Angola

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República de Angola (portugiesisch)
Repubilika ya Ngola (Kimbundu, Umbundu und Kikongo)
Republik Angola
Flagge
Wappen
Flagge Wappen
Amtssprache Portugiesisch
Hauptstadt Luanda
Staatsform Republik
Regierungssystem Präsidial
Staatsoberhaupt Präsident José Eduardo dos Santos (seit 1979)
Regierungschef Regierungschef José Eduardo dos Santos (seit 1979)
Fläche 1.246.700 km²
Einwohnerzahl 22.137.000
Währung 1 Kwanza = 100 Centimos
Unabhängigkeit 11. November 1975
Nationalhymne Angola Avante
Kfz-Kennzeichen ANG
Weltnetz-TLD .ao
Telefonvorwahl +244

Angola ist ein Negerstaat im südwestlichen Afrika.

Überblick

Hauptstadt

In Luanda, der Hauptstadt Angolas, leben ca. sieben Millionen Menschen, die umliegenden Gegenden miteingerechnet sogar 10 Mio. 2015 sollen in der angolanischen Hauptstadt etwa 200.000 Portugiesen ansässig sein.[1]

Präsident

Staatspräsident José Eduardo dos Santos herrscht seit 1979 ununterbrochen.

Geschichte

Zu einem größeren Aufstand gegen die Kolonialmacht Portugal – der allerdings niedergeschlagen wurde – kam es erstmals am 3. Januar 1961. Portugal ließ unter António de Oliveira Salazar die Ausgangsregion der Widerstandsaktion bombardieren und es kam binnen weniger Stunden bis zu 7.000 getöteten Zivilisten. Ausgehend von dieser Aktion Portugals entstand ein Kolonialkrieg. Mit der Nelkenrevolution von 1974 und dem Sturz Salazars endete der Krieg schließlich. Allerdings kam es in der Folge zu einem Stellvertreterkrieg zwischen den Großmächten des Kalten Kriegs auf dem Boden Angolas, der weitere 500.000 Menschenleben forderte. 400 Jahre nach der Gründung der Stadt Luandas durch portugiesische Siedler, wurde Angola am 11. November 1975 von Portugal unabhängig.[1] In den Jahrzehnten seit der Unabhängigkeit des Landes kam es zu weiteren Bürgerkriegen, die seit 2002 erstmals „dauerhaft“ befriedet werden konnten. Seither weist Angola ein Wirtschaftswachstum auf und ist zum zweitgrößten afrikanischen Erdölexporteur geworden.

Wirtschaft

Angola ist der zweitgrößte afrikanische Erdölexporteur. Weiterhin ist der Diamantenabbau sowie die Landwirtschaft von besonderer Bedeutung für das Land. China, das 15 % seines Rohölbedarfs aus Angola bezieht, hat dem Land eine Vielzahl von Krediten gegeben und erstellt bedeutende Infrastrukturprojekte.[1]

Zitate

„Entwicklungshilfe hat in der jetzigen Form überhaupt keinen Sinn. Sie erzieht die Völker nachgerade dazu, dass sie nicht mehr arbeiten. […] Wir gewöhnen die Menschen daran, auf Hilfslieferungen zu warten. Nehmen Sie Angola: Ein ungeheuer fruchtbares Land, das halb Afrika ernähren könnte ... Es ist nicht nötig, dass es in Afrika Elend gibt.“[2]

Literatur

  • René Zeyer: Armut ist Diebstahl – Warum die Armen uns ruinieren, Campus-Verlag, 2013, ISBN 978-3593500324
  • Alex Kurtagić: Ja, Afrika muß zur Hölle gehen, Unitall-Verlag, 2011, ISBN 978-3-905937-43-5

Verweise

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 Junge Freiheit, 49/15, S. 10
  2. Peter Scholl-Latour: Afrika – Pulverfaß der Welt, Interwiew mit TV Hören+Sehen 5/2002, S. 22