Musik

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Musik[1] (gehoben auch gelegentlich: Tonkunst) ist die am unmittelbarsten auf das menschliche Gemüt wirkende unter den Künsten und daher die am höchsten stehende Kunstgattung. Das Wesentliche der Musik besteht zunächst im Ausdruck von – idealerweise bedeutsamen – Stimmungen, Empfindungen, durch harmonische, unartikulierte Töne; dann, in technischer Hinsicht, darin, Töne in bestimmter Gesetzmäßigkeit hinsichtlich Rhythmus, Melodie, Harmonie zu einer Gruppe von Klängen und zu einer stilistisch eigenständigen Komposition zu ordnen.

Zitate

  • „Sie [die Musik] steht ganz abgesondert von allen andern [Künsten]. Wir erkennen in ihr nicht die Nachbildung, Wiederholung irgend einer Idee der Wesen in der Welt: dennoch ist sie eine so große und überaus herrliche Kunst, wirkt so mächtig auf das Innerste des Menschen, wird dort so ganz und so tief von ihm verstanden, als eine ganz allgemeine Sprache, deren Deutlichkeit sogar die der anschaulichen Welt selbst übertrifft; – daß wir gewiß mehr in ihr zu suchen haben, als ein exercitium arithmeticae occultum nescientis se numerare animi [eine unbewußte Übung in der Arithmetik, bei der der Geist nicht weiß, daß er zählt], wofür sie Leibnitz ansprach und dennoch ganz Recht hatte, sofern er nur ihre unmittelbare und äußere Bedeutung, ihre Schale betrachtete.“Arthur Schopenhauer[2]

Siehe auch

Musikarten (Auswahl)

Literatur

  • Klaus Miehling: Gewaltmusik – Musikgewalt: Populäre Musik und die Folgen, Königshausen u. Neumann, 2006, ISBN 978-3826033940 [686 S.]
  • Bernd Weikl: Singen: In der Oper, als Therapie und in der Post- und Postpostmoderne, Leipziger Uni-Verlag, 2017, ISBN 978-3960231295 [Enthält Ausführungen des Opernsängers zu den seit Jahrzehnten andauernden, mit Steuergeldern subventionierten Darbietungen dekadenter Antikultur auf BRD-Bühnen; 132 Seiten]
  • Alois Melichar: Musik in der Zwangsjacke. Zum Versuch der Zerstörung der europäischen Musiktradition, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, 1991

Verweise

  • Julian Lee: Zum Lob der weißen Singstimme, übersetzt von Deep Roots. Das Original In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload erschien am 17. November 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Fußnoten

  1. Zu mittelhochdeutsch music, althochdeutsch musica; von lateinisch [ars] musica, von Altgriechische Sprache|altgriechisch mousikḗ [téchnē], eigentlich soviel wie „Kunst der Musen
  2. Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I, § 52