Stolzmann, Hans-Joachim von

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Oberst Hans-Joachim von Stolzmann (Lichtbild: Tita Binz); er trägt auf der Schirmmütze den Braunschweiger Traditions-Totenkopf für des Infanterie-Regiments 17; Das Abzeichen durften die Angehörigen der 1. und 4. Kompanie des Infanterie-Regiments 17, in Erinnerung an das Braunschweigische Infanterie-Regiment Nr. 92, tragen.

Franz Hans-Joachim Stolzmann, seit 1913 von Stolzmann (zuweilen auch Hans Joachim ohne Bindestrich; Lebensrune.png 6. Februar 1898 in Berlin; Todesrune.png 29. Mai 1971 in Hamburg-Bergedorf), war ein deutscher Offizier des Deutschen Heeres, der Freikorps, der Reichswehr und der Wehrmacht, zuletzt Generalmajor des Heeres und Ritterkreuzträger im Zweiten Weltkrieg.

Werdegang

  • 15.6.1916 Eintritt in das Hannoversche Jäger-Bataillon Nr. 10, Goslar
  • 1916 bis 1918
    • Zugführer in der Reserve-Radfahr-Kompanie 78
    • Zugführer in der 4. Kompanie des Resrve-Infanterie-260
    • Nachrichten-Offizier des Reserve-Infanterie-Regiments 259
    • Nachrichten-Offizier des Jäger-Bataillons Nr. 10
  • Dezember 1918 / Januar 1919 Eintritt in das Freikorps „Faupel“
  • 1.10.1919 im Reichswehr-Schützen-Regiment „Freikorps Görlitz“ (niederschlesisches) Nr. 10 der Reichswehr-Brigade 5, Glogau, der Vorläufigen Reichswehr
  • 1.10.1920 im 17. (Preuß.-Braunschw.) Infanterie-Regiment, Braunschweig
  • 1.1.1934 Regiments-Adjutant des Infanterie-Regiments 17 , Goslar
  • 1.10.1935 Chef der 4. (MG-)Kompanie des Infanterie-Regiments 17, Braunschweig
  • 1.7.1937 Adjutant der 19. Infanterie-Division, Hannover
  • 15.3.1940 Kommandeur des III. (Jäger) Bataillons des Infanterie-Regiments 17, Goslar
  • 15.8.1941 Kommandeur des Infanterie-Regiments 17, Braunschweig
  • 1.7.1942 Abteilungs-Chef Infanterie im OKH
    • anscheinend 1943 im Allgemeinen Heeresamt (AHA)
  • 1.7.1944 mit der Führung der Reste der 31. Infanterie-Division beauftragt
  • 21.7.1944 Kommandeur der 31. Grenadier-Division
  • 9.10.1944 Kommandeur der 31. Volksgrenadier-Division (Umbenennung)
  • 15.01.1945 als Nachfolger von Siegfried Rasp Chef des Stabes im Führungsstab Nordküste unter Heinrich Himmler (seit dem 25. Februar 1945); SS-Obergruppenführer Karl Maria Demelhuber übernahm den Führungsstab Ostseeküste. Am 14. März 1945 wurde Ernst Busch Oberbefehlshaber des Führungsstabs Nordküste, dann ab dem 7. April 1945 Oberbefehlshaber Nordwest (Heeresgruppe H) und schließlich ab dem 2. Mai 1945 Oberbefehlshaber Nord.
    • „Der seinerzeit in Reinbek stationierte Ex-General bekundet, daß er bereits Ende Januar 1945 mit SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS und der Polizei Georg Henning Graf von Bassewitz-Behr (Höherer SS- und Polizeiführer Nordsee in den Gauen Hannover, Osthannover, Schleswig-Holstein, Weser-Ems im Wehrkreis X) und Reichsstatthalter Kaufmann zusammengekommen sei mit dem Ziel, eine Sonderkapitulation für Hamburg anzustreben. Man habe im Februar gemeinsam Himmler in Hohenlychen aufgesucht, um diesen für den Plan zu gewinnen. Unter maßgeblicher Mitwirkung des Grafen konnte auch die Mitwirkung von GFM Ernst Busch, seit 14.3.1945 OB Führungsstab Nordküste, erreicht werden, um gemeinsam mit Kaufmann Hitler am 25.3.1945 von dem Plan zu unterrichten. Hitler habe brüsk abgelehnt.“[1]
    • Anfang Juni 1945 gelingt es Graf von Bassewitz-Behr, ein heimliches Treffen mit dem ahnungslosen von Stolzmann an einer Landstraße zwischen Plön und Heiligenhafen zu arrangieren, den er vergeblich um Hilfe bittet.
  • 15.7.1945 bis 27.2.1948 in britische Kriegsgefangenschaft

Tod

Generalmajor a. D. von Stolzmann verstarb im Mai 1971 entweder, und da gehen die Quellen auseinander, im Amt Aumühle-Wohltorf, Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein (im Speckgürtel Hamburgs), wo er wohnhaft war, oder im Bethesda Krankenhaus in Hamburg-Bergedorf.

Familie

Hans-Joachim war der Sohn von General der Infanterie Paulus von Stolzmann und dessen Gemahlin Mathilde, geb. Bühring. Hauptmann von Stolzmann heiratete am 11. Juli 1936 seine Verlobte Lieselotte Nordhorst.

Auszeichnungen (Auszug)

Beförderungen

Fußnoten

  1. Quelle: Hamburger Freie Presse, 23. August 1947