von 5 Jahren Gefängnis für alle unerwünschten Äußerungen. Aber Dr. Stäglich macht keinen Rückzieher. Er wurde nicht müde, zu Zivilcourage aufzurufen: Wenn sich nur hundert Richter fänden, die genug Mut hätten, gegen den Druck der politischen Korrektheit aufzustehen, würden die Deutschen von der Holocaust-Lüge befreit werden. Aber es fanden sich in der ganzen BRD keine hundert Richter, die das wagten, auch keine fünfzig, oder auch nur zwanzig, – so wie sich auch heute weder hundert, fünfzig oder zwanzig Historiker finden, die es wagen, von ihrem Fach ausgehend das Dogma anzugreifen. So wie Dr. Wilhelm Stäglich den schweren Herausforderungen seines Lebens mit Charakterstärke und Konsequenz begegnete, so stellte er sich trotz nachlassender Kräfte auch seinem Ende. Nach einem erfüllten Leben und heimtückischer, schwerer Krankheit ist Dr. Stäglich am 5. April 2006 friedlich eingeschlafen.“[5]

Werke (Auswahl)

Achtung 2.png Bitte beachten Sie zu den aufgeführten Verweisen auch diesen Warnhinweis!


Fußnoten

  1. Dr. jur. Wilhelm Stäglich in einem Leserbrief
  2. Kritik Nr. 27, Mohrkirch, o. J., S. 67
  3. Injurien eines Ex-RichtersDie Zeit, 18. Mai 1979 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  4. Tiedemann, Paul Dr. Dr.: Entzug des Doktorgrades bei wissenschaftlicher Unlauterkeit. In: Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) 2 (2010). S. 53–55.
  5. In Memoriam Dr. Wilhelm Stäglich (archiviert)