Böhmer, Kurt

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Max Werner Kurt Böhmer (Lebensrune.png 31. Dezember 1892 in Magdeburg; Todesrune.png gefallen 1. Oktober 1944 in Windau, Kurland) war ein deutscher Offizier der Kaiserlichen Marine, der Reichsmarine und der Kriegsmarine, zuletzt Konteradmiral und Ritterkreuzträger des Zweiten Weltkriegs.

Werdegang

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Kurt Böhmer, Sohn des Apothekenbesitzers Wilhelm Robert Böhmer (4. April 1855 in Kamenz/Sachsen/nördlich von Bautzen) und seiner Gemahlin Emmi Elise Pauline, geb. Scheer (Lebensrune.png 28. Mai 1864 in Treptow an der Rega/Pommern), trat 1914 als Seekadett (Crew 14) in die Kaiserliche Marine ein. Noch im Juli 1918 erhielt er eine U-Boot-Ausbildung und kam als Wachoffizier auf SM U 17 bzw. auf SM U 22 (zählte zu der ersten deutschen U-Bootserie, die mit Dieselmotoren ausgerüstet wurde; am 1. Dezember 1918 zwangsweise an Großbritannien ausgeliefert), das er mit Waffenstillstand im November 1918 verließ.

Weimarer Republik

Oberleutnant zur See der Reichsmarine Böhmer heiratete 1926 in Kiel seine Verlobte.

Drittes Reich

Zwischen 1937 und 1939 fuhr er als I. Offizier auf dem Panzerschiff „Admiral Scheer“. Bis 1940 war er Führer des Sonderverbandes Ostsee, danach ab Oktober 1940 als Kapitän zur See Führer der Minensuchboote (FdM) Nord. Ab Mai 1941 war er Führer der Minensuchboote (FdM) Ost und anschließend bis Oktober 1944 Führer der 9. Sicherungsdivision. Am 1. Februar 1943 zum Konteradmiral befördert, nahm Böhme an vielen Feindfahrten der ihm unterstellten Verbände persönlich teil.

Dienststellen im Zweiten Weltkrieg

  • 21. Juli 37 bis 21.1.40 Erster Offizier (I.O.) auf der „Admiral Scheer“
  • 22.1.40 bis 31. Mai 40 Führer des Sonderverbandes der Nordsee
  • 1.6.40 bis 15.10.40 Chef des Stabes beim Befehlshaber der Sicherung der Nordsee
  • 16.10.40 bis 19.5.42 Verbandsführer Führer der Minensuchverbände Nord
  • 20. Mai 42 bis 16.6.44 Verbandsführer Führer der Minensuchverbände Ost
  • 17.6.44 bis 1.10.44 Chef der 9. Sicherungsdivision

Tod

Konteradmiral Böhmer wurde am 1 Oktober 1944 bei Gasseln (bei Windau/Lettland) von bolschewistischen Partisanen hinterrücks ermordet, auch die drei Förster, welche ihm bei der Jagd begleiteten, wurden ermordet.[1] Sein Kriegsgrab wurde später vom Feind eingeebnet, seine sterblichen Überreste wurden bis dato (Stand: 2018) trotz Suche durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge nicht geborgen.

Beförderungen

  • Seekadett (1. April 1914)
  • Fähnrich zur See (23. Dez 1914)
  • Leutnant zur See (13. Juli 1916)
  • Oberleutnant zur See (28. Sep 1920)
  • Kapitänleutnant (1. April 1927)
  • Korvettenkapitän (1. Juli 1934)
  • Fregattenkapitän (1. Okt 1937)
  • Kapitän zur See (1. Aug 1939)
  • Kommodore (10. April 1942)
  • Konteradmiral (1. Feb 1943)

Auszeichnungen (Auszug)

Abstammungsgalerie

Verweise

Fußnoten