Blomberg, Werner von

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Generalfeldmarschall Werner von Blomberg (1937)

Werner Eduard Fritz von Blomberg (Lebensrune.png 2. September 1878 in Stargard, Pommern; Todesrune.png 14. März 1946 in Nürnberg) war ein deutscher Offizier der Preußischen Armee, des Deutschen Heeres und der Reichswehr. Der Ritter des Ordens „Pour le Mérite“ war von 1933 bis 1938 Reichswehrminister (seit 1935 Reichskriegsminister) und ab 1936 der erste Generalfeldmarschall der Wehrmacht.

Leben

Dr. Goebbels und der Führer 1933 zur Uraufführung des Films „SA-Mann Brand“ im Ufa-Palast am Zoo, links neben dem Führer Werner von Blomberg
Generaloberst Werner von Blomberg
Von links nach rechts: Gerd von Rundstedt, Werner von Fritsch und Werner von Blomberg am Ehrenmal Unter den Linden, Berlin 1934
Festbankett im Hotel „Kaiserhof“ in Berlin nach der kirchlichen Trauung von General der Flieger Göring und seiner Emmy, 10. April 1935; zwischen Trauzeuge Hitler und Generaloberst von Blomberg sitzt Hitlers Tischdame des Abends Mary Gräfin von Rosen, geb. Freiin von Fock, Schwester der verstorbenen Carin Göring. DER SPIEGEL hatte 1973 in der mehrteiligen Reportage Adolf Hitler: „Aufriß über meine Person“ nur einen Ausschnitt dieses Bildes genommen und, faktentreu wie immer, behauptet, bei der Dame handele es sich um „Eva Gruhn“, die zukünftige Frau Werner von Blombergs, die Hitler somit schon seit 1935 kannte und schätzte, was natürlich erfunden ist.[1]
Generaloberst von Blomberg, Lichtbildnis von Hoffmann
Generalfeldmarschall von Blomberg in Paradeuniform mit Marschallstab, den er bei einer feierlichen Zeremonie von Reichskanzler Hitler überreicht bekam.

Militärische Kariere

Werner von Blomberg wurde als Sohn des Oberstleutnantes Emil von Blomberg und dessen Frau Emma, geb. Tschepe, in Starsgard in Pommern am Sedantage des Jahres 1878 geboren. Er wuchs im Kadettenkorps auf und war nach dem Besuch der Preußischen Hauptkadettenanstalt in Groß-Lichterfelde (bei Berlin) schon 1897 Leutnant im Füsilier-Regiment „General-Feldmarschall Prinz Albrecht von Preußen“ (Hannoversches) Nr. 73. Für den Generalstabsdienst als geeignet empfunden, absolvierte von Blomberg von 1907 bis 1910 die Kriegsakademie in Berlin und wurde anschließend 1911 in den Großen Generalstab berufen. 1911 zum Hauptmann befördert, war er ab 1914 der Kompaniechef in Metz.

Erster Weltkrieg

Bei der Mobilmachung wurde von Blomberg zum Generalstab der 19. Reserve-Division kommandiert. 1916 wurde er Major im Generalstab des 18. Reservekorps. 1917 kam er zur 7. Armee. Im Juni 1918 wurde er, der bereits für seine Unerschrockenheit und für hervorragende Leistungen des Eiserne Kreuz II. und I. Klasse erhalten hatte, mit dem seltenen und prestigeträchtigen Orden Pour le Mérite ausgezeichnet. Während des gesamten Ersten Weltkrieges blieb er an der Westfront. Seine beiden Brüder sind in diesem Krieg gefallen.

Reichswehr

Im Frühjahr 1920 kam von Blomberg als Chef des Stabes zur Brigade Döberitz, bald darauf in gleicher Eigenschaft nach Stuttgart zur 5. Division. 1925 wurde er ins Reichswehrministerium, dem er 1919 schon einmal vorübergehend angehört hatte, kommandiert. Er leitete zunächst die Heeresausbildungsabteilung. Im Frühjahr 1923 wurde er unter Beförderung zum Generalmajor Chef des Truppenamtes, das in der Zeit der Weimarer Republik aufgrund des entsprechendes Verbotes des Versailler Vertrages die Tarnbezeichnung des Generalstabes war, ein halbes Jahr später war er Generalleutnant und Kommandeur der I. Division sowie Befehlshaber im Wehrkreis I. in Königsberg in Ostpreußen.

