Preußische Ostbahn

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Der Bahnhof Berlin-Jannowitzbrücke, mit hochgelegten Bahnschienen und kapitalistischen Hochbauten des frühen 21. Jahrhunderts
Fahrplan Berlin-Königsberg (1938-1939)

Die Preußische Ostbahn war noch im Januar 1945 die Bahnverbindung von Berlin über Küstrin, Landsberg an der Warthe, Kreuz und Schneidemühl nach Marienburg, Elbing und Königsberg. Sie führte unter anderem über die Dirschauer Brücke und war Teilstrecke der Bahnverbindung von Vlissingen nach Sankt Petersburg. An zwei Stellen wurden die Bahnschienen über Viadukte hochgelegt: in Landsberg, östlich des dortigen Hauptbahnhofes, am Bollwerk südlich der Innenstadt, gleich an der Warthe[1]; und in Berlin, bei dem Bahnhof Jannowitzbrücke, gleich an der Spree.

Geschichte

Aus wirtschäftlichen und militärischen Gründen wurde in den 1840er Jahren mit den Arbeiten an einer Eisenbahnverbindung von Berlin nach Königsberg begonnen. Der erste Streckenabschnitt von Kreuz nach Bromberg konnte 1851 in Betrieb genommen werden. Nach der Eröffnung der Dirschauer Brücke fuhr dann am 12. Oktober 1857 der erste Zug kommend aus Berlin in Königsberg ein.

Fahrplan vom 1. August 1868 ab (Königliche Ostbahn)

„Vom 1. August d. J. ab tritt für die Lokal Personenzüge zwischen Berlin und Landsberg a. W. und für die Personenzüge zwischen Cüstrin und Frankfurt a. O. der nachstehende Fahrplan in Kraft:“[2]

Berlin–Landsberg Landsberg–Berlin
Stationen Zug XXIII Zug XIII Stationen Zug XVI Zug XXIV
Berlin (Abfahrt) 6.00 Uhr 17.30 Uhr Landsberg (Abfahrt) 6.41 Uhr 18.30 Uhr
Neuenhagen 6.28 Uhr 18.03 Uhr Dühringshof 7.00 Uhr 18.48 Uhr
Straußberg 6.43 Uhr 18.21 Uhr Döllens-Radung 7.10 Uhr 18.57 Uhr
Müncheberg 7.10 Uhr 18.57 Uhr Vieß 7.25 Uhr 19.11 Uhr
Trebniß 7.24 Uhr 19.13 Uhr Tamsel 7.47 Uhr 19.32 Uhr
Gusow 7.39 Uhr 19.30 Uhr Cüstrin 8.14 Uhr 19.56 Uhr
Golzow 7.56 Uhr 19.50 Uhr Golzow 8.32 Uhr 20.13 Uhr
Cüstrin 8.17 Uhr 20.15 Uhr Gusow 8.53 Uhr 20.33 Uhr
Tamsel 8.34 Uhr 20.34 Uhr Trebnitz 9.14 Uhr 20.53 Uhr
Vieß 8.58 Uhr 20.58 Uhr Müncheberg 9.33 Uhr 21.11 Uhr
Döllens-Radung 9.11 Uhr 21.12 Uhr Straußberg 10.05 Uhr 21.41 Uhr
Dühringshof 9.22 Uhr 21.23 Uhr Neuenhagen 10.22 Uhr 21.56 Uhr
Landsberg (Ankunft) 9.39 Uhr 21.41 Uhr Berlin (Ankunft) 10.52 Uhr 22.25 Uhr
Cüstrin–Frankfurt a. O. Frankfurt a. O.–Cüstrin
Stationen Zug VI Zug XIV Zug IV Zug XX Stationen Zug XIX Zug III Zug XIII Zug V
Cüstrin (Abfahrt) 4.31 Uhr 8.19 Uhr 16.08 Uhr 20.18 Uhr Frankfurt (Abfahrt) 6.08 Uhr 9.53 Uhr 18.28 Uhr 23.00 Uhr
Podelzig 4.52 Uhr 8.47 Uhr 16.55 Uhr 21.05 Uhr Lebus 6.50 Uhr 10.18 uhr 18.57 Uhr 23.25 Uhr
Lebus 5.08 Uhr 9.08 Uhr 17.24 Uhr 21.34 Uhr Pödelzig 7.18 Uhr 10.32 Uhr 19.18 Uhr 23.39 Uhr
Frankfurt (Ankunft) 5.28 Uhr 9.35 Uhr 17.57 Uhr 22.07 Uhr Cüstrin (Ankunft) 7.49 Uhr 10.53 Uhr 19.43 Uhr 24.00 Uhr

„In dem Gange der durchgehenden Züge des Haupt-Courses Berlin–Eydtkuhnen wird hierdurch nichts geändert. Bromberg, den 24. Juli 1868. Königliche Direction der Ostbahn.“[3]

Bahnhöfe der Preußischen Ostbahn zwischen Berlin und Schneidemühl

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Bildergalerie

Gleisstrecken der Preußischen Ostbahn

Bahnhöfe der Preußischen Ostbahn

Die Bahnlinie von Berlin nach Insterburg

Die alternative Bahnlinie von Berlin nach Insterburg (→ Posener Bahn) führte über den Bahnhof Reppen und den Bahnhof Neu Bentschen.

Literatur

  • Karin Bader: Ostbrandenburg, Neumark und Niederlausitz in 144 Bildern, Rautenberg Verlag, Würzburg 2005, ISBN 3-8003-3017-2
  • Heinz Csallner: Bilder aus Ostbrandenburg, Edition Dörfler im Nebel Verlag GmbH, Eggolsheim 2002, ISBN 978-3-89555-039-3

Verweise

Fußnoten

  1. Csallner, Bilder aus Ostbrandenburg, Seite 17
  2. Bader, Ostbrandenburg, Seite 13
  3. Der Ort Reitwein hatte also im Jahre 1868 noch keinen Bahnhof.