Maischberger, Sandra
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Sandra Maischberger ( 25. August 1966 in München) ist eine Journalistin und Fernsehmoderatorin in der BRD. Das Weltwirtschaftsforum bereitete die bereits bewährte politische Propagandistin auf Führungsaufgaben vor, gab ihr 2002 den Status eines Global Leader for Tomorrow und nahm sie in das Funktionärskorps der NWO und in die entsprechenden globalen Netzwerke auf.
Inhaltsverzeichnis
Werdegang
Sandra Maischberger wurde am 25. August 1966 in München geboren. Sie wuchs in Frascati bei Rom und München-Garching auf. Der Vater ( 1933;
1988) war als Diplom-Ingenieur bei der Max-Planck-Gesellschaft beschäftigt, die Mutter (
1940) als Reiseleiterin tätig. Maischbergers Bruder, Dr. Martin Maischberger (
1964), wurde als Archäologe berufstätig.
Sandra Maischberger besuchte in Frascati und München-Garching die Schulen und machte nach dem Abitur in Garching (1985) eine zweijährige Ausbildung (1987-1989) zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule in München. Für den Beruf des Journalisten interessierte sie sich nach eigener Aussage, seit sie mit 14 Jahren Günter Wallraffs Reportagen über das Innenleben der „Bild“-Zeitung und „Die Fälschung“ von Nicolas Born gelesen hatte. Schon vor der Ausbildung war sie freie Mitarbeiterin beim Radioprogramm des Bayerischen Rundfunks und in der Sendung „Rock-Lock“. Während der Ausbildung arbeitete sie beim Privatsender Tele 5, für den sie die Magazinsendung „Mensch-Mädchen“ machte. Praktika absolvierte sie in Berlin bei „Bild“ und bei der „Berliner Morgenpost“. Ab 1998 arbeitete Maischberger als freie Mitarbeiterin für den WDR, das ZDF, und die Zeitschriften Amica und dem „Spiegel“.
Seit September 2003 moderiert Maischberger dienstags die Gesprächsrunde „Menschen bei Maischberger“ im „Ersten“.[1]
Familie
Seit 1994 ist Maischberger mit dem Kameramann Jan Kerhart verheiratet. Sie leben in Berlin und haben seit Februar 2007 einen Sohn.
Auszeichnungen und BRD-Referenzen
- 1999: Goldenes Schlitzohr
- 2000: Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus
- 2000: Deutscher Fernsehpreis (Beste Moderatorin einer Informationssendung)
- 2001: „Fernsehmacher des Jahres“ (mit Günther Jauch)
- 2001: Bayerischer Fernsehpreis (Für Maischberger)
- 2002: Goldene Kamera (Rubrik: TV-Journalismus)
- 2002: Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik
- 2002: Ernst-Schneider-IHK-Medienpreis✡ (Rubrik: Wirtschaft in einer Talkshow)
- 2002: „Goldener Lachs“ (Ehrenpreis der norwegischen Botschaft)
- 2002: Radio Regenbogen Award (Medienfrau 2002)
- 2004: Medienpreis für deutsche Sprachkultur (Rubrik: Radio/Fernsehen)
- 2008: Goldene Kamera (Rubrik: Beste Information) zusammen mit Jan Kerhart
Mitgliedschaften und Netzwerke (Auswahl)
- Young Global Leader des Weltwirtschaftsforums (Jahresklasse 2002)
- Seit 1995 ist Maischberger Dozentin (Schwerpunkt Interviewtechnik) an der Deutschen Journalistenschule München und an der Akademie für Publizistik, Hamburg. Außerdem ist sie Vorsitzende des Präsidiums des Collegium Tischler. 2008 gründete sie den Verein „Vincentino“ zur Unterstützung von Kulturprojekten an Schulen und übernahm den Vorsitz. 2012 unterstützte Maischberger die Initiative „Pro Quote“, die sich für eine fixe „Frauenquote“ von 30 % in Führungsetagen der Medienbranche einsetzt.
TV-Dokumentationen
- Helmut Schmidt außer Dienst (2003-2007), Das Erste (Erstsendung: 4. Juli 2007).
Bücher
- Hand aufs Herz – Sandra Maischberger im Gespräch mit Helmut Schmidt, 2002.
- Ich bin so frei – Sandra Maischberger im Gespräch mit Hildegard Hamm-Brücher, 2003.
- Die musst du kennen. Menschen machen Geschichte, 2004.
Verweise
- Anna Kröning: Maischberger entschuldigt sich – Ditfurth reicht das nicht, Die Welt, 13. Juli 2017
- Maischberger indiskret, Youtubekanal: tvrares, 17. Oktober 2012
- Pfarrer Fliege: Rassismus-Eklat bei Maischberger, Focus, 14. Februar 2013