Wehrmachtbericht

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Die Meldungen des Wehrmachtberichtes wurden vom 1. September 1939 bis zum 9. Mai 1945 täglich vom Oberkommando der Wehrmacht (OkW) über den Großdeutschen Rundfunk gesendet. Sie berichteten jeweils in Kürze über die militärische Lage an allen Fronten der deutschen Wehrmacht. Die Berichte begannen mit dem Ertönen der Sondermeldungsfanfare und jeweils mit der Einleitung:

„Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt ...“.

Namentliche Nennung im Wehrmachtbericht

Nennungen von Personen oder Einheiten im Wehrmachtbericht galten als hohe nichttragbare Auszeichnung. Ca. 1.631 deutsche Soldaten wurden im Wehrmachtbericht namentlich genannt, davon gehörten 832 zum Heer und 47 zur Waffen-SS. Diese persönliche Auszeichnung wurde auf Geheiß vom Oberbefehlshaber des Heeres Walther von Brauchitsch seit dem 27. April 1940 (nach dem Unternehmen „Weserübung“) im Wehrpaß/Soldbuch eingetragen, zuweilen ging eine namentliche Nennung mit der Verleihung der Ehrenblattspange einher, wenn derjenige gleichzeitig im „Ehrenblatt“ genannt wurde.

Informationsquelle für die Heimat

„Das Wort der Front soll keiner stören;
wir wollen es in Andacht hören,
denn jeder Bomber, den der Feind verliert,
ein jedes Schiff, das torpediert,
ein jeder Panzer, der geknackt,
ein jeder Bunker, der genommen
und jedes Erdloch, das gewonnen,
auch die geringste Tat der Front, die uns berichtet,
forderte Opfer und verpflichtet.
Ob jung, ob alt, wir woll’n nicht ruh’n,
es denen draußen gleichzutun.“[1]

Die letzten Wehrmachtberichte

Die letzten Wehrmachtberichte des Jahres 1945 wurden über den Reichssender Hamburg und den Reichssender Flensburg gesendet. Der letzte Wehrmachtbericht des Krieges wurde am 9. Mai 1945 über den bis dahin noch verbliebenen Reichssender Flensburg gesendet.

Letzter Wehrmachtbericht

9. Mai 1945 Meldungen über die Lage bei den Heeresgruppen Löhr, Rendulic und Schörner liegen beim Oberkommando der Wehrmacht zur Stunde noch nicht vor.[2]

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Ein Hitlerjunge, nachdem ein Störer der Übertragung des Wehrmachtberichtes aus einer Gaststätte von einem Vater, dessen Söhne an der Kriegsfront dienen, entfernt wurde; Filmschau „Junges Europa“ Nr. 5
  2. Die Wehrmachtberichte 1939–1945, Band 3, S. 569