Fürstlich Schaumburg-Lippisches Kreuz für treue Dienste 1914

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Kreuz für treue Dienste am Kämpferband für die Große Ordensschnalle

Das Fürstlich Schaumburg-Lippisches Kreuz für treue Dienste 1914 wurde am 18. November 1914 durch Fürst Adolf II. von Schaumburg-Lippe gestiftet und bis Ende 1918 verliehen. Es konnte an alle verliehen werden, die sich Verdienste im Ersten Weltkrieg erworben hatten.

Das Kreuz wird zuweilen auch als „Schaumburg-Lippisches Verdienstkreuz“ bezeichnet, weshalb es immer wieder mit dem Fürstlich Lippischen Hausorden verwechselt wird, der ebenfalls zuweilen in militärhistorischer Literatur so bezeichnet wurde. Dieses Problem gibt es auch beim Kriegsehrenkreuz für heldenmütige Tat, das gleichzeitig mit dem Kriegsverdienstkreuz am 8. Dezember 1914 gestiftet wurde und diesen sehr ähnelt.

Erläuterung

Nichtkämpferband
Die Auszeichnung wurde gemäß Statuten in nur einer Klasse am Band gestiftet. Mitglieder von Herrscherfamilien, die die Verleihungskriterien erfüllten, erhielten die Auszeichnung jedoch als Steckkreuz, nicht selten sowohl am Band als auch ohne.
„Dieses Verdienstkreuz wurde durch Fürst Adolph am 18. November 1914 erneuert. Das Kreuz sollte, wie das von Fürst Adolph Georg 1870 gestiftete Kreuz, zur Anerkennung der Verdienste der Mitkämpfer im Kriege dienen. Bestimmt war das Kreuz für Offiziere und Soldaten des 2. kurhessischen Husaren-Regiments Nr. 14, dem westfälischem Jäger-Bataillon Nr. 7 und dem rheinischen Husaren-Regiment Nr. 7. Für Personen, die sich im Dienste des Krieges verdient gemacht, aber nicht gekämpft haben, wurde das Kreuz an einem weißen, rot-blau gerändertem Band verliehen (festgelegt 1916).“[1]

Band

  • Band 1 Kämpfer: blau 39 mm breit, Ränder blau 1 mm, Seitenstreifen weiß 5 mm, weißer Mittelstreifen 4 mm
  • Band 2 Nichtkämpfer: weiß 30 mm breit, Seitenstreifen hellblau/rot je 2,5 mm

Ordensträger (Auswahl)

Siehe auch

Fußnoten