Über fünf Jahre lang stand er an der Spitze des Wehrkreises I., und er selbst hat diese Jahre als die schönsten seines Lebens bezeichnet. Werner von Blomberg hatte das Kommando der wichtigsten Division des Reichsheeres, stand auf verantwortungsvollsten Posten der deutschen Wehrmacht. Ihm ist insbesondere der Ausbau des Heilsberger Dreiecks zu danken, des Kernstückes der Verteidigungsstellung für jedweden Angriff auf Ostpreußen.

Zwischendurch wurde er auf Studienreisen geschickt, besuchte Österreich, Ungarn und ging schließlich in Erwiderung des Besuches des amerikanischen Generals Connor für einige Wochen nach Amerika. Ferner wurde er, durch Studien über die Armeen anderer Länder dazu besonders vorgebildet, als militärischer Sachverständiger der deutschen Abordnung auf der Abrüstungskonferenz in Genf zugestellt. Hier wußte er den deutschen Standpunkt so geschickt und konsequent zu vertreten, daß er damit einen großen Teil des Lügengebäudes zertrümmerte, das über Deutschlands angebliche militärische Rüstungen kunstvoll aufgebaut worden war.

Drittes Reich

Als Reichskanzler Adolf Hitler sein Kabinett zusammenstellte, berief er Generalleutnant von Blomberg zum Reichswehrminister und fand damit in der Armee und im Volke einen starken Widerhall. General von Blomberg schaffte die Verbindung zwischen der neuen Staatsidee, der nationalsozialistischen Weltanschauung und der Reichswehr. Er ermöglichte die weltanschauliche Schulung der Angehörigen der Reichswehr im nationalsozialistischen Sinne.

Von der Reichswehr zur Wehrmacht

Von Blomberg brachte die Reichswehr immer mehr in Einklang mit Wesen und Werk Adolf Hitlers und fand begeisterte Zustimmung im deutschen Volke, als er im Februar 1934 die Anordnung herbeiführte, daß die Reichswehr von nun an den Uniformen, Mützen und Stahlhelmen das Hoheitsabzeichen der NSDAP zu tragen hatte. Damit war die Reichswehr auch äußerlich mit dem neuen Staate verbunden. Von Blomberg war nun Reichswehrminister und gleichzeitig General der Infanterie. Er wurde am 4. April Hitlers ständiger Vertreter in allen Fragen der Reichsverteidigung und Ende April 1933 Oberbefehlshaber der Reichswehr.

Nach dem Tod Paul von Hindenburgs am 2. August 1934 veranlaßte von Blomberg aus eigenem Antrieb die Vereidigung der Reichswehrsoldaten auf Hitler. Als Dank übertrug Hitler ihm 1935 den Oberbefehl über die gesamte Wehrmacht (Heer, Marine, ab 1936 zusätzlich über die neu aufgestellte Luftwaffe) und ernannte ihn im selben Jahr – als ersten Soldaten der Wehrmacht überhaupt – zum Generalfeldmarschall. Von Blomberg, weltläufig, liebenswürdig, mit vielseitigen geistigen Interessen, der geborene Vermittler, ragte aus der Generalität heraus, ebenso wie sein Mitarbeiter in den ersten Jahren, der eigenwillige Oberst Walter von Reichenau. Am 30. Januar 1937 erhielt von Blomberg das Goldene Parteiabzeichen der NSDAP, am 13. März 1937 wurde er zum Chef des sich in der Aufstellung befindlichen Infanterie-Regiments 73 der 19. Infanterie-Division ernannt.

