Ostendorf, Henrik

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Henrik Ostendorf, 2013

Henrik Ostendorf (Lebensrune.png 1968 in Bremen) ist ein deutscher Nationalist und Aktivist aus Bremen. Er ist Verleger militärhistorischer Bücher und Herausgeber des Magazins „Ein Fähnlein“.

Leben

Antifaschistischer Hetzjagd-Aufkleber „Henrik Ostendorf“ (ohne die Hausanschrift)
Das LKW mit dem Konterfei Rudolf Heß´ in Berlin im Jahr 2007

Henrik Ostendorf stammt aus einer sozialdemokratisch und christlich geprägten Familie. Prägend waren für den 13jährigen Henrik Ostendorf der Kauf eines Prinz Eisenherz-Comics auf einem Bremer Flohmarkt im Ostertor und im Jahr 1987 der Besuch eines Rock-Konzertes in London, u.a. mit den Musikgruppen Skrewdriver und No Remorse. Seit Anfang der 1980er Jahre ist er politisch in der Hansestadt Bremen aktiv. Als autonomer Nationalist zählte er u. a. zum Umfeld der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN), der 1992 vom BRD-Regime verbotenen Nationalistischen Front (NF) sowie der 1994 ebenfalls verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP). Mitglied war er in der JN und später in der NPD.

Im Dezember 2009 wurde er Geschäftsführer des NPD-Verlages, des Deutsche Stimme Verlags GmbH in Riesa, bei der er seit Oktober 2004 angestellt war. In dessen Zeitung Deutsche Stimme war er auch als Autor tätig. Henrik Ostendorf trat seit seiner Jugend, u.a. als Ordner, auf verschiedenen Demonstrationen des Nationalen Widerstands auf. Die Behörde, bzw. die Polizei lehnte ihn in späteren Jahren als Ordner meist ab, mit Bezug auf die Speicherung seines Namens in der Datei "Gewalttäter Sport". Seit 2012 kümmert er sich als selbständiger Autor und Verleger verstärkt um Zeitzeugen und Veteranen des Zweiten Weltkrieges und deren Berichte und Aufzeichnungen.

Sein Bruder Hannes Ostendorf ist Sänger der Musikgruppe „KC-Hungrige Wölfe“. Der jüngste der drei Ostendorf-Brüder Marten führte in der Bremer Innenstadt den mittlerweile, aufgrund von antifaschistischer Repression und Terror, geschlossenen Laden Sportsfreund.

Wirken

Bei einem Treffen von Deutschen und VS-amerikanischen Nationalisten trat Ostendorf auch als Übersetzer auf, und wurde als Folge dessen das erste Mal überregional vom „Informationsdienst gegen Rechtsextremismus“ (IGDR) bekannt gegeben. Als Berichterstatter interviewte er u. a. 2005 gemeinsam mit Karl Richter den britischen Revisionisten David Irving in London und im Jahr 2009 gemeinsam mit Adrian Preißinger den ehemaligen Offizier der Waffen-SS und Autoren Herbert Schweiger in Neuberg an der Mürz.

In der Novemberausgabe 2006 der NPD-Zeitung Deutsche Stimme schrieb Henrik Ostendorf über das „Ulrichsbergtreffen“ an der Heimkehrer- und Europagedenkstätte am Ulrichsberg in Österreich. Ostendorf zeichnete für die Weltnetzseite 46jahre.de zum Gedenken an Rudolf Heß wie auch für den Netzauftritt erich-priebke.de zum Gedenken an den letzten deutschen Kriegsgefangenen, verantwortlich. Er fuhr 2007 mit Nils Larisch in einem LKW, auf dem auch Heß’ Konterfei zu sehen war, durch deutsche Städte und machte mit einer bundesweiten Vortragsreihe auf den Tod von Rudolf Heß aufmerksam. Redner waren hier der letzte Pfleger von Rudolf Heß Abdallah Melaouhi und der Historiker Olaf Rose. Für Erich Priebke, der in Rom unter Hausarrest stand, organisierte Ostendorf zahlreiche Solidaritätsaktionen. Der reisefreudige Ostendorf nahm auch an zahlreichen internationalen Demonstrationen und Treffen von Nationalisten u.a. in Paris (Frankreich), Madrid (Spanien), Budapest (Ungarn) und Athen (Griechenland) teil.

