Balfour, Arthur James

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Arthur James Balfour, 1. Earl of Balfour (geb. 25. Juli 1848 in Whittingehame, East Lothian, England; gest. 19. März 1930 in Fisher’s Hill nahe Woking, Surrey) war ein englischer Politiker und Premierminister des Vereinigten Königreichs. Der christliche Zionist gehörte der Konservativen Partei an.

Leben

Nach einem Studium in Cambridge war er von 1885 bis 1892 Minister im Kabinett seines Onkels Lord Robert Salisbury. Als Irlandminister (1887–1890) unterdrückte er die dortigen Freiheitsbestrebungen.[1] Als Salisbury mit KZ-Terror die Buren bezwang, war Balfour Finanzminister.

1902 wurde er britischer Premierminister und Vorsitzender der Konservativen Partei.[2] Unter Balfours Führung schloß Großbritannien die „Entente cordiale“ mit Frankreich.[3]

Von 1915 bis 1916 war er Marineminister und von 1916 bis 1919 Außenminister. Bei einer diplomatischen Mission forderte er im April 1917 die VSA dringend zum Kriegseintritt gegen Deutschland auf.[4] Um die Unterstützung der zionistischen Bewegung für die Entente zu gewinnen und aufgrund britischer machtpolitischer Ambitionen im Nahen Osten garantierte Balfour die Unterstützung Großbritanniens bei der Gründung eines jüdischen Staates in Palästina mit der Balfour Declaration.[5] In Verbindung mit dem Sykes-Picot-Abkommen wurde er damit ein Wegbereiter des UN-Teilungsplans von 1947, auf den 1948 die Staatsgründung Israels folgte.

Auf der sogenannten Friedenskonferenz 1919 in Paris war Balfour Vertreter Großbritanniens. Maßgeblich war er dabei an der Abfassung des Vertrags von Saint Germain beteiligt, der zur Zerschlagung Österreich-Ungarns führte.

Von 1919 bis 1922 und noch einmal von 1925 bis 1929 saß Balfour als Lord President of the Council im Kabinett.[6] In dieser Eigenschaft veröffentlichte er am 1. August 1922 die Balfour-Note zu den deutschen Reparationen.

1926 hatte er den Vorsitz der Londoner Konferenz und verfaßte den Balfour-Bericht über die Beziehungen zwischen England und seinen Kolonien, der den Untergang des englischen Weltreiches einleitete. Balfour schuf den Begriff des „British Commonwealth“.

Christlicher Apologet

Wie die allermeisten weißen Gojim, die über die Jahrhunderte daran mitwirken, Wünsche der jüdischen Gruppe zu fördern und durchzusetzen, ließ sich Balfour von jüdischen religiösen Schriften inspirieren.[7] In wortreichen Veröffentlichungen,[8] die gemeinhin als philosophisch ausgegeben werden, offenbarte Balfour seine von der Levante übernommenen religiösen Ansichten und verteidigte die judäochristlichen Mythen.

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Richard Melisch: Das perfide Albion und seine amerikanischen Erben, Hohe Warte, 2015, ISBN 9783882023671 [512 Seiten]

Verweise

Fußnoten

  1. Als Irlandminister im Kabinett des Premiers Salisbury, seines Onkels, schlug er die irische Freiheitsbewegung blutig nieder.
  2. 1902–1905 Premierminister (Schulgesetz, 1902; Entente cordiale, 1904).
  3. Von 1902 bis 1905 fungierte Balfour als Premier und schmiedete mit Frankreich die Entente, um den Imperialismus in Übersee abzustimmen und das Aufstreben Deutschlands einzudämmen.
  4. Als Außenminister (1916 bis 1919) setzte er seine ganze Energie ein, die VSA in den Krieg gegen Deutschland zu ziehen, was schließlich gelang.
  5. Um Amerikas Zionisten für seine Pläne zu gewinnen, versprach er dem Zionistenführer Rothschild Unterstützung für die Schaffung einer „jüdischen Heimstatt in Palästina“.
  6. Ab 1925 war Balfour Lordpräsident.
  7. Ein vergleichbar fanatischer christlicher Zionist heutiger Tage ist VS-Vizepräsident Mike Pence.
  8. The foundations of belief (1895); dt. Die Grundlagen des Glaubens, 1896; Theism and humanism, 1914; Theism and thought, 1923)