Gleichheit

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Gleichheit (von mhd. gelīcheit, glīcheit) ist das Verhältnis, vermöge dessen von zweierlei irgend einer Art dasselbe gilt. So spricht man von Gleichheit der Dinge, wenn sie dieselben Eigenschaften haben; von Gleichheit der Begriffe, wenn sie durch dieselben Merkmale bzw. identisch gedacht werden; von Gleichheit zweier Flächen, wenn sie dieselbe Größe haben u. s. w.

Gesellschaftliche Gleichheit nennt man dasjenige Verhältnis der zu einer Gesellschaft gehörigen Personen, vermöge dessen sie gleiche Rechte und Pflichten haben; sie kann leicht und schnell in die totalitär ausgerichtete gleichgeschaltete Herrschaft des Massenmenschen (→ Egalitarismus, Plutokratie, Ochlokratie, Synarchie) entarten: Zur Zeit der Französischen Revolution wurde die sogenannte „Gleichheit aller“ zum ersten Mal förmlich proklamiert. Man pflegte dann ab dieser Zeit ebendiesen Grundsatz regelmäßig unter den sogenannten „allgemeinen Menschenrechten“ mit aufzuführen. Der Bolschewismus und heutige Demokratismus übernahmen dann diese Ideologie einer nicht nur pragmatisch gedachten (immer nur relativen) gesellschaftlichen Gleichheit in Dingen des Allgemeinwesens, sondern einer postulierten, angeblich a priori bestehenden Gleichheit aller Menschen, welche lediglich noch – mit Gewalt und Zwangsmaßnahmen (so zum Beispiel die heutige sogenannte Gleichstellungs-Politik) und durch Eliminierung aller Eliten – durchzusetzen sei (→ Bestialismus). Weithin anerkannt ist die Gleichheit vor dem Gesetz: Jeder Staatsbürger soll den Schutz der Gesetze gleich genießen und diesen gleichmäßig unterliegen.

Englischsprachige Literatur

Verweise

Siehe auch