AUF1

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Isabelle Janotka präsentiert AUF1-Nachrichten (Bildschirmfoto vom 10.12.2025)

AUF1 ist ein kommerzielles Medienangebot, welches seit dem Frühjahr 2021 über die Domain auf1.tv verbreitet wird. Initiator ist der Medienunternehmer Stefan Magnet.[1]

Anfang und Entwicklung

Im Frühjahr 2021 begann Stefan Magnet das Vorhaben eines privaten „Fernsehsenders“ unter dem Namen AUF1.[2]

Die erste Präsentation wurde am 30. Mai 2021 gezeigt.

Chefredakteur Magnet ersucht seine Zuseher um eine Sonderspende von 195.007 Euro für einen Vertragspartner, der einen Bußgeldbescheid erhalten hat

Im Jahr darauf, am 21. September 2022, arrangierte Initiator und Chefredakteur Magnet für sich einen Auftritt vor großem Publikum des öffentlich-rechtlichen Fernsehens der BRD. Eine Redakteurin des Norddeutschen Rundfunks übernahm es, ihn und seine Netzpräsenz als sozusagen gefährlich zu kommunizieren. Magnet ließ sich von dem Staatssender tief in die Karten schauen und gab zwanglos Auskunft über Personalstärke, Kontakte, politische Verbindungen, sein Unterstützernetzwerk von Unternehmern, allgemein über Geldgeber und das Projekt selbst. Schließlich ließ er sich bezüglich seiner einstigen Mitgliedschaft in einer der Redakteurin anrüchigen Jugendorganisation zur Rede stellen.[3]

Am 20. Januar 2023 folgte dem Bewegtbildangebot das gleichfalls netzbasierte Textportal AUF1.info, das noch im selben Jahr eingestellt wurde.

Für Herbst 2023 wurde die Ausstrahlung eines Fernsehprogramms über Kabel und Satellit angekündigt, was hinsichtlich Satellitenfernsehen Anfang September 2023 umgesetzt wurde. Im März 2024 untersagte eine deutsche Rundfunkaufsichtsbehörde dem Dienstleister von AUF1, dem Inhaber der Sendelizenz Wilfried Geissler, die weitere Ausstrahlung über Satellit. Zugleich erhielt er einen Bußgeldbescheid über 195.000 Euro, gegen den er sich nicht wehrte, da Stefan Magnet den Betrag bei den Zuschauern als Spende akquirierte.

Seit dem misslungenen Versuch wurden Pläne zur Ausstrahlung der eigenen Präsentationen über Kabel und Satellit ad acta gelegt.

Geschäftsmodell und Finanzen

Finanzierung

Die Netzpräsenz finanziert sich offenbar hauptsächlich über Spenden, die man durch mehr oder weniger dramatische Spendenaufrufe in Dauerschleife generiert. Hinzu kommt ein Verkaufsangebot: Nahrungsergänzungsmittel, Medaillen nach eigenem Design, Bücher, allerlei Merchandise.

2025 kam eine neue Eigenmarke namens Pionier Verlag heraus. Dort vermarktet Unternehmer Magnet eigene Bücher und Personen seines Netzwerks bringen Veröffentlichungen heraus. Es ist nun von einer AUF1 Mediengruppe die Rede.

Kontokündigungen

Der Betreiberverein klagte mehrere Jahre über angeblich bedrohliche bankseitige Kontokündigungen, benannte aber rücksichtsvoll nie ein Geldinstitut beim Namen, das so gehandelt hat. Stets konnten Spendenwillige mit Kreditkarte oder Paypal Zahlungen an AUF1 leisten.

Profil

Aufklärungsanspruch

Die Netzpräsenz will unabhängig, vor allem staatsunabhängig, berichten und aufklären. Dabei widmet sie sich hauptsächlich Themen und Entwicklungen, welche die deutschsprachigen Länder betreffen, mit dem Schwerpunkt auf Politik. Hier ist man bemüht, die Antriebe und wirkenden Kräfte hinter politischen und gesellschaftlichen Erscheinungen sichtbar zu machen. Es soll die Propaganda der Systemmedien aufgezeigt werden, wobei man den Globalismus und Bestrebungen zu einem Great Reset in den Vordergrund rückt und untersucht.

Beispiel Corona-Tyrannei

AUF1 thematisiert beständig die COVID19-Tyrannei

Während der Zeit der „Corona“-Tyrannei (2020–2023), machte sich AUF1 mit unermüdlicher Aufklärung und Kritik einen Namen. Man zeigte fortlaufend Rechtsbrüche auf und verteidigte die von den Staaten mit Hilfe ihrer Wissenschaftsbüttel außer Funktion gesetzten Rechte (Handlungsfreiheit, Recht auf körperliche Unversehrtheit, gesundheitliche Selbstbestimmung, Elternrechte, ärztliche Behandlungsfreiheit, Wissenschaftfreiheit, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Veröffentlichungsfreiheit usw.).

