Oppenheimer, J. Robert

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Robert Oppenheimer (ca. 1944)
Albert Einstein und Robert Oppenheimer

Julius Robert Oppenheimer (geb. 22. April 1904 in Neu York; VSA; gest. 18. Februar 1967 in Princeton, New Jersey) war ein Physiker, der sich in den Vereinigten Staaten von Amerika niedergelassen hatte. Er gehörte zu den Vätern der jüdischen Atombombe, die nach 1945 durch ihre Unterschrift unter pazifistischen Papieren, Entlastung von der Verantwortung für die Entwicklung des furchtbarsten modernen Massenvernichtungsmittels erreichen wollten.[1]

Werdegang

J. Robert Oppenheimer wurde am 22. April 1904 in Neu York als Sohn des reichen jüdischen Textilhändlers Julius S. Oppenheimer geboren, der 1888 mit seiner Familie aus Hanau am Main eingewandert war. Roberts Mutter, Ella Friedman, war Kunsterzieherin. Sie hatte eine Maler-Ausbildung in Paris absolviert und besaß ein Atelier in Neu York. Oppenheimer hatte einen Bruder, Frank Oppenheimer (* 1912; † 1985), der ebenfalls Physiker war.

J. Robert Oppenheimer ging auf die Schule der „New York Society for Ethical Culture“ in Neu York. Ab der dritten Schulklasse erhielt er Unterricht von einem privaten Chemielehrer. Er war ein sogenanntes Wunderkind, auf mathematischem und naturwissenschaftlichem Gebiet ebenso überragend begabt wie auf sprachlichem. Er interessierte sich, nachdem er 1921 die Harvard-Universität bezogen hatte, besonders für Radiumforschung.[2] „Summa cum laude“ bestand er in Harvard das Abschlußexamen. Neben Physik und Naturwissenschaften hatte er Latein und Griechisch studiert. Im Jahre 1924 ging er nach England, um seine Studien in Cambridge fortzusetzen. Sie trugen ihm einen Platz unter den wissenschaftlichen Mitarbeitern von Sir Ernest Rutherford ein. 1927 promovierte Oppenheimer binnen 3 Wochen beim Juden Max Born in Göttingen mit einer in deutscher Sprache geschriebenen Dissertation über das Thema „Zur Quantentheorie kontinuierlicher Spektren“.

Wirken

Nach seiner Rückkehr aus Europa erhielt Oppenheimer 1929 eine a.o. Professur an der Universität von Berkeley/Kalifornien, ferner ein Lehramt am dortigen Technologischen Institut.[3] Von 1933-1947 war er Ordinarius an den gleichen Hochschulen.

J. Robert Oppenheimer war 1943 Gründer und Leiter des „Manhattan Project“ in Los Alamos (angeblicher Bau einer Atombombe). Er geriet in der McCarthy-Zeit in Kommunismus-Verdacht, wurde aber später wieder einflußreicher Wirtschafts- und Regierungsberater. 1994 beschuldigte ihn der Ex-General des sowjetischen Geheimdienstes KGB, Sudoplatow, Atomgeheimnisse an Stalin verraten zu haben. Laut 1993 publizierten Ermittlungen des VS-Historikers Professor Frederick Witte hat es in den 1940er Jahren ein Bündnis zwischen Stalins KGB und Zionisten gegeben. Zu der Vereinbarung habe gehört, daß Moskau Unterstützung bei der Schaffung des Staates Israel gewährte, wenn die andere Seite Stalin in Sachen Atombombe half.[1]

Im November 1963 schlug Präsident John F. Kennedy vor, ihm den Enrico-Fermi-Preis zu verleihen, was unter seinem Nachfolger Lyndon B. Johnson erfolgte.

Am 18. Februar 1967 starb Robert Oppenheimer an Kehlkopfkrebs.

Verfilmung

  • Oppenheimer - siebenteilige Dokumentation
  • The Day After Trinity - Dokumentation mit Archivmaterial über den Bau der angeblich ersten Atombombe
  • Die Schattenmacher (Originaltitel: Fat Man and Little Boy) mit Paul Newman als General Groves und Dwight Schultz als Oppenheimer aus dem Jahr 1989.

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 David Korn: Wer ist wer im Judentum? - FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9
  2. 1922 begann Oppenheimer sein Studium an der Harvard-Universität, das er 1925 abschloß.
  3. Oppenheimer promovierte 1927 bei Max Born in Göttingen, wurde 1929 Professor in Berkely.