Schuler, Dietrich

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Dietrich Schuler (1927–2011)

Dietrich Schuler (Lebensrune.png 2. Februar 1927 in Stuttgart; Todesrune.png 3. November 2011) war ein deutscher Pädagoge, Schriftsteller und Religionsphilosoph.[1] Als Vortragsredner und Autor setzte er sich über Jahrzehnte für die Interessen seines Volkes, Europas und der Weißen Welt ein.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Dietrich Schuler wurde am 2. Februar 1927 in Stuttgart geboren. Ab 1944, dem Jahr, in dem sein Vater als Reserveoffizier an der Ostfront fiel, tat er Dienst in der Wehrmacht. Gegen Ende des Krieges wurde er in ein VS-amerikanisches KZ deportiert und floh von dort Anfang Mai 1945. Von 1947 bis 1949 studierte er am Pädagogischen Institut in Reutlingen, legte die Lehrerdienstprüfung ab und arbeitete von 1950 bis 1963 als Lehrer. Wegen eines (unveröffentlichten) Manuskripts, das in der BRD unerwünschte Gedanken enthielt, wurde er ab 1963 politisch verfolgt und nach mehreren Jahren schließlich amnestiert. Schuler war verheiratet und hatte vier Kinder. Er starb am 3. November 2011.

Schriftstellerisches Profil

Dietrich Schuler ist Verfasser grundlegender zeitgeschichtlicher, philosophischer und heidnisch-religiöser Schriften.

Stets war er der Auffassung, daß eine Wiedererlangung geistiger und politischer Selbständigkeit für die Menschen unserer Rasse auch eine religiöse Komponente erfordere. Diese konnte er, der selbst ursprünglich evangelisch getauft worden war, aber nicht in den hergebrachten Religionen erblicken. Die monotheistischen Religionen beruhten auf „Offenbarungsschwindel“ und seien geistige Ausgeburten der Wüste („Wüstenreligionen“). Die europäische Kultur der Zukunft erfordere eine Spiritualität, die dem eigenen Boden entstamme und den besten geistigen Traditionen der vorchristlichen Zeiten Rechnung trage.

Das Christentum angenommen zu haben, hielt Schuler, nicht nur hierin Friedrich Nietzsche folgend, für das Urverhängnis der weißen Menschheit. Das schlimmste „Zersetzungsgift“ für den menschlichen Geist entsprang in seiner Sicht nicht dem Alten Testament, sondern dem Neuen Testament der Bibel.

Historisch-politisch betrachtet Schuler das Christentum auch als die Wurzel der gleichmacherischen Ideologien des Demokratismus, Liberalismus, Kommunismus, Sozialismus. Mehr noch: dem Christentum entspringe die heute zur „zentrale(n) Weltpolitik gewordene christliche Feindesliebe“[2], die mit der Propaganda der Menschenrechte größte Wirkung entfalte und die weiße Menschheit in den Abgrund zu reißen drohe.

Ebenso erblickt Schuler im Christentum, dessen Minderwertigkeit und Schädlichkeit er in allen seinen Büchern aufweisen will, die recht eigentliche Quelle des Antigermanismus in der Welt.[3]

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch:Die religiöse Wurzel des Antigermanismus“ (Quellentext)

Schuler war sich bewußt, daß es reinrassige Völker im zoologischen Sinn heute nicht mehr gibt oder nie gab. Ungeachtet dessen hielt er es für dringend geboten, daß unter den weißen Völkern „die Begriffe Bruderschaft und Brüderlichkeit [...] ihre ursprüngliche natürliche Bedeutung als Blutsgenossenschaft zurückgewinnen und von ihrer christlichen Verfälschung befreit werden“.[4] (→ Rassebewußtsein)

Religionsphilosoph

Kreatismus

Mit dem von ihm entwickelten Kreatismus, der nach seiner Ausrichtung keine Berührung zum sogenannten Kreationismus (eine Variante christlicher Schöpfungsgläubigkeit) haben soll, wollte Schuler einen neuen Religionstyp für freie und stolze Menschen schaffen. Kern dieser Weltsicht ist der nach Schulers Ausführungen schon in heidnischer Zeit geglaubte Gedanke der Wiedergeburt, den Schuler in eigenständiger Weise zu begründen sucht. Für ihn gibt es keine unsterbliche Seele, erst recht nicht eine, die nach dem Tod gerichtet wird (christliche Auffassung). Der Mensch sei vielmehr Träger eines ungeschaffenen Urselbsts („Urmonergon“), das ihm zu ewigen Wiedergeburten als Subjekt, also zu individuellen Inkarnationen, verhelfe.[5]