Neben seinen Auftritten auf der politischen Bühne war Henrik Ostendorf auch häufig am Rande von Fußballspielen der Bundesliga und bei Länderspielen zu sehen. Bis zum 18. Lebensjahr war er Mitglied bei „SV Werder Bremen v. 1899 e.V.“ und besuchte auch darüber hinaus regelmäßig Heim- und Auswärtsspiele der Fußballmannschaft. Als erlebnisorientierter Fußballfan interessierte ihn aber schon immer mehr die dritte Halbzeit, besonders bei Spielen im Ausland. Dort wo deutsche Hooligans in der 80er und 90er Jahren auffielen und für Schlagzeilen sorgten, u.a. in Rotterdam, Mailand, Prag, Göteborg, Budapest, Hindenburg (Oberschlesien), Paris oder Lens, war er dabei. Auf lokaler Ebene war er von 1990 bis 2015 im „Fußball-Fanklub Standarte Bremen“ organisiert. Am 25. März 2000 leitete er in Berlin eine Demonstration unter dem Motto: „Keine Sondergesetze für Fußballanhänger! Gegen Paßeintragungen, Meldeauflagen und Einschränkung der Reisefreiheit!“. Es war ein Protest gegen geplante Gesetzesverschärfungen der Bundesregierung anläßlich der Fußballeuropameisterschaft 2000.

Antifaschistischer Angriff

Am Abend des 6. Aprils 2016 gegen 19 Uhr wurde Ostendorf in der Martinistraße in Bremen von drei Männern hinterrücks überfallen und niedergeschlagen. Verhindern konnte er nur, daß sein Haupt von einem der Täter auf das Straßenpflaster geschlagen wurde. Dabei wurde sein Fahrrad geraubt.[1] Die Polizei konnte keinen der Attentäter ergreifen und lieferte lediglich Ostendorf in ein nahegelegenes Krankenhaus ein. Der Überfall geschah nach einer über Monate im Herbst 2014 und Frühling 2015 in Bremen und Niedersachsen stattgefundenen Kampagne gegen seine Person, bei der die Antifa Aufklärungs-Flugblätter sowie Aufkleber mit seinem Lichtbild und seiner Hausanschrift verbreiteten. Über seinem Lichtbild stand „Achtung, Neonazi“ geschrieben. Dieses war der bisher dritte schwere Überfall von Seiten der Antifa auf seine Person, die er alle nur mit viel Glück ohne bleibende Schäden überstand. Nach allen Überfällen konnte die Polizei keinen Täter ermitteln.

Am 4. Mai – also kurz nach dem Angriff – erstattete Ostendorf Anzeige gegen eine Filmaufnahme, die im Weltnetz auf YouTube gezeigt wurde. In diesem Kurzfilm wurde von vermummten Antifaschisten mit Gewalt gegen Polizisten und Andersdenkende gedroht.

Repressionen des Staates

Telefonüberwachungen, Meldeauflagen und Beschränkungen des Reisepasses bzw. Bundespersonalausweises (Ausreiseverbote), Platzverweise, Aufenthaltsverbote, Ingewahrsamnahmen, Sicherstellungen und Beschlagnahmungen von u.a. Büchern, Tonträgern, Filmen, Plakaten und Fahnen, Verfahren wegen Volksverhetzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, bundesweit wirksames Stadionverbot, Gefährderanschreiben und -besuche, Hausdurchsuchungen – die erste in Folge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Berlin gegen Henrik Ostendorf wegen „Verstoßes gegen die Proklamation des alliierten Kontrollrates vom 20. September 1945“. Körperverletzungen durch Polizeibeamte und Kontenkündigungen seitens der Deutschen Bank und der Norisbank waren weitere Repressalien.

Siehe auch

Verweise

Fußnoten