Rakowski-Protokoll

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Das Rakowskij-Protokoll
Beschreibung der Zeitschrift Der Weg

Beim Rakowski-Protokoll handelt es sich um das Protokoll des Verhörs des Trotzkisten und Hochgradfreimaurers Christian Georgijewitsch Rakowski, vormals Botschafter der UdSSR in Paris und London, durch den Beamten der stalinistischen Geheimpolizei GPU und persönlichen Vertrauten Stalins, Gabriel G. Kuzmin, am 26. Januar 1938 in Moskau. Rakowski wurde im Rahmen der Stalinschen Säuberungen am 27. Januar 1937 verhaftet, jedoch vorerst nicht liquidiert, da er sein Wissen über die Hintergrundmächte, Geheimgesellschaften und über die Oktoberrevolution 1917, die er selbst mitfinanziert hatte, zu Protokoll geben sollte.

Entdeckung und Veröffentlichung

Während des Ostfeldzugs im Zweiten Weltkrieg entdeckte ein Soldat der spanischen Blauen Division in einem russischen Bauernhaus die Leiche des NKWD-Arztes Dr. Josef Landowsky und dabei eine Anzahl dicht beschriebener Hefte. Es handelte sich dabei um das Protokoll des Verhörs.

Das Dokument wurde von Mauricio Carlavilla ins Spanische übersetzt und erschien 1950 erstmals unter dem Titel „Sinfonía en rojo mayor“ (Editorial NOS, Madrid). Das Buch wurde nach seinem Erscheinen, das alarmierende Wirkungen auslöste, unter mysteriösen Umständen in kürzester Frist aufgekauft. Die Zeitschrift Der Weg (Dürer-Verlag, Buenos Aires) veröffentlichte 1952 – in Form des 6. Sonderhefts – das Dokument in deutscher Sprache. In englischer Sprache ist das Protokoll unter dem Namen „Red Symphony“ bekannt.

Siehe auch

Literatur

Verweise

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