B-17-Bomber

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Fliegende Festung – Waffe der Terrorflieger der VSA

Die Boeing B-17 „Flying Fortress“ (Bomber 17) war ein viermotoriges Bombenflugzeug der USAAF, das ausschließlich für die Flächenbombardierung von Städten konzipiert wurde. Der Erstflug fand am 28. Juli 1935 statt. Beim Einsatz gegen die deutsche Zivilbevölkerung kamen dadurch etwa 1 Million Zivilisten ums Leben. Der Einsatz war sowohl kriegs- als auch völkerrechtswidrig und ist ein weiterer Beleg dafür, daß sich die sogenannte westliche Wertegemeinschaft mitnichten um das Völkerrecht schert.

B-17-Postkarte

Einsatzmöglichkeit

Absturz eines Terrorfliegers der USAAF bei der Reichsluftverteidigung
Erbeutete B-17 in Diensten der deutschen Wehrmacht, u. a. beim Unternehmen „Karneval“.

Das Flugzeug konnte bis zu 5.800 kg Bombenlast abwerfen. Auf kurze Distanzen konnte die B-17F sogar eine Bombenlast von 9.435 kg mitführen. Zum Vergleich: Der vom antideutschen BRD-Regime zum angeblichen „Flächenbomber“ umgelogene Stuka Junkers Ju 87 konnte nur eine Bombenlast von 500 kg mitführen und war für Punktziele konzipiert.

Hersteller

Konzipiert und hergestellt wurde der B-17-Bomber in den Werken des deutschen Flugzeugkonstrukteurs Wilhelm Böing in den VSA.

Vergleich zur deutschen Luftwaffe

Deutschland besaß zu keinem Zeitpunkt eine strategische Bomberflotte und führte zu keinem Zeitpunkt Flächenbombardierungen durch – nicht in England, in Frankreich und schon gar nicht in den VSA.

Daten

Technische Daten

  • Länge: 22,80 m
  • Höhe: 5,85 m
  • Flügelspannweite: 31,63 m

Bewaffnung

  • 4 x Zwillings-12,7-mm-Browning-MG-Türme [800 Schuß/min, Mündungsgeschw. 867 m/s, Geschoßgew. 48,5 g, Schußweite 6.584 m]: unter dem Bug, auf und unter dem Rumpf, im Heck.
  • 5 x einzelne 12,7-mm-Browning-MGs: eines an jeder Seite der Bugkanzel, eines in jedem Rumpfgefechtsstand, eines beim Funker in der Rumpfmitte nach oben/hinten.

Beute-B-17

Die von der deutschen Luftwaffe erbeuteten B-17 des Wanderzirkus „Rosarius“ oder des Kampfgeschwaders 200 erhielten den Tarnnamen „Dornier Do 200“.

Luftschlacht über Mitteldeutschland (Einsatzbeispiel)

Eine brennende B 17 der USAAF kann am 11. Januar 1944 nach der Luftschlacht über Mitteldeutschland in Metfield, England notlanden.

Am 11. Januar 1944 in den frühen Morgenstunden griff die 8. USAAF (Eighth Air Force; Missions-Nummer: 182) u. a. Oschersleben (177 Bomber sowie knapp 200 Jäger, darunter 50 P-51) und Halberstadt (114 Bomber sowie 177 P-47 und 44 P-51 Jagdschutz) an, wobei die VS-Amerikaner in diesem Abschnitt 61 B 17 „Fliegende Festungen“ und P-51 „Mustang“ verloren, was ca. 21 % der eingesetzten Viermot-Bomber entsprach.

234 B-17 und 138 B-24, begleitet von 49 P-38 und 322 P-47 als Jagdschutz, flogen gegen Braunschweig, Osnabrück, Bielefeld, Peine, Herford, Nienburg, Meppen und Lingen, wobei das Hauptziel, Braunschweig, von 47 B-17 getroffen wurde. Die B-24 hatten sich verflogen und verpaßten den Einsatz.

Die Amerikaner verbuchten an diesem Tag nach Rückkehr der Maschinen 34 Verwundete, 12 Gefallene und 613 Vermißte, die entweder fielen oder mit dem Fallschirm absprangen (darunter viele verwundete „Luftgangster“) und in die Kriegsgefangenschaft gingen.[1]

In der „Luftschlacht über Mitteldeutschland“ auf rund 6.000 m Höhe wurden an diesem Tag von Hollands Küsten bis nach Mitteldeutschland insgesamt mehr als 150 Feindmaschinen abgeschossen, ein Fünftel der einfliegenden Bombermasse. Insbesondere das JG 26 war mit 13 Luftsiegen (12 B 17 und eine P-47) und nur einem eigenen Abschuß (Unteroffizier Heinz Voigt, der jedoch leicht verwundet überlebte) sehr erfolgreich. Oberleutnant Ottmar Zehart konnte in seiner Fw 190 A-6 „Weiße 7“ für die Sturmstaffel 1 unter Hans-Günther von Kornatzki[2] über Dortmund den ersten Luftsieg überhaupt für die neue Einheit erringen. Aber auch die Verluste der Luftwaffe, die die großen Einflugs- und Ausflugskorridore mit nur 500 Maschinen abwehren konnten, waren mit 41 abgeschossenen Flugzeugen (vorwiegend Bf 109, Fw 190 und Bf 110, vereinzelt auch Ju 88) verheerend und vor allem im vorletzten Kriegsjahr kaum ersetzbar.

Zu den gefallenen Fliegerhelden beim Feindflug über dem Reich gehörte auch der 24jährige Ritterkreuzträger Fritz Sengschmitt, des weitern vom Zerstörergeschwader 26 u. a. Hauptmann Peter Hayn (Stab I./ZG 26), Unteroffizier Oskar Host sowie sein Bordfunker Unteroffizier Kurt Gentner (3./ZG 26) und Leutnant Lutz Röder (3./ZG 26). Major Karl Böhm-Tettelbach wurde verwundet, überlebte aber den Abschuß. Das Zerstörergeschwader 76 verlor Oberleutnant Heinz Bannemann (2./ZG 76), Oberleutnant Ernst Porbeck (7./ZG 76) und Oberfeldwebel Heinz Rotscholl sowie dessen Bordfunker Unteroffizier Karl Zeller.[3]

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. WWII 8thAAF COMBAT CHRONOLOGY – JANUARY 1944 THROUGH JUNE 1944
  2. Oberstleutnant Hans-Günther von Kornatzki (Lebensrune.png 22. Juni 1906 in Ziegnitz) galt als der „Vater der Sturmjäger“, er fiel am 12. September 1944 als Kommandeur der II. (Sturm-)Gruppe/JG 4 bei der Reichsluftverteidigung im Raum Zilly.
  3. Luftschlacht über Mitteldeutschland am 11. Januar 1944 (Bericht der „Deutschen Wochenschau“ bei dailymotion anschauen)