Gramsci, Antonio

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Antonio Gramsci (Lebensrune.png 22. Januar 1891 in Ales auf Sardinien ; Todesrune.png 27. April 1937 in Rom) war ein marxistischer Kulturrevolutionär.

Inhaltsverzeichnis

Wirken

In seinem Buch „Der Tod des Westens" bezeichnet Pat Buchanan Gramsci als marxistischen Kulturrevolutionär. Im Kapitel „Von Vieren die auszogen Revolution zu machen" benennt Buchanan als die vier Revolutionäre, die das getan haben sollen Georg Lukacs, Antonio Gramsci, Theodor Adorno und Herbert Marcuse.[1] Aufgrund von Buchanans christlichem Hintergrund kann gemutmaßt werden, daß er diese Zahl nicht zufällig gewählt hat. Sie stellt demnach eine Anspielung auf die vier Apokalyptischen Reiter dar.

Während des Kalten Krieges fand in den westlichen Ländern an den Universitäten demnach eine marxistische Kulturrevolution statt, die dann zu der Veränderung geführt hat, die nach 1968 stattgefunden hat. Buchanan führt diese Veränderung auch auf den maßgeblichen geistigen Einfluß zurück, der von Gramscis Schriften ausgegangen ist.

Rezeption in der Rechten

Nach Gramscis muss einer politischen Machtübernahme eine Machtübernahme im vorpolitischen Raum der Kultur vorausgehen. Theoretiker der politischen Rechten haben Gramsci in diesem Punkt aufgegriffen.

Literatur

  • Alain de Benoist: Aus rechter Sicht. Eine kritische Anthologie zeitgenössischer Ideen. Zwei Bände. Aus dem Französischen übertragen von Patrick de Trevillert, Grabert-Verlag, Tübingen 1983, ISBN 3-87847-065-7 [484 S.]; 1984, ISBN 3-87847-074-6 [501 S.]; darin: Bd. 2, S. 379–389
Gramsci Metapolitik.jpg

Fußnoten

  1. Der Tod des Westens, S.91 (Netzbuch)
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