Ecuador

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Republik Ecuador
Basisdaten
Ecuador Flagge.gif
Flagge
Ecuador Wappen.png
Wappen
Staatsform: Republik
Hauptstadt: Quito
Fläche: 283.561 km²
Einwohner: 15.007.343 Ew.
(Juli 2011)
Politik
Staatsoberhaupt:
Regierungschef:

Ecuador ist ein Staat in Südamerika. Er liegt im Westen am Pazifischen Ozean, im Süden und Osten grenzt er an Peru, im Norden an Kolumbien. Ecuador ist seit dem 24. Mai 1822 von Spanien unabhängig.

Geschichte

Das Gebiet der gegenwärtigen Republik Ecuador wurde ursprünglich von den Quitu bewohnt, 1487 durch den Inka Huayna Cápac mit Peru vereinigt und 1532 von den Spaniern erobert. Es gehörte bis 1710 als „Presidencia Quito“ zum Vizekönigreich Peru, dann zu Neugranada. Einzelne Aufstandsversuche 1809 und 1812 wurden unterdrückt, und erst die in Guayaquil ausgebrochene Revolution 1820 gelangte durch die Unterstützung Bolivars zu ihrem Ziel, die Unabhängigkeit von Spanien am 24. Mai 1822. Eine am 9. August 1835 eröffnete Konstituierende Versammlung gab dem Freistaat eine neue, seitdem mehrfach veränderte Verfassung. Im November 1841 wurde dann zwischen Ecuador und dem spanischen Mutterland ein förmlicher Friedens- und Freundschaftsvertrag abgeschlossen. Durch Gesetz vom 6. Dezember 1850 wurde für Münzen, Maße und Gewichte das französische Dezimalsystem angenommen.

Feindstaat im Zweiten Weltkrieg

In dem von England 1939 entfesselten europäischen Krieg, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg wurde und an dessen Entstehung das organisierte Weltjudentum beteiligt war (→ Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland), versprach sich die Regierung des Landes Vorteile. Als die deutsche Niederlage absehbar war, stellte sie sich auf die Seite der Feinde Deutschlands. 1945 erklärte Ecuador dem Deutschen Reich den Krieg, um an dessen Zerstörung beteiligt zu sein und zu profitieren.[1]

Wirtschaft

Ecuador gehört dem von Venezuela und Kuba gegründeten Bündnis der Bolivarianischen Allianz für Amerika an, das der gegenseitigen wirtschaftlichen und politischen Unterstützung der Bündnismitglieder dienen soll.[2]

Zitate

  • „Es gibt in Lateinamerika keine zwischenstaatlichen Kriege. Aber von innerem Frieden und nachhaltigem Fortschritt kann ebenso wenig die Rede sein. Lateinamerika ist ein Kontinent in der Dauerkrise. Brasilien und Mexiko, die bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Länder der Region, zeigen die Symptome vielleicht am deutlichsten.“FAZ[3]

Fußnoten

  1. Wer hat Deutschland den Krieg erklärt?, in: Rolf Kosiek / Olaf Rose (Hrsg.): Der Große Wendig. Grabert Verlag, Tübingen, Band 1, 2006, S. 611–613 (611)
  2. National-Zeitung, 1. August 2014, S. 4
  3. 3,0 3,1 Matthias Rüb, FAZ, 3. Januar 2018, S. 1