Kritik am Kreatismus

Der russische rassenrealistische Religionsgeschichtler und Philosoph Anatoli Iwanow kritisiert den Kreatismus Schulers als universalistisch wie das Christentum und verwirft ihn als schon darum unglaubwürdig. Schuler unterstelle der Erde und der Natur Ziele; er übertrage – mehr oder weniger unbewußt, jedenfalls christoid – menschliche Gefühle und Sehnsüchte nach Sinn, Vernunft, Höherentwicklung auf die Natur.[6]

Anreger neuer Zeitrechnung

Schuler betrachtete das christliche Zeitalter als unwiderruflich beendet. Aus diesem Grund hielt er es für angemessen, eine neue Zeitrechnung zu entwerfen und ihre Einführung ins Auge zu fassen. Schuler hinterließ einen kurzen Entwurf einer Zeitrechnung, die als Ergänzung zu der von ihm verkündeten kreatistischen Weltanschauung verstanden werden kann. Der Kalender soll aus 13 Monaten zu je 28 Tagen bestehen und damit dem natürlichen Rhythmus entsprechen. Der Neujahrstag soll auf den 21. März fallen und als Feiertag keinem Monat angehören. 28 Tage entsprächen etwa den Mondphasen; dem letzten Monat soll in Schaltjahren ein Tag angehängt werden. Schuler schließt seine Skizze zur Zeitrechnung mit den Worten:

„Ich habe die Vision einer Zeit, in der das Gelächter der Erinnerung an die christlichen Jahrhunderte nur durch aufkommende Scham über das so Gewesene und Geduldete gedämpft wird.“[7]

Zitate

  • „Das Christentum ist der Trick, aus den Starken die Sklaven der Schwachen zu machen.“[8]
  • „Deutscher zu sein, ist das schicksalsschwerste und zugleich erhebendste Los, das einen Menschen treffen kann.“[9]
  • „Die nationale Würdelosigkeit der Deutschen hat ihre tiefste Wurzel im Christentum, das im wesentlichen Bußfertigkeit und Servilität an die erste Stelle seiner Moralskala setzt.“[10]
  • „Es kann selbstverständlich kein Zurück zu ‚Thor‘ und ‚Wotan‘ geben. Die kommende Religion wird sich hart an den brennendsten Aufgaben der Gegenwart und der Zukunft entzünden... Man kann nicht so tun, als wären 1500 Jahre einfach nicht gewesen... Was wir bewahren und wiedergewinnen müssen, ist der heidnische Geist der Naturverbundenheit.“[11]
  • „Wir wehren uns gegen die Machenschaften einer europafeindlichen Plutokratie, welche die Entwurzelung, Entortung und Verköterung aller Völker der Welt plant und bewußt vorantreibt, die die Völker und Rassen nach kommerziellen Gesichtspunkten verschiebt.“[12]

Veröffentlichungen

Buchdeckel: Kreatismus als geistige Revolution

Verweise

Fußnoten

  1. Zum Tode von Dietrich Schuler, Volk in Bewegung, 2. November 2011
  2. Die Stunde des Kreatismus, S. 267
  3. Die Stunde des Kreatismus, Kapitel „Menschismus und Antigermanismus“, S. 123 ff.
  4. Die Stunde des Kreatismus, S. 222
  5. Die Stunde des Kreatismus, S. 73
  6. Anatoli Iwanow: Es kommt auf das Gleiche hinaus – Eine kritische Antwort auf Dietrich Schulers Kreatismus. Der Artikel vom 25. Juli 2008 enthält im zweiten Absatz einen grob sinnentstellenden Übersetzungsfehler. Statt „Kretinismus“ muß es „Kreationismus“ heißen.
  7. Skizze siehe Seiten 234-236, Zitat Seite 236 des Werks Die Stunde des Kreatismus
  8. Die Stunde des Kreatismus, S. 87
  9. Die Stunde des Kreatismus, S. 222
  10. Zeitenwende total, S. 150
  11. Zeitenwende total, S. 232 f.
  12. Zeitenwende total, S. 162
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