Forrest, Nathan Bedford

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Generalleutnant Forrest.jpg

Nathan Bedford Forrest (Lebensrune.png 13. Juli 1821 in Chapel Hill, Todesrune.png 29. Oktober 1877 in Memphis) war einer von 18 Lieutenant Generals (Generalleutnant) in der konföderierten Armee während des Sezessionskriegs. Er gilt als einer der Pioniere der ursprünglichen Selbstschutz- und Widerstandsorganisation Ku Klux Klan, die er als militärische Führer organisiert und gestrafft hat, deren weiteren Entwicklung er jedoch nicht verantworten oder mittragen konnte.

Wirken und Würdigung

Zur Welt kam Forrest als erstes von zwölf Geschwistern in Chapel Hill, Tennessee. Während er für einen Onkel in Hermando, Mississippi arbeitete, wurde der Onkel in einem Streit getötet. Nathan revanchierte sich und tötete zwei Mitglieder der gegnerischen Sippe, verwundete zwei weitere durch Messerwürfe. In Memphis angekommen, baute sich Forrest durch Sklavenhandel und Landwirtschaft ein Geschäft auf. Im Juni 1861 trat er in die konföderierte Armee ein. Trotz seiner unzureichenden Ausbildung gelang es ihm, als Kavallerieoffizier ein selbstfinanziertes eigenes Bataillon (Mounted Rangers) formieren zu dürfen. Seine Leibwache (Escort Company) aus ca. 50 Mann, darunter acht seiner ehemaligen Sklaven, bildete die Elite. Im weiteren Kriegsverlauf kommandierte er ein eigenes Korps.

Zu den negativen Meinungen über Forrest gehört die „Schlacht“ von Fort Pillow am 12. April 1964. In einen „Massaker“ sollen hier gezielt schwarze und weiße Kriegsgefangene nach der Kapitulation der Unionstruppen umgebracht worden sein. Das Kongreßkomitee zum Verhalten im Krieg (1861–1865) stellte zuerst eine Tötung von Gefangenen und Wehrlosen fest. Unionsermittler Generalmajor William T. Sherman hat den Fall lange untersucht und hat festgestellt, daß Forrest nichts vorzuwerfen sei. Die Soldaten der Union fielen im Kampf, weil sie sich, trotz mehrfacher inständiger Bittens des Generals Forrest, nicht kapitulieren wollten. Weder gegen Forrest noch andere Offiziere des Südens wurde Anklage erhoben. Leutnant (2nd Lieutenant) Daniel Van Horn der 6th U. S. Colored Heavy Artillery (schwere Artillerie der Farbigen) erklärte offiziell:

„Es gab nie eine Kapitulation des Forts, sowohl Offiziere und Mannschaften haben erklärt, daß sie niemals kapitulieren oder um Pardon bitten werden. Was mich betrifft, ich entkam durch das Anlegen von Zivilkleidung, nachdem ich eine Zeitlang Gefangener war.“[1]

Die Schlacht von Brice's Crossroads (Brice' Straßenkreuzung) am 10. Juni 1864 war Forrests Glanzleistung. Die Union war seinen Truppen um das Doppelte überlegen und verlor im Kampf und auf der Flucht das Fünffache im Vergleich zu Forrest. Dabei entsorgten die flüchtenden Unionstruppen ihre Erinnerungsaufnäher zu Fort Pillow, um die Konföderierten nicht noch mehr zu reizen. Am Ende des Krieges hatte Forrest rund 30 Gegner getötet und 30 Pferde im Kampf verloren. Er kämpfte in Alabama, Georgia, Louisiana, Mississippi und Tennessee.

Nach dem Krieg war er in der Leitung einer Eisenbahngesellschaft und Leiter eines Arbeitslagers. Einer seiner Offiziere, Hauptmann John W. Morton, fragte Forrest 1867, ob er Grand Wizard des Ku Klux Klan für Tennessee werden will und hatte Erfolg. Er führte den Klan durch Demonstrationen und Anzeigen in die Öffentlichkeit, um mehr politischen Einfluß zu gewinnen. Mit seinem Erlaß vom Januar 1869 rief er nach unkontrollierten Gewalttaten zur Auflösung des Klan auf und beendete seine Tätigkeit.

Nachfahren und Gedenken

Sein Urenkel, Nathan Bedford Forrest III., wurde 1943 als Brigadegeneral, Flugzeugführer und Terrorflieger der United States Army Air Forces über Deutschland abgeschossen und stürzte mit seiner Boeing B-17 „Flying Fortress“ ab.

Heute erinnern an Nathan Bedford Forrest ein State Park, High Schools und zahlreiche Denkmäler, auch wenn linke und Negergruppen immer wieder auf Umbenennung oder Abriß beharren.[2]

Fußnoten

  1. „There never was a surrender of the fort, both officers and men declaring they never would surrender or ask for quarter. As for myself, I escaped by putting on citizens clothes, after I had been some time their prisoner.“; „Lieutenant Daniel Van Horn's Official Report For The Battle Of Fort Pillow“. The War Of The Rebellion. In: A Compilation Of The Official Records of The Union And Confederate Armies Volume XXXII. 1880
  2. Gitlin, Martin: The Ku Klux Klan – A Guide to an American Subculture, 2009, S. 65–72
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