MediCan

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Abzocke bei Corona-Tests durch MediCan.jpg

MediCan ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung des 48jährigen (Stand: Mai 2021) Immobilienunternehmers Oguzhan Can[1] und dessen Sohn Sertac Can, die auch im Rahmen der Corona-Krise mit laienhaften Testzentren absahnte. Wie Recherchen von WDR, NDR und SZ in Nordrhein-Westfalen Ende Mai 2021 zeigten, handelt es sich bei Cans GmbH um eine des schweren Betruges beschuldigten Firma. Der deutsche Steuerzahler wurde vom Türken getürkt. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat am 28. Mai 2021 Ermittlungen gegen „MediCan“ und den „findigen Unternehmer“ eingeleitet.

Erläuterung

MediCan hat im April 2021 ein großes Corona-Testzentrum auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf eröffnet, aber auch das UKD, vertreten durch den Dipl.-Kfm. Ekkehard Matthias Zimmer, seit 2015 Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums (links), wurde getürkt; rechts: Oguzhan Can (7. April 2021).

Noch im April 2021 prahlte Oguzhan Can:

„Wir haben Stand heute bundesweit rund 100 stationäre sowie mobile Teststationen und Laborkapazitäten, die flexibel und schnell zum Einsatz kommen. Insgesamt können wir aktuell täglich 35.000 PCR-Tests in unseren eigenen Laboren durchführen. Dies werden wir auf 60.000 PCR-Tests pro Tag steigern. Derzeit bauen wir hunderte weitere Testzentren in Deutschland auf.“

Vom 29. bis 31. Mai 2021 verbannten der Baumarkt „Hellweg“ (zuletzt auch in Selm) und andere Unternehmen die MediCan-Zentren von ihren Plätzen. Es wurde aufgefordert, die Testzelte abzubauen und die Parkplatze unverzüglich zu räumen.

„Die Firma Hellweg habe am vergangenen Freitag von den Ermittlungen gegen die Bochumer Firma erfahren, heißt es in einer Stellungnahme aus der Zentrale der Baumarktkette in Dortmund. Diese habe als Konsequenz‚ MediCan mit sofortiger Wirkung die Erlaubnis entzogen, die Parkplatzflächen zu nutzen sowie MediCan mit sofortiger Wirkung aufgefordert, die Testzelte abzubauen - so auch am Standort in Dülmen.‘“

Auch in Mülheim an der Ruhr hat die Bochumer Firma „MediCan“ ein Corona-Testzentrum betrieben. Die Stadt stellte Hygiene-Mängel fest, deckte Unregelmäßigkeiten in der Buchführung auf und hat das Testzentrum geschlossen.[2]

Tagesschau (Enthüllung)

Nur wenige Bundesländer wissen überhaupt, wie viele Bürgertests bei ihnen täglich stattfinden. Eines dieser Länder ist NRW. Dort hat das Ministerium die Teststellen immerhin dazu verpflichtet, jeden Tag die Zahl der Bürgertests online zu melden. WDR, NDR und die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) haben Informationen aus dieser internen Datenbank zugespielt bekommen und konnten dadurch auch mehrere Standorte eines der größten deutschen Teststellenbetreibers, der MediCan GmbH, genauer unter die Lupe nehmen. Die „Tagesschau“ berichtete erstmalig am 27. Mai 2021:

