Auserwähltheit des jüdischen Volkes

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Die vielzitierte Formulierung „Auserwähltheit des jüdischen Volkes“ bringt eine jüdische Idee zum Ausdruck, derzufolge das jüdische Volk von seinem Gott Jahwe vor allen anderen Völkern der Erde einen Vormachtsstatus eingeräumt bekommen habe. Dieser Vormachtsstatus wurde kultisch-sakral in Form eines „Bundes“ festgehalten. Damit seien die Juden dem Rest der Menschheit hoch überlegen. Wie unzählige Textpassagen des Alten Testaments erweisen, ist namentlich die Vernichtung anderer Völker, die sich gegen das „Gottesvolk“ gestellt haben, aus jüdischer Sicht legitim. Besonders die Amalekiter galten als besonders schlimmer Gegner, da sie am gleichen Siedlungsgebiet Interesse hatten, wodurch spätere Gegner der Juden (so etwa auch das deutsche Volk) als „Wiedergeburt Amaleks“ bezeichnet und gesehen wurden.

Indem der Talmud die sittlichen Gebote und Vorschriften, die im Alten Testament der Bibel niedergelegt sind, bestätigt, erwähnt er folgenden Befehl, den Gott seinen Juden gab:

Den Besten im fremden Volk mußt du töten!

Auf diesen angeblichen Befehl Gottes begründen die Juden das Recht, die geistig führende Schicht des fremden Volkes auszurotten. Der jüdische Gott aber drängt sein auserwähltes Volk, die unumschränkte Weltherrschaft zu erringen, und gebietet somit im Talmud ebenso:

Wo immer sich die Juden niederlassen mögen, müssen sie dort die Herren werden; und solange sie nicht die unumschränkte Herrschaft besitzen, müssen sie sich als Verbannte und Gefangene fühlen, auch wenn sie einige Völker schon beherrschen; solange sie nicht alle beherrschen, müssen sie unaufhörlich rufen: Welche Qual, welche Schmach!

Und die Kabbala zum Pentateuch besagt:

Gott zeigt sich auf Erden in der Gestalt des Juden. Jude, Judas, Juda, Jehova (d. h. Gott) sind das gleiche und einzige Wesen. Der Israelit ist der lebendige Gott, der Fleisch gewordene Gott, ist der himmlische Mensch, der Adam Kadmon (Gottmensch). Die anderen heißen Menschen, sind irdische Wesen von niedriger Rasse. Sie existieren nur, um dem Juden zu dienen, sind wie die Tiere.

Bibel und Talmud besagen also, daß die Israeliter aus eigener Kraft und mit Hilfe des jüdischen Gottes befugt und dabei wären, die Völker zu beherrschen und ihnen ihre Reichtümer zu entreißen; jedoch behaupten Bibel, Talmud und Kabbala auch, daß die Erreichung dieser Eroberungen erst dann vollständig und endgültig sein werde, wenn der Messias komme, der große Führer, der von Gott den Israelitern oder Juden geschickt werde, damit er diese vollständige Herrschaft über die übrigen Völker besiegelt. Dieser erscheint aber erst nach einem Krieg, bei dem ein Drittel der Menschen vernichtet werden muß. Deshalb stützt sich das traditionelle Judentum unter vielen anderen auf folgende Stellen:

Der Messias wird den Juden die Herrschaft über die ganze Welt geben. Und ihr werden alle Völker unterworfen werden.

Die Pesachimschrift des Talmuds gibt an, daß in den Zeiten des Messias die Juden dann unendlich reich sein werden und alle Reichtümer der Völker ihnen in die Hände fallen werden.

Die religiösen Ansichten Jesu von Nazareth verwerfen diesen Gedanken und gehen von einem neuen Bund aus, den Gott nicht allein nur mit den Juden, sondern mit allen Menschen geschlossen haben soll. Daraufhin setzt auch die Missionierung ein, da der Bund nicht mehr auf spezielle Menschen (in diesem Fall die Juden) begrenzt ist, sondern allen offensteht. Das Judentum hält bis heute daran fest, daß man Jude nur aufgrund seiner Abstammung sein kann.

Die Tragödie ist, daß die religiösen Juden glauben, daß das, was Gott ihnen vor tausenden von Jahren als gut befahl, weiterhin gut sein muß, weil Gott sich nicht irren kann, wenn er es befahl. Und das Gesetz ihres Gottes ist ewig und gültig in alle Ewigkeit.

Siehe auch

Literatur

  • Jean Boyer: Die Schlimmsten Feinde unserer Völker, 1979 (PDF-Datei)
  • Prof Dr. Höfelbernd: Die andere Welt, 2009 (PDF-Datei)

Verweise