Bildergalerie

Blomberg-Fritsch-Affäre

Hauptartikel: Blomberg-Fritsch-Affäre

Nach dem Staatsbegräbnis für Erich Ludendorff am 22. Dezember 1937, wo er eine Trauerrede hielt, bat von Blomberg Hitler um ein privates Gespräch unter vier Augen: Er brauchte den Heiratskonsens seines Vorgesetzten. Von Blomberg vertraute dem Führer an, seine Braut sei Stenotypistin, ein Mädchen aus dem Volke, freilich mit einer gewissen Vergangenheit. Ebenfalls Ende 1937 wandte er sich an Hermann Göring mit der Bitte, ihn bezüglich seiner geplanten Eheschließung mit Erna Gruhn zu beraten. Auch Propagandaminister Goebbels zog er ins Vertrauen mit der Bitte, Magda Goebbels möge sich ihrer annehmen und ihr helfen, Anschluß an die Gesellschaft zu finden. Göring bestärkte ihn dennoch in seinem Entschluß und fungierte gemeinsam mit Adolf Hitler im Januar 1938 als Trauzeuge. Wenige Tage später jedoch konfrontierte ihn Göring mit einem Polizeidossier über seine Frau, die eine ehemalige Prostituierte gewesen sein soll und forderte ihn nunmehr zum unverzüglichen Rücktritt auf. Dieser Forderung kam von Blomberg am 27. Januar 1938 mit seinem Ausscheiden aus der Wehrmacht nach.

Eine mögliche Beteiligung des Verräterkreises um Wilhelm Canaris, um den Hitlertreuen Marschall Blomberg zu erledigen, beschreibt Heinz Roth in seinem Buch „Widerstand im Dritten Reich“:

„Um nun die starke Kommandogewalt des Kriegsministers für einen den Verschwörern nahestehenden General zu usurpieren, beschloß man, ihn auszuschalten. Im Zusammenwirken mit der ,Zentralabteilung‘ der Abwehr – also Osters geheimem Nachrichtendienst, – legte Graf Helldorf, der schon mindestens seit 1933 in die Hände der Verschwörer geratene korrupte Polizeipräsident von Berlin, eine gefälschte Sittenkarte der Eva Gruhn vor. Der Erfolg entsprach zunächst den Erwartungen.“

Treu bis zum Schluß

In einem letzten Akt der Loyalitätsbekundung schlug von Blomberg bei seinem Abschiedsbesuch in der Reichskanzlei Hitler als neuen Oberbefehlshaber der Wehrmacht vor. Adolf Hitler betraute General Wilhelm Keitel mit dessen Führung. Im Zuge dieser sogenannten Blomberg-Fritsch-Affäre wurden Blomberg und Fritsch entmachtet. Das Kommando über die Wehrmacht übernahm Hitler am 4. Februar 1938 selbst. Noch 1943 schrieb Generalfeldmarschall a. D. von Blomberg, der den Ausgang des Krieges u. a. nach Stalingrad erahnte:

„Ich wäre den Weg des Führers nach Österreich auch gegangen, aber dann hätte ich mir eine Frist von zehn Jahren gesetzt, um das neue Großdeutschland und eine totale Rüstung auszubauen. Denn daß Deutschland noch einmal um sein Erstarken kämpfen mußte, schien nicht vermeidbar.“

Nachkriegszeit

Im Zweiten Weltkrieg ohne militärische Verwendung, wurde von Blomberg 1945 von den Alliierten als „Kriegsverbrecher“ verdächtigt und verhaftet; im Nürnberger Tribunal (1945/46) wurde er als Zeuge vor das Internationale Militärtribunal zitiert.

Familie

Von Blomberg heiratete am 20. April 1904 seine Verlobte Charlotte Hellmich (4. Oktober 1880 in Danzig), mit der er fünf Kinder (zwei Söhne und drei Töchter) hatte. Seine Frau verstarb schon früh am 11. Mai 1932 in Königsberg. Seine Tochter Ursula von Blomberg heiratete den späteren Träger des Blutordens mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Ulrich Bürker, seine jüngste Tochter Dorothee von Blomberg heiratete am 20. Oktober 1938 Karl-Heinz Keitel. Sie war die letzte noch ledige Tochter und führte den Haushalt des Vaters bis zur eigenen Vermählung.