„Inhaber von MediCan ist der Immobilienunternehmer Oguzhan Can, der bis 2019 auch Aufsichtsratschef des Fussball-Regionalligisten Wattenscheid 09 war. Auf seiner Website coronatest-eu.com finden sich immerhin 54 Testzentren in 36 Städten Deutschlands, Schwerpunkt ist NRW. Viele dieser Teststellen finden sich auf den Parkplätzen von Baumärkten, eine davon auch in Gievenbeck, einem Stadtteil von Münster. Von 8 Uhr morgens an zählen die Reporter am Freitag den 14. Mai etwas mehr als 100 Personen an den beiden Testzelten. Um 19 Uhr wird die Teststation geschlossen. Ans Ministerium meldet MediCan für diesen Tag aber 422 Bürgertests. Eine Woche später ein anderer Standort: Marsdorf, ein Außenbezirk von Köln. Vor dem ‚Roller‘-Markt steht ein roter MediCan-Bus. Das Testzentrum hat diesmal von 10 bis 20 Uhr geöffnet. In dieser Zeit kommen rund 80 Personen vorbei, um sich testen zu lassen. Für diesen Tag meldet MediCan an das Ministerium allerdings 977 Personen. Dritter Standort: Ikea in Essen. Am Samstag, den 22. Mai, ist der Andrang groß, offiziell öffnet die Teststelle um 10 Uhr, doch schon 20 Minuten zuvor testet MediCan bereits. Bis 20 Uhr lassen sich hier etwa 550 Menschen testen. Doch ans Ministerium meldet MediCan für diesen Tag an diesem Ort nicht 550, sondern 1743 Bürgertests.
Bei den Zahlen handelt es sich um keine Ausreißer. Auch an den Tagen davor und danach werden ähnlich hohe Testzahlen gemeldet. Mit den Zählungen konfrontiert, erklärt MediCan-Inhaber Can: ‚Die Testzahlen stimmen im Ganzen, aber nicht auf die einzelnen Standorte bezogen.‘ Das liege daran, ‚dass die Testungen in einigen Städten mit mehreren Standorten auch zusammengefasst übermittelt werden‘. Dies erfolge ‚in Absprache mit den Behörden‘. Doch stimmt das? In Münster erklärt das Gesundheitsamt, dass MediCan nur über zwei Teststellen verfügt. Für beide meldet das Unternehmen hohe Zahlen. Dass es mit den Behörden abgesprochen sei, Zahlen aus einem Standort bei einem anderen draufzuschlagen, weist die Stadt Münster zurück. ‚Diese Absprache gibt es nicht‘, versichert der Sprecher des Oberbürgermeisters schriftlich. ‚Der Teststellenbetreiber hat über dieses Vorgehen informiert, welches dann vom Gesundheitsamt umgehend abgelehnt worden ist.‘ Auch die Stadt Essen dementiert, dass es derartige Absprachen gebe. Köln verbietet sogar ausdrücklich eine Übertragung der Zahlen auf andere Standorte. ‚Es ist einfach gemäß der Verordnung nicht zulässig‘, teilt der Sprecher der Oberbürgermeisterin per E-Mail mit. Die Frage, welche angeblich weiteren Teststandorte in Köln, Münster oder Essen hinzugezählt wurden, die dann die hohen Meldezahlen erklären könnten, beantwortete Can nicht. Er betont allerdings, dass die dem Ministerium ‚gemeldeten Testzahlen nichts mit der KV Abrechnung zu tun‘ hätten. […] Die Kassenärztlichen Vereinigungen selbst halten sich für Kontrollen allerdings für unzuständig und von Abrechnungsbetrug hätten sie auch noch nichts gehört, wie sie in ihren offiziellen Antworten mitteilen. Lediglich unter der Hand und ohne Namensnennung räumt ein hochrangiger Funktionär ein: ‚Ich schätze, dass allein im Mai 50 bis 60 Millionen Bürgertests abgerechnet werden, also Kosten von rund einer Milliarde Euro entstehen. Aber im Sommer wird dieser Markt zusammenbrechen, weil dann niemand mehr so einen Test braucht. Am Ende wird man auf die Tests schauen wie auf die Masken: Die Politik brauchte ganz dringend große Mengen, es war Wildwest, viele Glücksritter und Betrüger drängten in den Markt und es gab keine vernünftige Kontrolle.‘“[3]

Uniklinik Düsseldorf

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) zeigte sich am 29. Mai 2021 unverständlicherweise zuerst zurückhaltend, als der Abrechnungsbetrug schon feststand. An diesem Tag meldete das UKD:

