Masaryk, Tomáš Garrigue

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Tomáš Garrigue Masaryk (mitte)
mit Edvard Beneš (links)
und Vasil Kaprálek Škrach (rechts)
im Jahre 1926

Tomáš Garrigue Masaryk (Lebensrune.png 7. März 1850 in Göding, Mähren; Todesrune.png 14. September 1937 bei Lana) war ein Panslawist und der erste Präsident der von Englands Gnaden geschaffenen sogenannten Tschecho-Slowakei. Den zweiten Namen Garrigue nahm er nach der Heirat mit Charlotte Garrigue an. Er war der Vater des ebenso berüchtigten Jan Masaryk.

Leben

Thomas Masaryk wurde 1850 als Bürger des Habsburgerreichs in Mähren als Sohn eines slowakischen Kutschers und einer mährisch-deutschen Mutter geboren. Seine Begabung ermöglichte ihm den Eintritt in das deutschsprachige Gymnasium zu Brünn. Von dort wechselte er an ein Gymnasium in Wien und dann weiter an die Wiener Universität.

Im Jahre 1877 ging er nach Leipzig, wo er die US-Französin Charlotte Garrigue kennenlernte, die einen unheilvollen Einfluß auf ihn ausübte. Sie fühlte sich aus unerfindlichen Gründen als Tschechin, ging nach Prag, lernte Tschechisch und brachte auch Masaryk dazu, allmählich zum Tschechen zu mutieren. Nach der Heirat mit Masaryk endete Charlotte Garrigue in der Irrenanstalt.

„Wirken“

Antideutsche Fälschung

Im Jahr 1900 gründete Masaryk seine eigene Partei, die linksextremistische Tschechische Volkspartei, im Volksmund allerdings nur „Judenpartei“ genannt und daher später in „Fortschrittspartei“ umbenannt. Als Führer der daraus hervorgegangenen „Realistenpartei“ wurde er 1907 in den Wiener Reichsrat gewählt und kämpfte dort gegen die österreichische Allianz mit Deutschland. Masaryk war in den sogenannten Handschriftenstreit involviert. Stein des Anstoßes waren die Königinhofer Handschrift und die Grünberger Handschrift. Beide waren Fälschungen des Panslawisten Václav Hanka. Sie entstanden um 1818 und sollten den Tschechen als angebliche „mittelalterliche“ Handschriften epische und lyrische Dokumente aus einer „Vorzeit“ vermitteln, die es jedoch nie gab. Masaryk selbst mußte die Fälschung später engestehen.

1914 entzog sich Masaryk dem Wehrdienst und versuchte, von außen ein Netzwerk aufzubauen, um die Konstituierung eines autonomen tschecho-slowakischen „Staates“ zu erzielen. Bereits im April 1915, also noch während des Ersten Weltkrieges gegen Deutschland, legte er dem britischen Außenminister Edward Grey ein Memorandum zur Schaffung eines tschechischen Korridors mit Zugang zum Meer vor.

Morde an Deutschen und Goldraub

1917 traf Masaryk in Rußland ein, wo eine Truppe aus tschechischen Auswanderern, Kriegsgefangenen und Überläufern, die sogenannte Tschechische Legion, zusammengestellt wurde. Die Aufstellung einer eigenen Armee und somit die Teilnahme am Krieg bildete die Grundlage für die Teilnahme am sogenannten Versailler „Friedens“vertrag. Sie sollten gegen die Mittelmächte eingesetzt werden, gelangten aber nicht mehr vor dem Frieden von Brest-Litowsk an die Front. Statt dessen besetzten sie den östlichen Teil der transsibirischen Eisenbahn und unterstützten die weißgardistischen Truppen von Koltschak. „Es gibt ernstzunehmende Vermutungen, daß sie den Zarenschatz nach dem Ende von Koltschaks Regime per Schiff nach Europa entführten und die Zentralbank der neugegründeten Tschechoslowakei auf diese Weise zu ihren ersten Goldvorräten gelangte.“[1] Die Truppen unter Masaryk verübten neben zahlreichen Plünderungen und dem Raub großer Mengen russischen Goldes viele Grausamkeiten, vor allem an kriegsgefangenen Deutschen und Volksdeutschen. Ein Beispiel sei herausgegriffen: die Ermordung der sudetendeutschen Musikanten in Chabarowsk im Herbst 1918.[2]

