Mississippi

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Pfeil 1 start metapedia.png Fluß Mississippi
Flagge des VS-Bundesstaates Mississippi. Das Motto des Bundesstaates lautet: Virtute et armis (lat.: Mit Tugend und Waffen)

Mississippi ist ein Bundesstaat im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika. Seine Hauptstadt ist Jackson.

Geschichte und Geographie

Mississippi liegt am Unterlauf des gleichnamigen Flusses im Süden der VSA. Sein Name stammt aus der indianischen Sprache und bedeutet in etwa „Großes Wasser“. Mississippi grenzt im Westen an Louisiana und Arkansas, im Norden an Tennessee und im Osten an Alabama. Im Süden liegt der Golf von Mexiko. Mississippi umfaßt eine Fläche von 125.434 km² bei rund 3 Millionen Einwohnern, wobei Mississippi den größten Bevölkerungsanteil an Negern in den gesamten Vereinigten Staaten aufweist. Die in diesem Gebiet zuvor lebenden Indianerstämme der Natchez, Caddo und Chickasaw wurden schrittweise vertrieben. 1817 wurde Mississippi als 20. Bundesstaat in die Union aufgenommen. Der Spitzname des Staates ist „The Magnolia State“, benannt nach der Pflanze Magnolia grandiflora. Der Nordwesten Mississippis liegt in der „Tornado Alley“, einem besonders tornadoreichen Gebiet, welches jährlich von zahlreichen Wirbelstürmen heimgesucht wird. Mississippi gehört zum „Bible Belt“ (Bibelgürtel), in dem der Protestantismus vorherrschend ist. Ähnlich wie in Arkansas darf ein Atheist in Mississippi kein öffentliches Amt bekleiden. Im Bundesstaat kann die Todesstrafe verhängt werden, bis 1967 war eine Mischehe streng verboten. Erst im Februar 2013 wurde in Mississippi offiziell die Sklaverei abgeschafft.[1] Der Ku Klux Klan entfaltete in Mississippi größere Aktivitäten. Bei Wahlen dominiert überwiegend die Republikanische Partei. Wirtschaftlich geht von Mississippi keine große Kraft aus; vorherrschend sind Baumwollanbau, Rinderzucht, Holzindustrie und etwas Erdöl- und Erdgasförderung. Prominente Persönlichkeiten des Bundesstaats sind u.a. Britney Spears, Oprah Winfreh, Elvis Presley, William Faulkner und Tennessee Williams.

Fußnoten

  1. Einfach vergessen Die Welt, 20. Februar 2013