Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Deutsche Kulturwerk Europäischen Geistes (DKEG) war eine politisch nationale Organisation, die sich als volksbewußte und volkstreue Gemeinschaft zur Förderung deutschen Kulturguts verstand.

Geschichte

Gegründet wurde die Organisation von Herbert Böhme im Jahr 1950. Die Organisation versammelte Literaten und Schriftsteller wie etwa Erwin Guido Kolbenheyer, Will Vesper, Hans Friedrich Blunck, Hans Grimm, Hans Venatier, Helmut Stellrecht, Gerhard Schumann, Werner Jansen, Erich Limpach oder Wilhelm Pleyer.

1955 gründete das DKEG zusammen mit dem Coburger Convent, der Deutschen Burschenschaft und der Wiking-Jugend die Schillerjugend. 1996 löste sich das DKEG selbst auf. In der Tradition des DKEG steht seit 1996 das Deutsche Kulturwerk.

Publikationen

Als Publikationsorgane der DKEG fungierten die „Klüter Blätter“, eine Zeitschrift, die bereits 1949 gegründet wurde, und ab 1951 „Das deutsche Kulturwerk: Mitteilungsblatt für das Deutsche Kulturwerk europäischen Geistes e. V.“, welche 1965 zusammengelegt wurden. Die „Klüter Blätter“ wurden 1982 in „Deutsche Monatshefte“ umbenannt. 1990 fusionierten die „Deutschen Monatshefte“ mit der Zeitschrift „Nation und Europa“.

Schiller-Preis des Deutschen Kulturwerks Europäischen Geistes

Das DKEG verlieh seit 1969 jährlich den „Schiller-Preis des Deutschen Kulturwerks Europäischen Geistes“. Der erste Preisträger im Oktober 1969 war Richard W. Eichler. Zu den weiteren Preisträgern zählen unter anderem Herbert Böhme (1971), Konrad Lorenz (1973), Heinrich Härtle (1975), Fritz Stüber (1977), Robert Scholz (1979), Gerhard Schumann (1983), Sigrid Hunke (1985), Hermann Oberth (1987), Jürgen Spanuth (1990), Hellmut Diwald (1992) und Karl Günther Stempel (1994).