Hahn, André

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche


André Hahn

Geboren 20. April 1963
in Berlin
Volkszugehörigkeit Deutscher
Beruf Politiker
Mitgliedschaft: PDS, Die Linke

André Hahn (geb. 20. April 1963 in Berlin) ist ein deutscher Politiker der DDR- und BRD-Blockpartei (SED, PDS, Die Linke).

Werdegang

André Hahn absolvierte nach dem Abschluß der 10. Klasse eine Berufsausbildung mit Abitur zum Schriftsetzer und studierte anschließend von 1984 bis 1989 Deutsch und Geschichte auf Lehramt an der Berliner Humboldt-Universität. Danach folgte ein Forschungsstudium der Politikwissenschaft und im Jahr 1994 die Promotion. Er trat 1985 der SED bei und wurde 1990 Mitglied der Nachfolgepartei PDS. Von 1999 bis 2002 saß er Stadtrat in Heidenau. Seit Juli 2007 ist er Vorsitzender der Fraktion und Oppositionsführer im Sächsischen Landtag.

Im Oktober 2011 wurde seine Immunität als Fraktionsvorsitzender der Linkspartei aufgehoben.[1] Hintergrund waren Ermittlungen der Dresdener Staatsanwaltschaft, die Hahn vorwirft, am 13. Februar 2010 rechtswidrig eine Blockade einer genehmigten Demonstration organisiert zu haben. Dabei kam es auch zu gewalttätigen Ausschreitungen, mehr als 80 Polizisten wurden dabei von den Linksextremisten verletzt. Hahn sprach von einem „politisch motivierten Verfahren“ und kündigte an, auch künftig an Blockaden von genehmigten Demonstrationen gegen Gruppierungen Andersdenkender teilzunehmen. „Ich werde wieder dabei sein.“[2] (→ „Gegen Rechts“) Neben Hahn ermittelte die Justizbehörde auch noch gegen die Fraktionschefs der Linkspartei in Hessen, Willi van Ooyen und Thüringen, Bodo Ramelow, dessen Immunität bereits aufgehoben war.

Familie

Hahn lebt in Gohrisch, ist verheiratet und hat eine Tochter.

Verweise

Fußnoten

  1. Für den Antrag stimmten CDU, FDP und NPD. Dagegen die Linkspartei, Grüne und die SPD.
  2. Auch die Bundesgeschäftsführerin der Linkspartei, Caren Lay, empörte sich über die Untersuchungen. Damit erweise man der „demokratischen Kultur“ einen Bärendienst. Vielmehr müßten die Bürger ermutigt werden, „Gesicht gegen Rechts zu zeigen“. Sie forderte deswegen die unverzügliche Einstellung aller Verfahren wegen der Beteiligung an den Blockaden in Dresden.