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) hat im April dem Testzentrums-Betreiber „MediCan“ Räumlichkeiten für ein Testzentrum direkt auf dem Gelände des UKD überlassen. Hintergrund waren die damals eingeführten Regeln des Infektionsschutzes, nachdem auch die Besucherregelung des UKD um die Anforderung erweitert wurde, einen negativen Schnelltest vorweisen zu müssen. Der Service eines Testzentrums unmittelbar am UKD war daher aufgrund der kurzen Wege für Besucherinnen und Besucher, sowie für Beschäftigte des UKD hoch. Zu diesem Zeitpunkt gab es für das UKD keinen Anlass, an der ordnungsgemäßen Abwicklung und Abrechnung zu zweifeln. Es gibt – abgesehen von der Überlassung der Räumlichkeiten –keinerlei Geschäftsbeziehungen zum Anbieter. Das UKD beobachtet die in dieser Woche aufgebrachte Kritik und staatsanwaltlichen Ermittlungen genau und wird auch Konsequenzen für die Überlassung des Standortes am UKD ziehen, sollten Unregelmäßigkeiten bestätigt werden.[4]

Zwei Tage später, am 31. Mai 2021, dann die späte Einsicht und Kündigung:

Aufgrund aktueller Meldungen über massive Mängel in der Ablauforganisation im Testzentrum auf dem Campus der Uniklinik Düsseldorf (UKD) und aufgrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den Betreiber des Testzentrums, hat die Uniklinik Düsseldorf den Vertrag über die Nutzung der Räumlichkeiten gekündigt. Gerade im Bereich eines Krankenhauses muss ein tiefes Vertrauen in die Testangebote vor Ort bestehen. Dies ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen nicht mehr gewährleistet. Daher wird das aktuelle Testzentrum des Betreibers MediCan ab dem 1.6.2021 am UKD nicht mehr zur Verfügung stehen. In kurzer Zeit soll eine neue Lösung erarbeitet werden, mit der das ortsnahe und unkomplizierte Testen am UKD weiter möglich ist.[5]

So zocken Testzentren Millionenbeträge ab

„Während viele um ihre Existenz bangen, scheint es den Betreibern von Testzentren momentan mehr als gut zu gehen. Einer davon ist die Bochumer Firma MediCan (Can Group), eingetragen auf Sertac Can, welche mutmaßlich in der Hochphase der Pandemie den deutschen Staat um Millionengelder erleichterte. MediCan betreibt dabei auch zwei Zentren in Wuppertal. Zunächst einmal mussten die SZ, das NDR und der WDR recherchieren, damit unsere Polizei zum Einsatz kam und weitere staatsanwaltschaftliche Ermittlungen aufgenommen wurden. Über eine Eigeninitiative eines Gesundheitsamtes oder einer staatlichen Behörde als Kontrolle der Testzentren ist nichts bekannt. Jetzt wurden zahlreiche Geschäftsräume und Privatwohnungen von Testzentrum-Betreibern durchsucht. Allen voran fällt die Bochumer Firma MediCan in das Licht der Ermittlungen. Chef Oguzhan Can hatte damit mutmaßlich den deutschen Staat um etliche Millionen erleichtert. In Windeseile hatte MediCan 54 Testzenter in 36 deutschen Städten aufgebaut, darunter auch eins am Düsseldorfer Flughafen und zwei Testzentren in Wuppertal. Der Bund erstattet für jeden Corona-Test 18 Euro. Aber weder die Kassenärztliche Vereinigung, welche die Abrechnungsstelle ist, noch die Gesundheitsämter haben nach der von der Bundesregierung erlassenen Testverordnung eine Kontrollfunktion. Selbst die Bundesländer wissen nicht, wieviele Test überhaupt stattfinden! Und hier setzt die Problematik ein. Eine einfache Rechnung: Bei rund 200 täglichen Tests, wird in lediglich drei Monaten ein Bruttoumsatz von 324.000 Euro erzielt. Dreister ist es kaum möglich. So fanden am vorigen Freitag in Köln-Marsdorf lediglich 70 Tests statt, gemeldet wurden 977! Auf einem Essener Parkplatz wurden am Samstag 550 Tests vorgenommen, gemeldet wurden 1743 Tests. Und in Münster-Gievenbeck wurden 422 statt der tatsächlichen 100 Tests gemeldet. Multipliziert man die Anzahl der Testzentren und die gemeldeten Zahlen mit der Erstattungsgrundlage, so entstehen bereits in einem Dreimonats-Rhythmus Umsätze im hohen zweistelligen Millionenbereich.“[6]

