Scharf, Johannes

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Johannes Scharf – ein schriftstellerisches Pseudonym –, bürgerlich Jonathan Stumpf, (Lebensrune.png 1988 in Richmond, Virginien, USA), ist ein deutscher politischer Aktivist, Autor und Vortragsredner, der sich für die Schaffung eines weißen Ethnostaates einsetzt. Für dieses Vorhaben wirkt er national und innerhalb eines internationalen Netzwerks Gleich- und Ähnlichgesinnter. 2018 erschien sein Buch „Der weiße Ethnostaat“.

Werdegang

Johannes Scharf wurde in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren. Die Familie zog von Virginien nach Süddeutschland, als Johannes Scharf ein Jahr alt war. Deutschland ist das Geburtsland seines Vaters, eines evangelischen Pfarrers, während seine Mutter einer alteingesessenen WASP-Familie aus South Carolina und Virginia entstammt. Sowohl die britischen als auch die deutschen Vorfahren seiner Mutter kamen in der Frühphase der Besiedelung des Kontinents durch Europäer nach Amerika. Er wuchs fortan in Baden-Württemberg auf – in Pforzheim sowie in der Nähe von Konstanz – und absolvierte nach der mittleren Reife eine Lehre als Landschaftsgärtner in Freiburg i. Br. Anschließend machte er das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Es folgte eine zehnmonatige Fahrt zur See als Maschinenkadett; dabei besuchte er Indien und viele afrikanische und arabische Staaten. Im Jahr 2012 trat Johannes Scharf in die US-Infanterie ein, mit Grundausbildung in den USA und Kasernierung in Vilseck (Bayern). Später nahm er ein Studium der Geschichte auf.

Positionen

Als politische Persönlichkeit läßt Johannes Scharf traditionelle „rechte“ Versuche, die Homogenität der alteingesessenen Völker in den ehemals rein weißen Staaten von Magna Europa zu erhalten, hinter sich. Zum einen hält er Demokratie und Parteien, die sich an ihr beteiligen, nach der Erfahrung der letzten 50 Jahre für vollkommen ungeeignet zur Bewahrung der Weißen und ihres Erbes. Zum anderen befindet sich nach seiner Ansicht die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung jedenfalls der BRD im Zustand „induzierten Irreseins […] ohne Hoffnung auf Genesung“.[1] Das müsse man mittlerweile schlicht in Rechnung stellen, es lasse sich nicht ändern.

Demzufolge hätten diejenigen, die diesen ihren Zustand durch ihr Wahlverhalten offenbaren, die Folgen ihrer Toleranz, ihrer Passivität und ihrer Zustimmung zu Überfremdung und Zivilinvasion zu tragen. Scharf glaubt nicht an einen von irgendwem ins Werk gesetzten „Genozid an den Weißen“, sondern hält das Niedergangsgeschehen in den weißen Ländern für selbstmörderisch.

Der Ethnostaat auf dem Weg zur Verwirklichung sei nur für diejenigen bestimmt und offen, welche überleben wollen, d. h. die ihre Abstammungsgemeinschaft, ihre Werte und die hohe Kultur der Weißen mit Wort und Tat verteidigen und tatsächlich für das Vorhaben arbeiten. Scharf hat unter dem Namen der Nova Europa Society einen Austausch darüber ins Leben gerufen, wie ein Ethnostaaat zu verwirklichen sei. Auch die Sezession bestimmter Gebiete, also die Auflösung bzw. weitere Zerkleinerung der staatlich-nationalen Einheit, wird dabei in Erwägung gezogen.

Johannes Scharf verfaßt auch Zeitschriftenbeiträge, u. a. für die heute nicht mehr bestehenden Zeitschriften Volk in Bewegung, Hier & Jetzt, Euro-Kurier.

Zitate von Johannes Scharf

  • „Heute habe ich auch Sympathien für die Sache der Juden, was nicht zuletzt der Lektüre von Theodor Herzls Büchern Der Judenstaat und AltNeuland geschuldet ist. [...] Antiweißer Rassismus und Antisemitismus entspringen ein und derselben allzu menschlichen Empfindung: dem Neid.“ (2021)[2]

Veröffentlichungen

  • Kampf ums Dasein – Metapolitische Essays am Puls der Zeit, Europa Terra Nostra, 2019
  • Libro e Moschetto – Lebensbilder von Dichtersoldaten, MetaPol, 2019
  • Der entfesselte Prometheus – Vertreter der deutschen Alt-Right ergreifen das Wort, Arktos, 2019 – zusammen mit Constantin von Hoffmeister und Georg Immanuel Nagel
  • Der weiße Ethnostaat, Blurb Inc, 2018, ISBN 978-1389489334
  • Der Ethnostaat ›Nova Europa‹ – Schlüssel der Neugeburt, in: Pierre Krebs: Was tun? Ein Vademecum der Reconquista – Rassenhumanismus vs. Transmenschismus, Ahnenrad der Moderne, 2016 [indiziert] , S. 51–73
  • Das Kreuz des Südens: Exodus aus Europa. Ein Zukunftsroman, libergraphix, 2013, ISBN 978-3954290116
  • Kassandrarufe – Fabeln wider den Zeitgeist, Klosterhaus-Verlag
  • Der Bevölkerungsaustausch schreitet voran. Europa ad Rubicone, in: Asyl-Tsunami – Menschenrechtsimperialismus und Menschlichkeitswahn. Die Fakten, Hohenrain, Tübingen, ISBN 9783946107026

Englischsprachige Verweise

Siehe auch

Fußnoten

  1. In: Pierre Krebs: Was tun? Ein Vademecum der Reconquista – Rassenhumanismus vs. Transmenschismus, Ahnenrad der Moderne, 2016, S. 51–73 (70) [indiziert]
  2. In einem Artikel Scharfs: Der Beginn einer neuen Intifada?, gegenstrom.org, 18. Mai 2021