In diesem Sinn bildete AUF1 ein Gegengewicht zu den gleichgeschalteten Medien, die jegliche Verbrechen des vom pharma-industriellen Komplex und vom Politpersonal gesteuerten Medizinbetriebs deckten. Und auch nach der akuten Phase ruht die Berichterstattung über die kriminellen Machenschaften und geschehenen Missbräuche nicht. Im Gegenteil, AUF1 bringt Opfer ans Licht und fördert Bestrebungen zu einer Bestrafung der „Corona“-Täter.

Beispiel Viktor Orbán

Chefredakteur Stefan Magnet (links) interviewt 2024 Viktor Orbán – Orban verwendete den Ausdruck „Globalisten-Putsch“ nicht.

AUF1 als kritisches Medium bietet in der Berichterstattung nicht immer das volle Bild. Ein Beispiel ist die Darstellung des ungarischen Politikers Viktor Orbán, den Chefredakteur Magnet im Jahr 2024 interviewen durfte.

Die Zuschauer könnte es interessieren, dass das Weltwirtschaftsforum Orbán für seinen Einsatz in Ungarn als Global Leader for Tomorrow vorbereitete und implementierte. Es handelt sich also um eine Person aus dem Führungskorps der Globalisten, was trotz Querelen Orbáns mit der EU zu einem Großteil seine jahrzehntelange Dominanz als Spitzenfunktionär Ungarns erklärt.

Orbán schweigt nicht nur beharrlich zu den Massakern und zu der Hungerblockade des israelischen Militärs an den Palästinensern im Gaza-Streifen seit Oktober 2023 und deckt das Vorgehen, sondern er hat seit Anfang 2025 auch die meisten der sich patriotisch nennenden Parteien in der EU darauf ausgerichtet, die von seinem Freund Netanjahu geführte israelische Regierungspartei Likud, welche die Massaker befiehlt, moralisch und politisch zu unterstützen. (Näher → patriots.eu).

Obwohl Ungarn Gründungsmitglied und auch 2025/26 noch Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs ist, sabotiert und desavouiert Orbán energisch dieses höchste Gericht, weil ihm nicht behagt, dass es seine Freunde Netanjahu und Putin – letzterer gleichfalls ein Global Leader for Tomorrow des WEF – unter der Beschuldigung von Kriegsverbrechen zur Fahndung ausgeschrieben hat. (Näher → Orbán als Gastgeber für per Haftbefehl gesuchte mutmaßliche Kriegsverbrecher und → ICC)

AUF1 verschweigt all diese wichtigen Tatsachen, um eine rechtspopulistische Simulation zu stützen. Ähnlich einseitig klärt AUF1 gleichfalls konsequent nicht über vokommende zweifelhafte Personalien und Umstände auf, welche die Alternative für Deutschland oder die FPÖ betreffen.

„Aufklärung“ mit Maaßen

Hans-Georg Maaßen (rechts) stand über Jahre an der Spitze des BRD-Inlandsgeheimdienstes „Bundesverfassungsschutz“, der deutsche Patrioten ausspioniert, bekämpft, dem Rufmord preisgibt und nicht selten ruiniert. AUF1 behandelt ihn als vertrauenswürdigen Ehrenmann, fördert dessen politischen Ehrgeiz und Chefredakteur Stefan Magnet (links) lädt den „ehemaligen“ Geheimdienstler immer wieder ein, um mit Maaßens Hilfe „aufzuklären“.[4]

AUF1 hat für „Analysen“ häufiger zu Gast und fördert beständig Hans-Georg Maaßen, den früheren Chef des BRD-Inlandsgeheimdienstes „Bundesverfassungsschutz“, welcher die Untertanen überwacht und bespitzelt, Personen und unerwünschte Meinungen öffentlich denunziert sowie wichtigste Zusammenschlüsse der Kontrollierten Opposition mit Agenten durchsetzt und diverse außerparlamentarische Akteure als angeblich gefährliche „Rechte“ führt.

Fixiertheit auf Reichweite

Medienunternehmer Magnet verkündete anfangs, dass er eine „Medienrevolution“ auslösen wolle, das Zielgebiet solle ganz Europa sein.

Zur Steigerung der Reichweite mobilisiert, propagiert und nutzt AUF1 alles, was dazu geeignet erscheint. Beispielsweise zieht Chefredakteur Magnet seine Gefolgschaft in die überwachte, koscher gehaltene Plattform X, die er unzutreffend als Hort der Meinungsfreiheit ausgibt. Hierher gehört auch der Umstand, dass Magnet viele Stunden Gerede des verurteilten Finanzbetrügers und Esoterikers mit eigener Reichweite Oliver Janich vorführt sowie der von AUF1 maßgeblich entfachte Personenkult um den Asiaten Sucharit Bhakdi, einen Lebenszeitbeamten aus dem BRD-Medizinbetrieb, der sich als Pensionär multimedial als Kritiker der behördlichen „Corona“-Maßnahmen in Szene setzen lässt.