Zitate

  • „Das Geschäft mit dem Schnelltest-Zentren ist zeitlich begrenzt aber auch Hochprofitabel. Nachdem in der Vergangenheit schon Islamisten von Corona-Soforthilfen profitiert haben, scheint jetzt eine neue Betrugsmasche im Umlauf zu sein. Aktuell handelt es sich hierbei um einen Anfangsverdacht, da die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen hat. Die Firma MediCan, deren Geschäftsführer Oguzhan Can mehrere Testzentren führt, steht aktuell unter Verdacht. MediCan ist mit 54 Testzentren in 36 Städten einer der größten Anbieter. Alleine in NRW sind diese Testzentren wie Pilze aus dem Boden gewachsen, man rechnet aktuell mit 9000 Stück. Medizinisch geschultes Personal, sowie passende Räumlichkeiten sind die einzigen Anforderungen, die ein Anbieter zu gewährleisten hat. Man muss aber weder Apotheker sein noch Medizin studiert haben. Abgerechnet wird dann mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Hierbei werden 18 € für die Dienstleistung inclusive Material berechnet. Aufgefallen sind diese Unregelmäßigkeiten nicht der kassenärztlichen Vereinigung sondern ein Rechercheteam vom WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung. So wurden die Teststelle vor dem IKEA in Essen am 22. Mai besucht und dabei 550 Besucher gemeldet, die Firma MediCan rechnete aber 1743 Bürgertests ab. Diese 1193 Mehrtests brachten den Betreiber 21474 € an Mehreinnahmen ein und dies nur an einem einzigen Tag, an einer einzigen Teststation. An einem Testzentrum in Köln, rechnete MediCan 977 Tests ab, obwohl die Reporter nur 80 Personen zählten. Reingewinn nach Abzug der 80 getesteten Personen: 16146 €! Medicare Geschäftsführer Can weist diese schweren Anschuldigungen allerdings von sich. ‚Man habe hier die Zahlen aus mehreren Testzentren addiert, da die Behörden ihm für einige Teststellen keine Nummer zugesprochen hätten. Auch hätten Passwörter für die Onlinemeldung für die Rückmeldung ans Ministerium nicht funktioniert.‘ Auch die Kassenärztliche Vereinigung wäre es kein Problem mehr abzurechnen als in Wahrheit getestet worden ist. Man könne nur die formalen Aspekte prüfen, so die Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung, mehr wäre hier nicht möglich, da der Anbieter keinen Bezug zu getesteten Personen aus Datenschutzgründen herstellen darf. Das Bundesgesundheitsministerium verweist hier auf nachträgliche Kontrollmöglichkeiten, da die Daten bis zum 31.12.2024 aufbewahrt werden müssen. Sollten sich die Verdachtsmomente erhärten, so wäre den Versicherten hier ein großer Schaden entstanden, da sie mit ihren Beiträgen die Kassen füllen. Viele Krankenkassen erhöhen daher auch aktuell ihre Beiträge. Eine nachträgliche Überprüfung durch das Ministerium wird vermutlich aus Kostengründen ohnehin kaum stattfinden dürfen, so das zu hoffen bleibt, dass die Vorwürfe schnell enthärtet werden können, oder die Staatsanwaltschaft hier schnell handeln wird. Im schlimmsten Fall wäre dies nach den Corona-Soforthilfen, Masken-Skandalen von Politikern, schon der dritte schwerwiegende Skandal um Corona.“ — AfD Oberhausen auf Facebook, 29. Mai 2021, um 12.37 Uhr
