Der ungetreue Eckehart

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FILM

Der ungetreue Eckehart.jpg
Filmdaten
Deutscher Titel: Der ungetreue Eckehart
Originaltitel: Der ungetreue Eckehart
Produktionsland: Deutsches Reich
Erscheinungsjahr: 1939
Sprache: deutsch
Filmproduktion: Algefa-Film GmbH
Stab
Regie: Hubert Marischka
Drehbuch: Hubert Marischka,
Kurt E. Walter
Musik: Ludwig Schmidseder
Kamera: Eduard Hoesch
Schnitt: Margarete Steinborn
Besetzung
Darsteller Rolle
Hans Moser Arthur Fellner
Hedwig Bleibtreu Valerie, seine Frau
Lucie Englisch Traute
Ethel Reschke Agathe
Theo Lingen Eckehart, Schwiegersohn
Rudi Godden Fritz Flotter
Else Elster Susi Moor
Victor Janson Cnortez
Lotte Spira
Hans Stiebner
Walter Bechmann
Egon Brosig
Franz Fiedler
Irmgard Hoesch
Wolfgang Klein
Ruth Lommel
Josef Reithofer
Walter Schramm-Duncker
Hans Waschatko
Ewald Wenck
Hilde Wittke
Kurt Zehe
Norman Revels

Der ungetreue Eckehart ist ein deutscher Spielfilm von 1939. Die Dreharbeiten fanden vom 10. Juli bis September 1939 in Swinemünde und Umgebung und auf dem Handelsschulschiff „Deutschland“ statt. Die Uraufführung war am 25. Januar 1940 im Atrium in Berlin.

Handlung

Quelle
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Arthur Fellner und Frau sind ein sehr ehr- und achtbares Schweizer Fabrikantehepaar in Bern. Sie haben zwei Töchter, von denen die ältere, Traute, sich bereits seit zehn Jahren im Ehestand be findet, und zwar mtt Dr. Eckehart Bleibtreu, einem etwas schrulligen und abseitigen, sehr zartbesaiteten Musterknaben, während Agathe gerade im Begriff ist, sich zu verlobem. Der Gegenstand ihrer Wahl ist Fritz Flotter, ein, wie sein Name sagt, sehr flotter, unbekümmerter junger Draufgänger. Agathe ist etwas besorgt, daß er deswegen auch so etwas wie ein Vorleben besitzen könnte. Aber er beruhigt sie, da der Tatbestand eines Vorlebens geeignet wäre, die ganze Fellnerische Familie in Aufruhr zu versetzen. Als Fritz Flotter von seiner Verlobungsfeier mit Agathe Fellner nach Haus in seine Junggesellenwohnung kommt, liegt sein Vorleben allerdings recht ungeniert bei ihm im Bett Es ist die Tänzerin Susi Moor, die von einer Auslandstourniee zurückkommt und nicht in ihre Wohnung kann, weil das Mädchen unglücklicherweise noch nicht da ist. Da entsann sie sich, daß Fritz ja noch aus alten, langst vergangenen Zeiten einen Hausschlüssel von ihr besitzt. Fritz bugsiert sein verflossenen Vorleben natürlich auf schnellstem Wege nach Hause. Er hat dabei des Pech, daß in Susis Wohnung ein Einbrecher sich in ihrer Abwesenheit eingenistet hat Polizei kommt, er muß seine Personalien angeben. Am nächsten Tage steht alles haarklein in der Zeitung: Der Schwiegersohn des bekannten Schokoladenfabrikanten und die Tänzerin — Die Wogen schlagen hoch in der gutbürgerlichen Familie Felner. Bei der Schwiegermutter ist Generalmobilmachung Fritz fühlt daß das Unglück ihn ereilt. Aber er müßte nicht Fritz Flotter sein. wenn er nicht auf einen Ausweg käme. Es gelingt ihm, mit einigen Tricks und Drohungen seinen Schwager, den Musterknaben Dr. Eckehart Bleibtreu, zu überreden, daß dieser auf einige Stunden seine Rolle übernimmt. Eckehart hat — natürlich durch einen Irrtum —den ersten Krach der Fellnerschen Damen sowieso schon auf seinem Haupte entladen bekommen. Also —- was macht es da aus, wenn er den Sündenbock noch zwei, drei Stunden länger spielt. Es bleibt leider nicht bei diesen zwei, drei Stunden. Sondern der Gott der Komödie und der Verwicklungen will, daß nunmehr eine schwierige Situ- ation der andern die Hand reicht, während der sämtliche beteiligten Personen des Spiels Blut und Wasser schwitzen. Auch der alle Fellner wird in diesen turbulente Katz- und Mausspiel verwickelt und niemand sieht richtig durch, wer nun eigentlich der wahre Sündenbock des Spieles ist, bis sich zum Schluß durch einen intelligenten und geistesgegenwärtigen Einfall des nie verlegenen Fritz Flotter alles in Wohlgefallen auflöst. Es gelingt Fritz nämlich handgreiflich und vor aller Augen zu beweisen, daß die ganze Komödie nur eingefädelt wurde, um für seine schwiegerväterliche Firma eine zeitgemäße und durchschlagende Reklame zu machen. Es ist eine andere Frage, ob alle Beteiligten ihm dies glauben. Aber - es ist oft nicht gut, wenn men alles so sehr genau weiß. Wozu wäre sonst der vielgepriesene Mantel der Liebe da, der die kleinen menschlichen Schwächen so taktvoll zudecken kann - -


Filmplakat

Siehe auch