Nabersberg, Karl

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Karl Nabersberg

Karl Nabersberg (Lebensrune.png 11. Juli 1908 in Krefeld; Todesrune.png 15. Januar 1946 in Dachau) war ein deutscher Leiter des Auslandsamtes der Reichsjugendführung und Obergebietsführer der Hitlerjugend.

Leben

Karl Nabersberg war Sohn eines Kaufmanns und wurde am 11. Juli 1908 in Krefeld geboren. Er wurde schon als Unterprimaner SA-Mann und im Dezember 1925 Mitglied der NSDAP. Das Kriegsgericht der belgischen Besatzungstruppen des ersten Weltkrieges in seiner Heimatstadt verurteilten ihn in Abwesenheit wegen „Gefährdung der Sicherheit der Besatzungstruppen“. Karl Nabersberg hatte inzwischen die Heimat verlassen. Er gründete als Student in Köln eine Ortsgruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB), wurde 1928 Mitglied des „Asta“ der Berliner Universität und gleichzeitig Hochschulgruppenführer des NSDStB. Die deutsche Studentenschaft an der Berliner Universität machte ihn zum Referenten für staatspolitische Bildung. Ein Jahr später gründete Karl Nabersberg als Student in Kassel die dortige Ortsgruppe des NS-Schülerbundes und zog die Organisation dieses Bundes im Gaugebiet Halle-Merseburg auf. Nach Ablegung seiner juristischen Staatsprüfung berief ihn der damaliger Führer des NS-Schülerbundes von Theodor Adrian von Renteln in die Reichsleitung und übertrug ihm gleichzeitig die Gauverbandsleitung Berlin-Brandenburg-Ostmark. Hier bewährte er sich organisatorisch so ausgezeichnet, daß er im November 1931 als Reichsorganisationsleiter der Hitlerjugend in der Reichsjugendführung der NSDAP berufen wurde. Mit Baldur von Schirach zusammen bewältigte er die umfangreichen Organisationsarbeiten, die das Jahr 1932 der Hitlerjugend brachte. Die organisatorische Vorbereitung des Reichsjugendtages in Potsdam am 1. und 2. Oktober 1932 war eine seiner Meisterleistungen. Im Jahre 1933 wurde Karl Nabersberg auch stellvertretender Vorsitzender des Reichsausschusses der Deutschen Jugendverbände. Baldur von Schirach bestellte ihn zu seinem Stabsleiter und Stellvertreter in der Reichsjugendführung ein Amt, das er aber bald wieder abgab, und machte ihn ferner zum Leiter der Abteilung Ausland, Rechtswesen und Jugendverbände. Karl Nabersberg machte in dieser Eigenschaftr eine Reihe von Auslandsreisen, die in der Hauptsache dem Austausch von Erfahrungen mit ausländischen Jugendführern und der Anknüpfung von neuen Verbindungen für die Hitlerjugend dienten. 1934 legte Nabersberg die Stabsführung nieder, um sich ganz der Abteilung Ausland widmen zu können. Seit September 1939 war der SS-Obergruppenführer Reichskommissar für den Wahlkreis V.

Literatur

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