UNESCO

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Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (engl.: United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, abgekürzt UNESCO) ist eine Internationale Organisation und gleichzeitig eine der 19 rechtlich selbständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen.[1] Sie hat ihren Sitz in Paris (Frankreich) und beschäftigt rund 2.100 öffentlich Bedienstete.[2] Derzeit sind 193 Staaten in der UNESCO vertreten.

Wesen

Die 1945 in London gegründete UNESCO ist vor allem für ihre Welterbeliste bekannt, mit der einzigartige Kulturgüter oder Naturlandschaften (Weltkultur- bzw. Weltnaturerbe) als besonders schutzwürdig ausgezeichnet werden. Die Mitarbeiter – über 2.000 in der Pariser Zentrale und weitere rd. 700 in den Außenbüros – kümmern sich aber auch um Bildungsprojekte in Entwicklungsländern, Wissenschaftsprogramme, Medienpolitik und Pressefreiheit sowie den Schutz von Ökosystemen. Irina Bokowa gelang es nach Einschätzung politischer Beobachter, mit Bildungsprogrammen für Mädchen und Frauen neue Prioritäten in der Organisation zu setzen, außerdem schuf sie die Stelle eines Sonderbeauftragten für das Erinnern an den Holocaust.[3]

Wiederholt wurde die Arbeit der UNESCO vom ungelösten Nahostkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern überschattet. In schwere Finanznöte geriet die Organisation, als die mit Israel verbündeten VSA ihre Beitragszahlungen einstellten, nachdem Palästina im Oktober 2011 als 195. Vollmitglied in die UNESCO aufgenommen wurde, ohne selbst UN-Mitglied und universell als Staat anerkannt zu sein.

Entwicklung und Förderung des Holocaust-Unterrichts

Israel und die Weltbildungsorganisation UNESCO fördern Unterricht über den „Holocaust“.[4] Die Rassenleugnung wird durch die UNESCO festgeschrieben[5], der Begriff Rasse soll in der Wissenschaft nicht mehr verwendet werden.[6]

Palästina als Vollmitglied 2011

Die Weltkulturorganisation UNESCO nahm am 31. Oktober 2011 Palästina als Vollmitglied auf. Bei der Generalkonferenz der UNO-Organisation sprachen sich 107 Mitgliedsstaaten dafür aus, 52 enthielten sich, 14 waren dagegen – darunter auch die BRD, Israel, Kanada und die VSA. Die VSA („Zionistisch besetzte Regierung“) stoppte daraufhin noch ihre im November fälligen Beitragszahlungen von 60 Millionen Fed-Dollar an die UNESCO.[7] Durch die UNESCO-Entscheidung entstehe noch kein tatsächlicher Palästinenser-Staat.

Austritte

VSA

1984 traten die VSA bereits erstmals aus der UNESCO aus, weil die Organisation nach Ansicht des damaligen Präsidenten Ronald Reagan prosowjetische Voreingenommenheit präsentiert habe. Im Jahr 2002, unter dem allerdings ebenfalls republikanischen Präsidenten George W. Bush, trat Amerika dann wieder in die Kulturorganisation ein.

Am 12. Oktober 2017 erklärten die VSA erneut ihren Austritt aus der Organisation mit Ablauf des 31. Dezember 2018. Es ist somit schon das zweite Mal, daß die VSA diese UN-Organisation verlassen. Die Organisation erklärte 2016, daß das Judentum keinerlei historische Verbindung zum Tempelberg in Jerusalem habe. Das widerspricht der überlieferten jüdischen Tradition und auch archäologischen Funden, welche den Berg als Standort des früheren Tempels der Juden belegen, der allerdings schon im Jahr 70 n. d. Z. von den Römern zerstört wurde. Auf dem „heiligen Hügel“ stehen seit langem die Al-Aksa-Moschee und der islamische Felsendom. Von der Vereinigung wird dieser Austritt „sehr bedauert“, wie die Generaldirektorin Irina Bokowa kommentierte.

Israel

Abgestimmt mit diesem Vorgehen erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am selben Tag auch Israels bevorstehenden Austritt aus der Organisation.

Kritik

Der familienpolitische Sprecher des Vatikans, Kurienkardinal Ennio Antonelli, beschuldigte die UNO, gezielt Homosexualität zu fördern. Es gebe einen verdeckten Plan der UNESCO, „die Hälfte der Weltbevölkerung in zwanzig Jahren homosexuell werden zu lassen“. Als Vehikel dienten der Weltorganisation dabei verschiedene Projekte zur Durchsetzung der „Ideologie einer Geschlechtergleichheit“. Diese seien teilweise schon in unseren Schulen präsent und verfolgten das Ziel, daß Menschen nicht mehr als Mann oder Frau auf die Welt kommen, sondern ihr Geschlecht je nach Laune wählen.

Personen (Auswahl)

Siehe auch

Verweise

UNESCO-Kommissionen:

Fußnoten

  1. „Vereinte Nationen“ war eine Begriffsprägung des VS-Präsidenten Franklin D. Roosevelt für die von ihm zusammengeführte Staatenkoalition, die den Zweiten Weltkrieg gegen das Deutsche Reich sowie gegen Mussolinis Italien und Japan führte. Zur Entstehung und Geschichte des Begriffs siehe Vereinte Nationen, Abschnitt Geschichte und ausführlich Dirk Bavendamm: Roosevelts Krieg 1937–1945 und das Rätsel von Pearl Harbor, darin das Kapitel Errichtung der ‚einen Welt‘, Herbig, 1993, ISBN 3776618205, S. 254–273
  2. Stand: Oktober 2017
  3. Süddeutsche Zeitung, 26. Mai 2015
  4. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten Vertreter beider Seiten – die Unesco-Generaldirektorin Irina Bokowa und Israels ständiger Vertreter bei der Weltbildungsorganisation, Nimrod Barkan – am 7. März 2011 in Paris. Nach Angaben des israelischen Außenministeriums wird das Projekt durch den Staat Israel teilfinanziert.
  5. Vgl.: „The Race Question“, eine am 18. Juli 1950 von der UNESCO veröffentlichte Stellungnahme, die „Rassismus“ moralisch verurteilt und vorschlägt „den Begriff Rasse“ fallenzulassen und statt dessen von „ethnischer Gruppe“ zu sprechen.
  6. Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund, den Begriff ‚Rasse‘ weiter zu verwenden“ – Erklärung der sogenannten „Konferenz gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung“, die auf Einladung der UNESCO und der Universität Wien vom 8. bis 11. Juni 1995 im österreichischen Stadtschlaining stattfand.
  7. Die VSA, Kanada und Israel stellten ihre Zahlungen ein, nachdem die UNESCO Ende Oktober 2011 Palästina als Vollmitglied aufgenommen hatte.