Alexanderplatz

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Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel behandelt den Platz in Berlin-Mitte. Für andere Bedeutungen von Alexanderplatz siehe Alexanderplatz (Auswahlseite).
Ostteil des Alexanderplatzes zu DDR-Zeiten

Der Alexanderplatz ist ein Platz in Berlin-Mitte und der größte innerstädtische Platz Europas. Die Hauptmagistrale der Berliner S-Bahn teilt das Areal in zwei große, gegenseitig nicht einsehbare Flächen, so daß der Platz auf den Besucher nicht als einheitliches Ensemble wirkt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Alexanderplatz durch den Bombenkrieg der Alliierten schwer zerstört und seines Gepräges fast bis zur Unkenntlichkeit beraubt.

Baulicher Charakter

Der heutige bauliche Charakter zeichnet sich durch ein unorganisches Nebeneinander von Bauhaus, sozialistischer Architektur und bundesrepublikanischen Gebäuden aus (→ Entartete Kunst). Im Westbereich steht der Berliner Fernsehturm, der höchste Turm der Stadt. Im Ostteil fungiert die prägnante Weltzeituhr als ein beliebter Treffpunkt für Berliner. Kaufhäuser und ein Kino sorgen auf dem weitläufigen Platz für einen gemessen an der zentralen Lage mäßigen Publikumsverkehr.

Im Zuge der durch das BRD-Regime betriebenen Umvolkungspolitik wird der Alexanderplatz mittlerweile zunehmend zum Schauplatz krimineller Übergriffe durch fremdländische Zivilokkupanten.[1]

Lage

Die Mocca-Bar in der Rathausstraße 1 unter der S-Bahn-Brücke Alexanderplatz in der Nähe der Weltzeituhr, zentraler Anlaufpunkt gleichgeschlechtlicher Abartigkeit in der DDR und Berlin, jetzt nach Besitzerwechsel Besenkammer-Bar

Die folgenden Straßen beginnen am Alexanderplatz:

  • Alexanderstraße in Richtung Jannowitzbrücke – Heinrich-Heine-Straße – Kreuzberg,
  • Rathausstraße in Richtung Werderscher Markt – Französische Straße – Potsdamer Platz bzw. Straße des 17. Juni,
  • Bernhard-Weiß-Straße in Richtung Wadzeckstraße.

Darüber hinaus verlaufen folgende Straßenzüge tangential zum Alexanderplatz:

  • Leipziger Straße – Gertraudenstraße – Mühlendamm – Grunerstraße – Königstor – Otto-Braun-Straße – Greifswalder Straße,
  • Prenzlauer Allee – Karl-Liebknecht-Straße – Unter den Linden,
  • Frankfurter Allee – Karl-Marx-Allee – Münzstraße – Weinmeisterstraße – Rosenthaler Straße – Brunnenstraße,
  • Hackescher Markt – Dircksenstraße.

Seit dem Umbau in den 1960er Jahren ist der gesamte Platz den Fußgängern vorbehalten und wird nur seit 1998 wieder von der Straßenbahn gekreuzt. Täglich besuchen ihn mehr als 360.000 Menschen. Er ist laut einer Studie die meistbesuchte Gegend Berlins noch vor dem Kurfürstendamm und gilt als viertbelebtester Platz Europas.

Im Bahnhof Alexanderplatz halten Regionalzüge der Deutschen Bahn AG und ODEG sowie S-Bahnen. Am Alexanderplatz verkehren die U-Bahn-Linien U2, U5 und U8 sowie mehrere Straßenbahn- und Buslinien.

Fälschlicherweise wird oft der gesamte von der Karl-Liebknecht-Straße und der Rathausstraße begrenzte Bereich des Berliner Zentrums zwischen der Stadtbahntrasse und der Spree dem Alexanderplatz zugeordnet. Tatsächlich befinden sich die hier gelegenen Bauwerke, also zum Beispiel der Fernsehturm an der Panoramastraße, das Kino Cubix der Cinestar-Gruppe, die Rathauspassagen, das Rote Rathaus, die Marienkirche und der Neptunbrunnen nicht am Alexanderplatz, sondern an der weiträumigen namenlosen Freifläche, die gegenwärtig den zentralen Bereich der ehemaligen Berliner Altstadt einnimmt.

Bildergalerie

Siehe auch

Fußnoten

  1. Der Alex droht zu kippen, Preußische Allgemeine Zeitung, 21. August 2016
  2. Wolfram Mallebrein (Hg.): Deutsche National-Denkmale, DSZ Verlag, München 1995, S. 30