Werner von Blomberg (1878–1946)

Gebrüder von Blomberg

Werner von Blombergs Söhne waren beide Offiziere der Reichswehr (der Reiterei des Heeres) und der Wehrmacht. Henning wechselte zur Panzerwaffe, während Axel als Flugzeugführer zur Luftwaffe ging.

  • Henning von Blomberg (Lebensrune.png 3. Februar 1905 in Deutsch-Wilmersdorf), fiel im Krieg in Nordafrika am 22. November 1942 als Major und Kommandeur der Panzer-Abteilung 190/90. Afrika-Division während des Tunesienfeldzuges. Er wurde posthum zum Oberstleutnant befördert. Henning von Blomberg ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bordj-Cedria; Endgrablage: Hof NAS, Ossario 11A, Tafel 9. Er hinterließ seine Gemahlin Ruth von Hammerstein-Equord, Freiin von Hammerstein-Equord.
  • Axel von Blomberg (Lebensrune.png 22. Dezember 1908 in Berlin), der schon 1927 Flugunterricht an der Deutschen Verkehrfliegerschule (DVS) erhielt, am 1. April 1928 der Reichswehr beitrat und an der geheimen Fliegerschule Lipezk weiter ausgebildet wurde, trat am 1. Oktober 1933 zur noch nicht enttarnten Luftwaffe über, flog bei der Reklame-Staffel Berlin-Staaken des Deutschen Luftsportverbandes, war Jagdflieger, Staffelkapitän, Gruppenkommandeur, Fliegerhorst-Kommandant, Generalsstabsoffizier im Luftwaffenführungsstab (Gruppenleiter II in Abteilung Ia), zuletzt Major der Luftwaffe im Stab des Fliegerführers Irak. Er fiel am 12. Mai 1941 im Auftrag des Sonderstabes F beim Sonderkommando „Junck“ in Bagdad, wo das Sonderkommando die Waffentransporte von Syrien kommend über die Bagdadbahn in den Irak sichern sollte. Er war als Verbindungsoffizier der Luftwaffe für Raschid Ali al-Gailani vorgesehen. Er wurde, je nach Quelle, entweder noch in der Luft durch Schüsse auf die landende He 111 getroffen oder nach dem Aussteigen am Flughafen (Kopfschuß) durch Heckenschützen rivalisierender Stammeskrieger. Axel von Blomberg ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bagdad; Endgrablage: Grab 12.

Der Sittenfall „Gruhn“

Luise Margarethe Gruhn, die in deutschen Geschichtsbüchern meist fälschlicherweise als Erna oder Eva geführt wird,[2] wurde am 22. Januar 1913 in Berlin-Neukölln geboren.

Die Gruhns waren Bedienstete im Königlichen Schloß gewesen, Mutter Auguste Luise als Putzfrau, Vater Paul als Gärtner, bis der Zusammenbruch des Kaiserreichs 1918 sie aus der gewohnten Bahn warf. Nach dem Tode ihres Mannes entschied sich Mutter Gruhn für den Beruf einer Masseuse. Sie machte schließlich einen Massagesalon auf, in dem auch ihre Tochter mithalf. Hauptkundschaft waren Körperbehinderte und Kriegsversehrte.

Margarethe Gruhn verließ mit 18 Jahren den Massagesalon und schlug sich als „Photomodell“ und Angestellte in Kneipen durch. Einmal wurde sie unter dem Verdacht des Diebstahls verhaftet, aber nicht überführt. Die Früchte dieser Tätigkeit reichen von Nacktfotos nach Art dar vergleichsweise harmlosen Kalenderkunst bis zu pornographischen Aufnahmen, die in Bars und Menschengedränge schnellen Absatz fanden. Einige Exemplare erregten genügend Aufsehen, um die Grenzen zu überwinden und im Ausland Verbreitung zu finden. Gegen Gruhn, wie die in der Nachkriegszeit aufgetauchten Akten zeigen, wurde niemals wegen Prostitution ermittelt, geschweige denn gab es ein solches Gerichtsurteil, wie immer wieder zu lesen war. Fakt ist allerdings, daß sie einen ausgedehnten männlichen Bekanntenkreis hatte, ab Mitte der 1930er Jahre dann aus bester Gesellschaft.

