Alternative Rechte

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Die Alternative Rechte (engl. Alternative Right, Abk.: Alt Right) bezeichnet verschiedene politische Strömungen rechts der pseudo-konservativen Republikanischen Partei in den USA. Die Bezeichnung „Alt Right“ geht auf den in den USA lehrenden jüdischen Geschichtsprofessor und Politologen Paul Gottfried zurück und wurde von Richard Spencer – einem früheren Assistenten Gottfrieds – aufgegriffen und popularisiert.[1]

„Rino“ = „Republicans in name only“ („Republikaner dem Namen nach“) und die Anderen

Plakat der Alt-Right-Bewegung für die Kundgebung „Unite the Right Rally“ (vereint die Rechte) in Charlottesville, Virginien, das am 11. und 12. August 2017 stattfand. Wahlspruch der „pro White“-Veranstaltung war „You will not replace us“ (ihr werdet uns nicht austauschen, viele Teilnehmer riefen „Blood and Soil“ (Blut und Boden).

Für jene typischerweise rechts blinkenden und links abbiegenden pseudo-konservativen Senatoren und Kongreßabgeordnete gibt es in den USA die gebräuchliche Bezeichnung „Rino“ = „Republicans in name only“ („Republikaner dem Namen nach“). Wegen der dort ähnlichen Verwirrung und Verwässerung der politischen Sprache, gelten milde konservative Politiker sogleich als als „law-and-order“-Hardliner und ein ernsthaft kritischer Journalist wie Stephen Bannon, der Breitbart News geleitet hat, vielen nur oberflächlich Hinblickenden als ein gleichsam extremistischer Autor der „Alt-Right“. In Wahrheit ist jemand wie Stephen Bannon, der Präsident Trump anfänglich als Chefstratege diente („Counselor to the President“) – und als entschiedener Gegner des von jeder Verantwortung entbundenen Finanz-Establishments auftritt –, selber langjährig Mitarbeiter der Investmentbank Goldman Sachs gewesen. Daß Menschen aus Erfahrung lernen, kann sie zu Repräsentanten einer „Alternative Right“ machen.

Richard Spencer gilt als ein Gründer des identitären Teils der Bewegung.

„Das grundsätzlichste Thema der Alternativen Rechten ist, daß es für Weiße völlig legitim ist, sich als Weiße zu identifizieren und ihre Interessen als Weiße zu verfolgen, z. B. Widerstand gegen Versuche zu leisten, weiße Amerikaner zu einer Minderheit zu machen.“Kevin MacDonald[2]

Ein anderes Thema, das in der Weltsicht vieler in der Alternativen Rechten von zentraler Bedeutung ist (aber keinesfalls einhellig), ist das Thema der jüdischen Macht und des jüdischen Einflusses.

Kritik

Kritik an der Alt-Right üben etwa Kyle Hunt[3] und Sinead McCarthy von Renegade Tribune. Sie stellen insbesondere den jüdischen Einfluß innerhalb der Alt-Right heraus (kontrollierte Opposition).

Galerie

Zitate

von Paul Gottfried

  • „Dazu [zur Alt Right] gehört etwa die Richtung ‚White Identity‘ – also der ‚Weißen Identitären‘ – ebenso wie die der Widerständler gegen die Political Correctness. Die ‚Alt-Right‘ ist also kein einheitliches Phänomen, sondern vereint ganz unterschiedliche Strömungen, die nur durch gemeinsame Opposition gegen Linke und den etablierten Konservatismus verknüpft sind.“[1]
  • „Tatsächlich sind die meisten Vertreter der ‚Alt-Right‘ eher pro Israel, und es finden sich unter ihnen sogar nicht wenig Juden.“[1]
  • „Die ‚Alt-Right‘ verspottet die Tea-Party. Denn sie betrachtet diese lediglich als eine Art Wurmforsatz des republikanischen Establishments.“[1]

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Junge Freiheit, 48/16, S. 3
  2. Kevin MacDonald: Die alternative Rechte und die Juden, Morgenwacht, 13. September 2016
  3. Subversion: How NeoReaction Turned Into AltRight, Renegade Tribune, 17. Februar 2016