Waldbrüder

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Die Waldbrüder nutzten häufig Bunker wie diesen hier (gefunden in Litauen).

Waldbrüder (est. Metsavennad) nannten sich die Widerstandskämpfer der anti-bolschewistischen Einheiten im Baltikum, die gegen die unter Stalin erfolgte sowjet-bolschewistische Besatzung ihres Landes gegen die Aggressoren kämpften. Der Name „Waldbrüder“ wurde bereits von Partisanen während der russischen Revolution von 1905 verwendet.

Kurland-Kessel

Als am 8. Mai 1945 die Heeresgruppe „Kurland“ im Kurland-Kessel kapitulierte, wurden die etwa 14.000 lettischen Freiwilligen der Waffen-SS als „Verräter“ von den Bolschewisten ermordet oder in sowjetische Konzentrationslager deportiert, einige von ihnen konnten jedoch als „Waldbrüder“ den bewaffneten Kampf gegen die kommunistische Invasion der Roten Armee bis 1953 fortsetzen.

Bekannte Waldbrüder (Auswahl)

Literatur

  • Hermann Behr: Die Waldbrüder. Ein deutscher Soldat bei estnischen Partisanen 1945-49. Winkelried-Verlag, 2010, ISBN 9783938392584

Verweise