Ab 1937 gehörte zu ihnen auch der einsame 60jährige Witwer Generalfeldmarschall von Blomberg, der abends gerne in Zivil in Berliner Vergnügungslokalen verkehrte. Im „Weißen Hirsch“, so manche Quellen, traf er die blonde Margarethe Gruhn, die dort bediente. Nach anderen Quellen war aber ihr erstes zufälliges Aufeinandertreffen im Tiergarten, als Reichskriegsminister von Blomberg statt seines täglichen Ausritts (an diesem Tag lahmte sein Pferd) einen Spaziergang machte.[3]

Bald waren die beiden fest liiert, und der liebeskranke von Blomberg verschaffte ihr eine Stelle als Stenotypistin und Sekretärin in der Reichseierstelle (zuweilen als „Reichseierzentrale“ bezeichnet) im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft (RMEL). Die Behördenstelle gab es ebenso wie die Reichsgetreidestelle und andere. Seit Dezember 1937 wurde Gruhn als Sicherheitsvorkehrung von der Gestapo überwacht, da ihre Vergangenheit undurchsichtig erschien.

Am 12. Januar 1938 heirateten die beiden, Adolf Hitler und Hermann Göring waren Trauzeugen, am Mittag gab es noch einen kleinen Empfang im Reichskriegsministerium. Die Hochzeiter reisten sofort ins neue Glück, die Hochzeitsreise führte sie nach Capri. Kurz darauf erhielt Kriminalrat Curt Hellmuth Müller, Leiter der Reichserkennungsdienstzentrale im Reichskriminalpolizeiamt, eine Ladung unzüchtiger Bilder, die die frischgebackene Frau von Blomberg zeigten.

Am 20. Januar 1938 kehrte von Blomberg wegen dringender Geschäfte für ein paar Tage nach Berlin zurück und verbrachte die Zeit in seinem Büro. Am 25. Januar 1938 wurde Hitler informiert, der sich erschüttert zeigte, noch am selben Tag befahl er von Blomberg zu sich. Ob er von Blombergs Rücktritt verlangte oder versuchte, wie manche Quellen berichten, ihn zur Scheidung zu überreden, ist unbekannt. Ebenfalls behaupten Quellen, von Blomberg habe eine sofortige Scheidung angeboten, wenn er im Amt bleiben dürfe, was Hitler abgelehnt haben soll.

Am 27. Februar 1938 trat von Blomberg schriftlich zurück, offiziell aus gesundheitlichen Gründen, stattete dem Führer einen Abschiedsbesuch in der Reichskanzlei ab, erhielt zur Verabschiedung in den Ruhestand 50.000 Reichsmark als Dotation und kehrte noch am selben Tag zu seiner jungen Gemahlin nach Capri zurück. Später, da das Ehepaar nun Zeit hatte, ging es weiter u. a. nach Ceylon (Sri Lanka) und Indonesien.

Einen Rücktritt als Regimentschef, wie oft vermutet wird, ist nicht bekannt. Der Verdacht gegen Margarethe von Blomberg blieb, aber ein Beweis, daß sie eine „Hure“ oder gar „vorbestrafte Dirne“ war, blieb dagegen aus, auch die Nachkriegsbehauptung, der Massagesalon der Mutter war ein getarntes Bordell gewesen, ließ sich nie beweisen.

Bildergalerie

Tod

Generalfeldmarschall Werner von Blomberg starb im März 1946 in Nürnberg in einem VS-amerikanischen Militärlazarett an einer Krebserkrankung.

Auszeichnungen (Auszug)

Beförderungen

Verweise

Fußnoten

  1. Werner Maser / Heinz Höhne: Adolf Hitler: „Aufriß über meine Person“, Der Spiegel, Ausgabe 22/1973 vom 28. Mai 1973
  2. Harold C. Deutsch: Das Komplott oder Die Entmachtung der Generale. Blomberg- und Fritsch-Krise. Hitlers Weg zum Krieg, Neue Diana Press, Zürich 1974
  3. Karl-Heinz Janßen: Der Skandal: Intrige oder Panne?, Die Zeit, 11. März 1988
  4. Chronologischer Militärwerdegang (englisch)

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