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Der Führer
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Als „Der Führer“ wurde Adolf Hitler in seiner Stellung an der Spitze der NSDAP und als Oberhaupt des Deutschen Reiches bezeichnet. In der Person des Führers ist die Einheit von Partei, Staat und Volk verwirklicht.
Inhaltsverzeichnis |
Führer und Reichskanzler
Nach dem Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches vom 1. August 1934 wurde das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers vereinigt und die gesamte Leitung des Staates auf Adolf Hitler übertragen. Er führte die staatsrechtlich verankerte Amtsbezeichnung „Führer und Reichskanzler“ bis zu seinem Tode. Durch Erlass des Reichsministers und Chefs der Reichskanzlei Hans Heinrich Lammers vom 26. Juni 1943 wurde die Bezeichnung Der Führer auch offiziell eingeführt.
In dem Erlaß vom 2. August 1934 hatte Hitler ausdrücklich abgelehnt, den Titel des Reichspräsidenten anzunehmen, da dieser untrennbar mit der Person Hindenburgs verbunden sei. Die bisherigen Befugnisse des Reichspräsidenten gingen auf Hitler über.
In der Reichstagsrede vom 7. März 1936 bezieht Hitler Stellung zu seinem Amt im deutschen Staat. Demnach fühlte er nie als Diktator, sondern stets als Führer und damit als Beauftragter seines Volkes. Der Führererlaß wurde auf ausdrücklichen Wunsch Hitlers durch eine Volksabstimmung legitimiert.
Siehe auch: Führergrundsatz
Im Parteidienst wurde der Führer mit „Mein Führer“, im amtlichen, staatlichen und sonstigen Verkehr als Führer und Reichskanzler angesprochen.
Der Führererlaß mit der Bitte um Volksabstimmung |
Stellvertreter des Führers
Zu seiner Unterstützung insbesondere in parteipolitischen Fragen hatte Hitler den Stellvertreter des Führers berufen. Dieser war zur Gewährleistung engster Zusammenarbeit mit Dienststellen der Partei mit den öffentlichen Behörden Mitglied (Minister) der Reichsregierung.
Zitate
- „Wer Führer sein will, trägt bei höchster, uneingeschränkter Autorität auch die letzte und schwerste Verantwortung.“ - Adolf Hitler: „Mein Kampf“
Gedichte
Herbert Böhme: „Der Führer“
- Eine Trommel geht in Deutschland um
- und der sie schlägt, der führt,
- und die ihm folgen, folgen stumm,
- sie sind von ihm geführt.
- Sie schwören ihm den Fahnenschwur,
- Gefolgschaft und Gericht,
- er wirbelt ihres Schicksals Spur,
- mit ehernem Gesicht.
- Er schreitet hart der Sonne zu
- mit angespannter Kraft.
- Seine Trommel, Deutschland, das bist du!
- Volk, werde Leidenschaft!
Siehe auch
Verweise
- Der „Führererlaß“ im Wortlaut (documentArchiv.de)
- Beschluß der Volksabstimmung zum „Führererlaß“ im Wortlaut (documentArchiv.de)