Özkan, Aygül

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Aygül Özkan

Aygül Özkan.jpg
Geboren 27. Oktober 1971
in Hamburg
Staatsangehörigkeit Vermutlich Türkei und BRD-Personalausweis
Volkszugehörigkeit Türke
Beruf Politiker
Mitgliedschaft: CDU

Aygül Özkan (geb. 27. Oktober 1971 in Hamburg) ist eine türkische Funktionärin des BRD-Regimes (CDU), die von 2010 bis zum 19. Februar 2013 „Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration“ (Ausländerbeauftragte) in Niedersachsen und damit die erste türkische BRD-Landesministerin war. Seit dem 26. März 2014 ist sie niedersächsische Landtagsabgeordnete.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Herkunft

Aygyl Özkan wurde als Tochter von Aydin und Nuran Özer am 27. August 1971 in Hamburg geboren. Ihre Eltern stammten aus der Türkei (Ankara) und waren in den 1960er Jahren nach Hamburg zugewandert. Vater Aydin Özer arbeitete zunächst fünf Jahre bei der Post, bevor er sich mit einer Schneiderei selbstständig machte.

Ausbildung

Aygyl Özkan besuchte das Gymnasium Allee Altona und erlangte dort 1990 ihr Abitur. Nach dem Jurastudium in Hamburg - seit 1998 ist sie am Landgericht Hamburg zugelassene Rechtsanwältin - hat Özkan bei der Handelskammer der Hansestadt und beim Europäischen Parlament gearbeitet; es folgten ein Trainingsprogramm bei der Telekom, ein „Mentoring“-Programm für Nachwuchsmanagerinnen und 2004 die Verantwortung für den Geschäftskundenvertrieb von „T-Mobile“ in Norddeutschland. Zwei Jahre später wechselte sie in das Logistik-Geschäft zu TNT Post, zuletzt war sie dort Bereichsleiterin Vertrieb für die Region.[1]

Wirken

Die „Mohammedanerin[2] Aydin Özer trat 2004 in die CDU ein, da diese Partei „für Werte wie Familie, Verantwortung und Zusammenhalt, gesellschaftliches Engagement mit dem Gedanken der christlichen Nächstenliebe“ stehe, daß seien Werte, „die ich auch als Muslimin lebe“. Als Hauptaufgabe ihres Amtes sieht Özkan die Verknüpfung von Integrations- und Arbeitsmarktpolitik: „Jugendliche mit Migrationshintergrund sind die Arbeitnehmer von morgen und eine große Chance für unser Land.“[3]

Aygül Özkan ist seit 2008 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Am 19. April 2010 wurde bekannt, daß Özkan das Amt der Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration (von Ausländer) in Niedersachsen übernehmen soll, womit sie die erste einen Ministerposten bekleidende Türkin der BRD ist.

Deutsche Richter „fremde Autoritäten“

Für Ministerin Aygül Özkan sind deutsche Richter „fremde Autoritäten“: „Nein. Wir alle sind noch nicht am Ziel. Ein Beispiel: Wir brauchen an unseren Gerichten dringend mehr Richter mit Migrationshintergrund. Damit die Betroffen auch sehen, hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir [Ausländer] gehören da auch zu.[4]

Gegen Kruzifixe und Kopftücher an Schulen

Die designierte Sozialministerin von Niedersachsen, Aygül Özkan, hatte sich im April 2010 für ein Verbot von Kruzifixen an öffentlichen Schulen ausgesprochen. „Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen“. „Die Schule sollte ein neutraler Ort sein.“ Ein Kind müsse selbst entscheiden können, wie es sich religiös orientiere. Darum hätten auch Kopftücher „in Klassenzimmern nichts zu suchen“. Für Schulen in kirchlicher Trägerschaft solle allerdings kein Kruzifixverbot gelten.[5][6]

Ihre Äußerung im „Focus“ zum Verbot von Kruzifixen in Klassenzimmern staatlicher Schulen hat sie nach eigenen Aussagen „ohne ausreichende Kenntnisse des Landes Niedersachsen“ getan. Ideale Voraussetzungen, muss man sagen, um in Niedersachsen Ministerin zu werden. [7]

Als erste Moslemin zur Landessozialministerin vereidigt

Als erste türkische CDU-Politikerin wurde Aygül Özkan am 27. April 2010 im Landtag in Hannover zur Sozialministerin (Ausländerbeauftragte) gewählt. Bei ihrer Vereidigung benutzte sie die Formel „So wahr mir Gott helfe“. In einer Erklärung ihres Ressorts hieß es, Özkan berufe sich mit der Formel ausdrücklich auf den „einen und einzigen Gott, der dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gemeinsam sei.“ Regierungschef Christian Wulff hatte Özkan im Zuge einer Kabinettsumbildung für das Amt nominiert.[8]

Positionen

„Mediencharta Integration“ - Özkan will Presse auf „kultursensible Sprache“ verpflichten
Özkan will die Medien des Landes beim Thema Integration von Ausländern auf einen gemeinsamen Kurs festlegen. Die Unternehmen sollen eine Charta unterzeichnen und sich darin unter anderem verpflichten, eine - so wörtlich - „kultursensible Sprache“ zu verwenden. Frau Özkan versuchte nach Kritik an ihrem Gesetz die Wogen zu glätten. Der bisherige Text sei nur ein Entwurf gewesen, betonte sie.[9][10][11]

Mitgliedschaft

Özkan ist Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten (ATU) und unter anderem auch Mitglied der Wirtschaftsdeputation und des Integrationsbeirates für Einwanderung der Hansestadt, sowie der Deutsch-Türkischen Juristenvereinigung.

Familie

Aygül Özkan ist mit einem türkischen Frauenarzt verheiratet. Die beiden haben einen 2002 geborenen Sohn, der in Hamburg lebt, während sie in Hannover wohnt.[12]

Zitate

  • „Natürlich kann auch jemand mit Migrationshintergrund Kanzlerin sein. Unsere Welt ist nun mal so. Deutschland ist ein Zuwanderungsland.“[12]
  • „Wir brauchen an unseren Gerichten dringend mehr Richter mit Migrationshintergrund. Damit die Betroffenen auch sehen, hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir gehören da auch zu.“[12]

Verweise

Karikatur

Fußnoten

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