Museumsinsel (Berlin)

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Pfeil 1 start metapedia.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Museumsinsel aufgeführt.
Der Berliner Dom am Lustgarten im Jahre 1900

Die Berliner Museumsinsel ist die nördliche Spitze der Spreeinsel im Zentrum Berlins. Sie ist historisch die Keimzelle der Berliner Museumslandschaft und mit ihren Museen heute eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit und einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt. Seit 1999 gehört die Museumsinsel als weltweit einzigartiges bauliches und kulturelles Ensemble dem Weltkulturerbe der UNESCO an.

Der Baubestand der Museumsinsel

Kolonnadenhof vor der Alten Nationalgalerie

Seit dem 6. Juni 2010 ist der Kolonnadenhof vor der Alten Nationalgalerie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Herrichtung des Hofes kostete rund 20 Millionen Euro.

James-Simon-Galerie

Die James-Simon-Galerie ist ein geplantes Gebäude auf der Museumsinsel, benannt nach dem jüdischen Unternehmer James Simon (1851–1932). Sie soll zwischen Neuem Museum und Kupfergraben gebaut werden, wo bis in die 1930er Jahre Karl Friedrich Schinkels Packhof stand.

Ein erster Entwurf stammt von dem jüdischen Architekten David Chipperfield, der 1999 den ausgeschriebenen Wettbewerb mit einer schlichten kubischen Lösung aus Stahl und satiniertem Glas gewann (→ Entartete Kunst). Die Planungen wurden 2002 durch den Bund als Bauherrn und Finanzier unterbrochen, weil zwischenzeitlich die Kosten für die Sanierung des Pergamonmuseums zu explodieren drohten. Im November 2006 genehmigte der BRD-Bundestag schließlich die Kosten von 73 Millionen Euro. 2013 stiegen die veranschlagten Kosten auf 98,8 Millionen Euro. Der Grundsteinlegung fand am 18. Oktober 2013 statt.

Wichtige historische Gebäude

Neben den Museen befindet sich auf der Insel der Berliner Dom sowie das zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder erbaute Berliner Stadtschloß.

Siehe auch