Masaryk hatte nicht nur wichtige Verbündete in Europa, sondern auch in den VSA. „Wir verstanden uns ziemlich gut – nun, wir waren ja beide Professoren.“ So schilderte Masaryk seine Beziehung zu Woodrow Wilson, dem 28. amerikanischen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Masaryk gelang es, die amerikanischen Befürchtungen von einer „Balkanisierung“ Europas zu vertreiben. Die vierzehn Punkte von Wilson enthielten zwar die Aussage, daß die Donaustaaten sich frei und selbständig entwickeln dürften, doch war von einer Zerschlagung der „Habsburger Monarchie“ nicht die Rede. Während Masaryk das Unternehmen in den VSA vorantrieb, verhandelte Edvard Beneš mit Frankreich und Großbritannien. Ihm ging es darum, daß die beiden Regierungen den sogenannten „Nationalrat der tschechischen Länder“ als vorläufige Regierung anerkannten, was er am 3. Juni in London und am 29. Juni in Paris erreichte. Aus den VSA kam am 11. August die Nachricht, daß der Consil National des pays tchèques an den Verhandlungen der Alliierten teilnehmen dürfe. Am 3. September wurden die Tschechen als „kriegsteilnehmende“ Macht von den VSA anerkannt und der sogenannte „Nationalrat“ als rechtmäßiger Vertreter angesehen.

Verbrechen und Völkermord

Am 25. Oktober 1918 wurde schließlich der tschecho-slowakische Staat von vier Vertretern unterschiedlicher Parteien ausgerufen. Masaryk wurde am 14. November von den Parlamentariern zum Staatspräsidenten, Beneš zum Außenminister gewählt. Am 21. Dezember kam Masaryk zurück nach Prag. Die Integration der Slowakei sowie der Karpatenukraine handelte Masaryk noch in den VSA mit dort lebenden Karpato-Ruthenen und Repräsentanten der Auslandsslowaken aus (30. Mai 1918). Masaryk wollte einerseits die Tschechen in den historischen Grenzen des deutschen Böhmens einbetten und andererseits den neuen Staat um die Slowakei erweitern. Doch Ungarn, das mit den Alliierten einen Separatfrieden abgeschlossen hatten, wollte dies nicht hinnehmen. Ungarische Truppen hielten daher Preßburg besetzt. Erst als Beneš die Entente-Mächte dazu brachte, den Ungarn mit Krieg zu drohen, zogen diese sich endgültig zurück. Am 22. Dezember 1918 erklärte Masaryk völkerrechtswidrig Deutschböhmen zum Bestandteil der sogenannten Tschecho-Slowakei. Damit legte er den Grundstein für die spätere Sudetenkrise. Masaryk war maßgeblich verantwortlich für die Diskriminierung und Drangsalierung der Deutschen im von Tschechen annektierten Sudetenland.

Diebstahl und Landraub

Während die Deutsch-Österreicher und Ungarn auf kleine, kaum überlebensfähige Rumpfstaaten zurückgeworfen wurden, wurden die kleineren Völker der brutalen Unterdrückung durch Tschechen, Polen, Walachen (Rumänen) und Serben ausgeliefert. Von den 13,5 Millionen Einwohnern der „Tschecho-Slowakei“ sind nicht einmal die Hälfte Tschechen. Im Jahre 1920 enteignete Masaryk den deutschen Besitz in Böhmen, Mähren und im ebenso größtenteils (noch) deutschbewohnten Sudetenland. Beispiel sind die enteigneten deutschen Skoda-Werke in Böhmen, deren Besitzer Karl von Skoda enteignet und vertrieben wurde. Das Schloß Lana bei Prag, auf dem Masaryk im Jahre 1937 endlich starb, war ebenfalls von Tschechen geraubter jahrhundertealter deutscher Besitz.

Um Masaryk ranken sich die üblichen antideutschen Lügen und panslawistischen Geschichtsfälschungen. So wird er auf „Denkmälern“ der Tschechen mittlerweile gern als mittelalterlicher Ritter verklärt dargestellt.


Werke (Auswahl)

  • Die philosophischen und sociologischen Grundlagen des Marxismus
  • Die Welt-Revolution: Erinnerungen und Betrachtungen, 1914–1918
  • Das neue Europa und der slavische Standpunkt
  • Rußland und Europa
  • Russische Geistes- und Religionsgeschichte
  • Der Selbstmord als sociale Massenerscheinung der modernen Civilisation

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. vgl.: Miroslaw M. Bujko: Der goldene Zug
  2. Der große Wendig, Band 1, Kapitel 48, S. 236