Frank, August

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SS-Brigadeführer August Franz Frank; er war seit 22. Oktober 1923 mit Rosa, geb. Hofmann, verheiratet. Aus der Ehe sind zwei Töchter entsprossen.

August Franz Frank (Lebensrune.png 5. April 1898 in Augsburg; Todesrune.png 21. März 1984 in Karlsruhe) war ein deutscher Unteroffizier des Deutschen Heeres und der Vorläufigen Reichswehr, Kaufmann, Angestellter im Polizeiverwaltungsdienst und Offizier der SS, zuletzt SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS und Polizei und Chef des Heeresverwaltungsamtes/OKH im Zweiten Weltkrieg. Er lebte nach seiner Entlassung aus Landsberg 1954 unter anderem ab Mai 1971 im badischen Weingarten und verzog von dort am 12. März 1979 nach Karlsruhe.

Chronologie

Von links: SS-Brigadeführer Richard Glücks (Inspektion der Konzentrationslager beim SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt als Amtsgruppe D), SS-Brigadeführer August Frank (Stellvertreter des Amtsleiters Oswald Pohl und Leiter WVHA Amtsgruppe A), SS-Obergruppenführer Oswald Pohl (Leiter des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes), SS-Brigadeführer Georg Lörner (Stellvertreter des Amtsleiters Oswald Pohl und Leiter WVHA Amtsgruppe B) und SS-Brigadeführer Dr. Hans Kammler (Leiter WVHA Amtsgruppe C).
  • ab Juli 1912 kaufmännische Ausbildung
  • ab Juli 1915 Lagerist
  • ab August 1916 Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg
    • 21. August bis 26. Oktober 1916 Ersatz-Abteilung/Königlich Bayerisches 4. Feldartillerie-Regiment „König“
    • 27. Januar 1917 bis 1. Dezember 1918 Munitions-Kolonne/Königlich Bayerisches 1. Feldartillerie-Regiment „Prinzregent Luitpold“
      • Gefreiter am 11. April 1917
      • Unteroffizier am 9. Oktober 1917
      • Wachtmeisterdiensttuer in der Kassenverwaltung der II. Abteilung/Königlich Bayerisches 4. Feldartillerie-Regiment „König“ ab 26. Januar 1918
      • Zahlmeisterapplikant am 13. Dezember 1918
  • 30. Juni 1919 Entlassung aus der Vorläufigen Reichswehr
  • 1. Juli 1919 bis 13. Oktober 1920 kaufmännischer Angestellter (Expedient) bei dem Augsburger Speditionsunternehmen „Möbeltransportabteilung der Speditionsfirma Weissenhorn & Cie“
  • Mitte Oktober 1920 bis Ende April 1930 im Polizeiverwaltungsdienst der Bayrischen Landespolizei
    • seit 1. Dezember 1920) Zahlmeisteranwärter und Polizei-Rottmeister bei der Verwaltungsstelle Passau/Bayerische Landespolizei
    • 22. Januar 1921 bis 31. Mai 1923 Verwaltungsamt/Landespolizei Augsburg
      • Zahlmeisteraspirant 10. März 1921
      • Polizei-Wachtmeister 1. April 1921
      • Polizei-Oberwachtmeister 11. November 1922
    • 1. Juni 1923 in der Rechnungsprüfungsstelle des Landespolizeiamtes beim Bayerischen Staatsministerium des Innern
    • 2. September 1924 bis 30. April 1930 in der Verwaltungsabteilung des Landespolizeiamtes
      • Polizei-Sekretär des Landespolizeiamtes und Verwaltungsbeamter ab 1. Juli 1927
  • 1930 bis Februar 1931 selbständiger Lebensmittelkaufmann
  • Februar 1931 bis März 1933 bei einer Heilgymnastikanstalt in München-Schwabing leitend angestellt
  • 8. April 1932 Eintritt in die Allgemeine SS (SS-Nr. 56.169) als SS-Mann im 4. Sturm/II. Sturmbann/1. SS-Standarte
  • 1. Februar 1933 Eintritt in die NSDAP (NSDAP-Nr.: 1.471.185)
  • ab April (nach anderen Quellen 29. August) 1933 beim Stab Reichsführer-SS Heinrich Himmler
  • April 1934 Hauptreferent V1 im SS-Verwaltungsamt Stab RFSS in Berlin (Verwaltung der Etats der Allgemeinen SS und der SS-Verfügungstruppen)
  • 1. Januar bis 15. September 1935 Referent Amt IV/SS-Hauptamt
  • 1. April 1936 bis 20. April 1938 Hauptabteilungsleiter V1 des SS Verwaltungsamtes/SS Hauptamt, Verwaltungsführer/Inspektion der SS-VT
  • Stabsführer und Vertreter des Chefs des SS-Verwaltungsamtes/SS-Hauptamt
  • 20. April 1939 bis 1. Februar 1942 Chef des Verwaltungsamtes/SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt (SS-WVHA)

Zweiter Weltkrieg

Nachkriegszeit

  • Nach Kriegsende mit dem Pseudonym „Franz Müller“ untergetaucht (arbeitete in einer Zementfabrik)
  • 17. Dezember 1945 (nach anderen Quellen 17. Februar 1946) durch Angehörige der VS-amerikanischen Besatzerarmee festgenommen und inhaftiert
  • 3. November 1947 (ab 13. Januar 1947 angeklagt) im Pohl-Prozeß (WVHA-Prozeß) vom Nürnberger Siegertribunal zu lebenslänglicher Haft verurteilt
    • das Urteil wurde am 31. Januar 1951 in eine fünfzehnjährige Haftstrafe umgewandelt
  • 7. Mai 1954 Entlassung aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg

Auszeichnungen (Auszug)