  • „Überall sind in den letzten Wochen Schnelltest-Center wie Pilze aus dem Boden geschossen. Kein Wunder angesichts der enormen Gewinnmargen für die Betreiber. Denn die Bundesregierung hat in ihrer gewohnten Inkompetenz potentiellem Betrug Tür und Tor geöffnet. Die Center müssen weder private Angaben über den getesteten Kunden angeben (‚Datenschutz‘), noch müssen sie überhaupt den Kauf von Schnelltests nachweisen. Sie legen einfach ohne jeden Beleg die Anzahl der angeblich durchgeführten Tests vor, die pro Stück mit 18 Euro (12 Euro für die Testung, 6 Euro für Materialkosten) abgerechnet werden. Wie Journalisten am Beispiel des Betreibers der 54 Testzentren der MediCan GmbH, Oguzhan Can, aufdeckten, scheint Betrug Gang und Gäbe zu sein. An verschiedenen Testzentren des Betreibers zählten die Reporter die Kunden, stets wurde am Ende des Tages eine deutlich höhere Anzahl an das Land NRW gemeldet. Das ist eines der wenigen Bundesländer, die die Anzahl der Tests überhaupt erheben. Übrigens war an drei Standorten innerhalb einer Woche kein einziger der zigtausend Tests des Betreibers positiv – was statistisch quasi unmöglich ist. Die Kassenärztlichen Vereinigungen, die diese Tests vorfinanzieren und dann vom Bund, also dem Steuerzahler, die Kosten zurückholen, gehen alleine im Mai von 50–60 Mio. Tests und Gesamtkosten von rund einer Milliarde Euro aus. So wird das Geld der Steuerzahler verschwendet – für überwiegend völlig unnötige Tests.“ — Bernhard Zimniok (AfD) auf Facebook, 31. Mai 2021, um 7 Uhr
  • „Bereits am Freitag wurden die Geschäftsräume des Unternehmens im Ruhrgebiet durchsucht, bestätigt ein Staatsanwaltschafts-Sprecher der EZ auf Anfrage. Seit Dienstagfrüh sind ihm zufolge offenbar alle 55 bundesweiten Teststationen der MediCan GmbH geschlossen – in der Region München betroffen sind neben den Bussen in Ebersberg und Poing Standorte in Brunntal, Unterschleißheim und Dachau. Der Vermieter ist an allen diesen Orten derselbe: Die ILG Centermanagement GmbH. Offiziell möchte sich dort mit Blick auf das laufende Verfahren niemand äußern. Ein Insider auf Vermieter-Seite sagt der Redaktion aber, dass man in ‚intensiven Gesprächen‘ mit der unter Verdacht stehenden Firma MediCan stehe: Entweder es gebe eine zeitnahe Öffnung oder die Busse müssten weg. ‚Mit möglichen unlauteren Machenschaften möchten wir nichts zu tun haben‘, sagt die Quelle. Offiziell habe der Betreiber die Schließung damit begründet, seine Internet-Server funktionierten nicht. Pikant: Der Vertrag sei auf behördliche Empfehlung zustande gekommen, sagt der Insider, das sei quasi ein ‚Gütesiegel‘ gewesen – ein Gesundheitsamt aus Hessen habe dem Einkaufszentrums-Betreiber eine Reihe von möglichen Test-Anbietern genannt, darunter sei die Firma MediCan gewesen.“ — Josef Ametsbichler, Merkur.de, 1. Juni 2021[7]
  • „Wie reagiert die Stadt Dortmund auf die Betrugsvorwürfe gegen einen Schnelltest-Betreiber? Mittlerweile habe man ihm zwar die Erlaubnis entzogen. Man habe aber erst spät reagieren können.“ — Björn Althoff, Ruhr Nachrichten, 1. Juni 2021[8]

Verweise

Fußnoten