Proud Boys

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Ein „Proud Boy“ (stolzer Junge) demonstriert für Meinungsfreiheit, westliche Werte sowie gegen die Gewaltexzesse durch Antifa und BLM; Der Versuch der Lügenpresse, die Organisation als „extremistisch“ zu diffamieren, schlug fehl, als der zuständige Special Agent FBI Renn Cannon, wie auch die Washington Post Ende 2018 berichtete, vor einer Versammlung von Berichterstattern in Portland betonte, daß die US-amerikanische Bundespolizei eine solche Einschätzung nicht teilt.[1]

Die Proud Boys (seltener: Proudboys; auch: Proud-Boy-Bewegung) ist eine patriotische, multiethnische, nach eigenem Bekunden „westlich-chauvinistische“ Organisation, die sich „weigert sich für de Erschaffung der modernen Welt zu entschuldigen“ aus den USA mit Ablegern in Kanada, Großbritannien (mit anfänglich engen Verbindungen zu Tommy Robinson), Israel[2] und Australien, wo sie in enger Verbindung (Stand: 2020) zur „Lads Society“ stehen, die von ehemaligen Mitgliedern der „United Patriots Front“ (UPF) 2017 gegründet wurde. Inzwischen gibt es Proud Boys auch in einzelne europäische Städte, aber auch in Südkorea und Hongkong (Stand: September 2020). Sie werden von Systemmedien als „Alt-Right“ eingestuft, lehnen jedoch selbst diese einschränkende Stigmatisierung ab.

Erläuterung

Der Afrokubaner Enrique Tarrio, Vorsitzender („international chairman“) der Proud Boys (seit November 2018) und aktiver Unterstützer des Trump-Beraters Roger Stone (Lebensrune.png 27. August 1952 in Norwalk, Connecticut).
„Antifa hunting permit“ (Antifa-Jagdschein)

Gavin Miles McInnes

Die Organisation „Proud Boys“ wurde 2016 von dem kanadischen Autor, Schauspieler und politischer Kommentator Gavin Miles McInnes (Lebensrune.png 17. Juli 1970 in Hitchin, England, Vereinigtes Königreich) gegründet. McInnes betonte von Anfang an, ihm ginge es um „Westliche Wertegemeinschaft“, nie um Rasse, vor allem aber um den Kampf gegen Linksextremismus ( → Anti-Antifa), gegen der Black-Lives-Matter-Terrororganisation und alle Kräfte, die westliche Kulturerrungenschaften auslöschen wollen (→ Cancel Culture).

Es gibt wenige Erkennungssymbole: Zu ihnen gehören unter anderen Hemden von „Fred Perry“ (mit goldenem Lorbeerkranz), wie einst die Mods und Skinheads Englands sie trugen, aber auch ihre Fahne mit einem Wetterhahn, der nach Westen schaut.

McInnes trat im November 2018 als Vorsitzender zurück, als das FBI die Organisation zunehmend unter Druck setzte. McInnes gab an, daß dies auf Empfehlung seiner Anwälte geschah. Nach anderen Quellen lehnte er die zunehmenden zionistischen Tendenzen mancher Mitglieder ab, die nicht bereit sind, die Verbrechen des israelischen Regimes zu kritisieren.

Nach Twitter, Instagram, YouTube und Facebook sperrten vorübergehend die Konten des dreifachen Familienvaters, auch sein Girokonto bei der Chase Bank wurde, wie auch bei Tarrio, gekündigt. Inzwischen ist Gavin McInnes wieder überall sehr aktiv, die Sperren wurden nach einer Protestwelle aufgehoben, und er ist bei seinem früheren Arbeitgeber, „The Rebel Media“, wieder angestellt.[3] Von den Proud Boys spricht er auch im Herbst 2020 von „meine Jungs“.

Enrique Tarrio

Neuer Vorsitzender wurde, statt wie erwartet der Antwalt der Organisation Jason Lee Van Dyke, der Präsident des Miami-Chapters Enrique Tarrio (Lebensrune.png 9. Februar 1984 in Little Havana, Miami), Sohn afrokubanischer Einwanderer, Unternehmer, Familienvater und Mitglied der Republikanische Partei sowie leidenschaftlicher Antikommunist.

Ältestenrat

Unterstützt wird der Vorsitzende durch einen Ältestenrat, der aus den Mitgliedern Harry Fox, Heath Hair, Patrick William Roberts, Joshua Hall, Timothy Kelly, Luke Rofhling und Rufio Panman besteht (Stand: 2019).

Mitglieder

Zu den Mitgliedern gehören auch Asiaten, Samoaner, „Latinos“ und vereinzelte Afroamerikaner, wenngleich die meisten Weiße sind.

Patriot Prayer

Zu den engen Mitstreitern gehört auch die christlich-vaterländische Organisation „Patriot Prayer“ mit Hauptquartier in Vancouver, Washington. Ihre Mitglieder sind konservative Verfechter der Meinungsfreiheit und des Rechts, Waffen besitzen und tragen zu dürfen, wie dies der 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten (Second Amendment to the United States Constitution) jedem Amerikaner zusichert („the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed“).

Aaron Joseph „Jay“ Danielson

International bekannt wurde die Organisation, als am 29. August 2020 ihr Mitglied Aaron Joseph „Jay“ Danielson (Lebensrune.png 4. September 1980) in Portland von dem mehrfach vorbestraften Antifa-Terroristen (noch im Juni 2020 schrieb er auf Instagram, wie The New York Times berichtete: „100% ANTIFA all the way!“) und BLM-Aktivisten Michael Forest Reinoehl (Lebensrune.png 17. Mai 1972) aufgelauert,[4] überfallen und erschossen wurde.[5] Es waren rechte Medienvertreter und YouTube-Aktivisten, die Reinoehl identifizierten und die Informationen an die Polizei weitergaben.

Die Jagd nach dem Bluttäter, den der Generalbundesanwalt William Barr als einen gewalttätigen Aufrührer („violent agitator“) bezeichnete, war eröffnet. Am 3. September 2020 war es soweit: Reinoehl wurde bei Lacey, Washington, einem Vorort von Olympia, angetroffen. Als er die Beamten des United States Marshals Service und des FBI, die ihn festnehmen wollten, erkannte, richtete er seine halbautomatische Pistole auf sie, die ihn dann erschossen.

Bildergalerie

Verweise

Fußnoten

  1. Keith McMillan: FBI says the Proud Boys is not an extremist group after all. In: The Washington Post. Fred Ryan, 7. Dezember 2018
  2. WEST IS BEST, The Sun, 1. November 2018
  3. Gavin McInnes auf YouTube
  4. New Images show Michael Forest Reinoehl purposely stalked Aaron Danielson, Drew Reports News, 5. September 2020 (archiviert)
  5. Haftbefehl für Michael Forest Reinoehl