Inhalte und Formate

Hauptbestandteil des Programms ist ein montags bis freitags gezeigtes abendliches Nachrichtenformat im Umfang von jeweils etwa 20 Minuten.

Hinzu treten Reportagen, Magazine, Analysen und Kommentare des Chefredakteurs Stefan Magnet sowie in größtem Umfang Gespräche, vor allem aber direkte oder indirekte Werbung für Personen, Influencer und Selbstdarsteller aus Magnets Netzwerk, die „Enthüllungsbücher“ oder Wortbeiträge anzubieten haben. Dokumentationen und Hintergrundberichte, beispielsweise zu Wirtschaftsthemen, sind selten.

Logo-Streit

Der Trägerverein von AUF1 ließ sich mit der milliardenschweren ARD auf einen Markenrechtsstreit um das Logo der eigenen Netzpräsenz ein – die ARD verlangte Löschung wegen zu großer Ähnlichkeit

Verfahren

Das Logo der Netzpräsenz wurde am 21. Juni 2022 als österreichische nationale Marke im Markenregister eingetragen. Dem widersprach am 18. Oktober 2022 die ARD. Ihr ging es um Löschung, denn das Logo ähnele in unzulässigem Ausmaß dem ihrigen. AUF1 verwerte mit seiner Marke die Bekanntheit der älteren, auf die ARD eingetragenen Marke.

Angesichts dessen, dass die ARD aus Zwangsgebühren Milliarden Euro zur Verfügung hat und jeden Rechtsstreit zeitlich unbegrenzt fortsetzen und bis zur höchsten Instanz treiben kann, ließ sich AUF1 auf ein teures Verfahren ein und beauftragte eine ganze Anwaltsriege.

Jedoch hatte der Betreiberverein offenbar kein Budget für Rechtsberatung und rechtliche Auseinandersetzungen. Denn der Vereinsobmann Stefan Magnet erschien umgehend auf dem Bildschirm und rief zum „Rechtskampf“ auf, den die Zuschauer finanzieren sollten. Schließlich wolle „das System“ AUF1 vernichten, die Zuseher müssten AUF1 beistehen. Hieraus erwuchs eine vehement betriebene und erfolgreiche Spendenkampagne.

Ausgang

Zweifach verkündet AUF1 ein „Urteil“ im Logo-Rechtsstreit, es gab jedoch keines[5]

Im Oktober 2025, also nach drei Jahren, endete das Verfahren. Chefredakteur Magnet informierte die Besucher der Netzpräsenz AUF1.tv darüber. Anders als er es verlautbarte, gab es aber kein Urteil, das AUF1 recht gegeben und dem Gegner ARD die hohen Kosten auferlegt hätte, sondern die Gegner hatten sich vor einer EU-Behörde geeinigt.

Unbekannt blieb, warum es überhaupt zu einer Einigung kam und warum die Parteien drei Jahre dafür brauchten. Gleichfalls, ob und gegebenenfalls welche Zugeständnisse und Zusicherungen der Betreiberverein gemacht hat, um aus dem Streit herauszukommen, vor allem ob AUF1 außer den eigenen Kosten auch solche der ARD übernommen hat. Die Behörden, die das Staatsfernsehen in BRD und BRÖ und den Rundfunk insgesamt bewachen, dulden seitdem das Nischenangebot von AUF1. Auch Youtube gestattet AUF1 einen Kanal, und AUF1 sagt nichts Nachteiliges mehr über die Hauptstrommedien.

„Alternativ-WEF“

Im Dezember 2024 stellte Unternehmer Magnet ein neues Spendenprojekt vor. Man habe eine eigene alternative „Denkwerkstatt“, das Alternativ-WEF oder A-WEF, gegründet. Veranstaltungen fanden 2024 und 2025 in Prag statt.

Galerie

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Rechtsträger ist der Verein für basisgetragene, selbstbestimmte, pluralistische und unabhängige Medienvielfalt (Wien), dessen Obmann Stefan Magnet ist.
  2. Das ist erst der Anfang: Wir starten einen neuen TV-Sender, YouTube-Video, 31. Mai 2021
  3. Stefan Magnet: „Zeigen, was der Mainstream nicht berichtet“ – „ZAPP“-Gespräch mit Stefan Magnet, NDR, 21. September 2022, Dauer: 79:00 Min. (archiviert)
  4. Bildschirmfoto AUF1, November 2024
  5. Bildschirmfoto vom 21. Oktober 2025