Kunze, Heinz Rudolf

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Alles gelungene ist eine Form von Gewalt A.jpg
Rückseite des 1982er Albums 'Eine Form von Gewalt', dessen voller Titel lautet: 'Alles gelungene ist eine Form von Gewalt'

Heinz Rudolf Erich Arthur Kunze (Lebensrune.png 30. November 1956 in Espelkamp-Mittwald) ist ein deutscher Liedermacher und Autor.

Familie

Sein Vater Rudi Kunze, verstorben 2001, war Offizier bei der Waffen-SS, seine Mutter Gerda, verstorben 2010, war Grundschullehrerin. Der Historiker Rolf-Ulrich Kunze (geb 1968) ist sein Bruder. Sein Onkel Heinz fiel beim Westfeldzug in Frankreich. Kunzes Familie war im Zweiten Weltkrieg Opfer der alliierten Vertreibungsverbrechen.[1]

Wirken

Seinen größten kommerziellen Erfolg feierte Kunze 1985 mit dem Lied Dein ist mein ganzes Herz.
2015 erregte er Aufsehen mit dem Lied Willkommen liebe Mörder, welches offensichtlich falsche Toleranz und die fatalen Folgen der durch Angela Merkel verordneten Willkommenskultur zum Thema hat. Insbesondere die Textstelle

Nie würden sie behaupten mein Haus ist euer Haus

ist eindeutig eine Anspielung auf die Häuser des Islam. Der linksextreme Kolumnist Wiglaf Droste bezeichnete ihn dafür als „deutsche Dogge“.[2]

Am 13. Dezember 2015 veröffentlichte Kunze auf der Facebookseite seines Musikprojektes Räuberzivil einen distanzierenden Kommentar und behauptete, daß das Lied, welches unzweifelhaft den Volkstod der Deutschen durch die Asylantenflut beschreibt, eine ironische Anspielung auf den Nationalsozialistischen Untergrund sei. Er fügte hinzu:

„Ich verbitte mir jede dem Geist dieses Songs widersprechende Vereinnahmung und Anbiederung, zumal von rechts“.[3]

Im Februar 2016 rief Kunze dann dementsprechend mit der Aktion „Musik hilft“ dazu auf, Asylbetrügern Musikinstrumente zu spenden und lobte den Salonbolschewisten Til Schweiger für seinen Plan, ein Flüchtlingsheim bauen zu wollen.[4]

Willkommen liebe Mörder

Ist es jeder Vierte
ist es jeder Dritte
aber sie sind hier
ganz in unsrer Mitte
jeder kann es sein
keinem kann man trauen
manchmal sind es Männer
ab und zu auch Frauen.
Sie wollen uns zerstören
sie wollen uns vernichten
nichts wird sie dazu bringen
darauf zu verzichten
wir möchten das verdrängen
und einfach ignorieren
uns weiter davor drücken
den großen Kampf zu führen.

Willkommen liebe Mörder
fühlt euch wie zuhause
bedient euch macht es euch bequem
kurze Atempause
nichts nehmen wir euch übel
Empörung nicht die Spur
ihr habt halt eine andere
Umbringekultur.

Jeder sieht es kommen
die Bedrohung steigen
jeder ist beklommen
keiner will es zeigen
lasst uns das vertuschen
nicht darüber reden
alle gegen alle
jeder gegen jeden.
Sie pflegen fremde Bräuche
so lautet das Gerücht
Genaueres weiß keiner denn
man erkennt sie nicht
und wenn sie unter sich sind
dann lachen sie uns aus
nie würden sie behaupten
mein Haus ist euer Haus.

Willkommen liebe Mörder
wir sind so tolerant
die Dunkelheit bricht bald herein
über dieses Land
wir reichen euch die Kerzen
damit ihr besser seht
und euch das nächste Opfer nicht
durch die Lappen geht.

Willkommen liebe Mörder
ein viel zu hartes Wort
wir haben doch Verständnis
ihr nennt das nicht mal Mord
ihr tut’s aus Überzeugung
und wenn man’s überlegt
wir sind so schlaff und müde wir
gehören weggefegt.

Filmbeitrag

Willkommen liebe Mörder - Ironie zum NSU?

Zitat

  • „Es wird missbraucht. Ich habe mich wiederholt davon distanziert, dass es in dem Stück um die Verdächtigung und Verteufelung von Flüchtlingen gehen soll. Ich greife einfach die Max-Frisch-Parabel „Biedermann und die Brandstifter“ auf“.[5] — Kunze über sein Lied Willkommen liebe Mörder

Verweis


Fußnoten