Edelmann (Gesinnung)

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Abbildung eines edelmütigen deutschen Soldaten, der kameradschaftlich, selbstlos und unter Einsatz seines Lebens eine Frau aus der Kampfzone und vor dem anrückenden Feind in Sicherheit bringt

Der Ehren- oder Edelmann gilt als ein Mann von edler, ehrenwerter und großmütiger Gesinnung sowie demgemäßem Betragen. Er stellt einen aufgrund seines Charakters oder anderer Umstände in irgendeiner Form sozial herausgehobenen Mann, einen „Ritter des Geistes“ dar.

Charakterisierung

Ein deutscher Vater mit seinem Sohne während eines Fronturlaubes im Zweiten Weltkrieg

Vielfach wird als Wesensmerkmal eines Edelmannes ein überlegenes, ethisch-moralisches Verhalten genannt: auf das Ehrenwort eines solchen Ehrenmannes muß man sich verlassen können, ebenso wie auf das Vorhandensein der Tugenden

  • Selbstbeherrschung (innere und äußere Haltung),
  • Bescheidenheit,
  • stoische Gelassenheit,
  • Geradlinigkeit, aber auch
  • selbstbewußtes Durchsetzungsvermögen,
  • Kampfesmut und im Notfall auch
  • Selbstaufopferung.

Der Edelmann wird zumeist dem im Alltag zuvorkommenden Kavalier mit ritterlichen Tugenden gleichgesetzt (engl.: Gentleman; französisch: Gentilhomme; spanisch: Caballero), der besonders gegenüber Frauen und Damen unabhängig von deren gesellschaftlicher Stellung taktvoll, hilfsbereit und höflich auftritt.

„Die Germanen glauben sogar, den Frauen wohne etwas Heiliges und Seherisches inne; deshalb achten sie auf ihren Rat und hören auf ihren Bescheid. Wir haben es ja zur Zeit des verewigten Vespasian erlebt, wie Veleda lange Zeit bei vielen als göttliches Wesen galt. Doch schon vor Zeiten haben sie Albruna und mehrere andere Frauen verehrt, aber nicht aus Unterwürfigkeit und als ob sie erst Göttinnen aus ihnen machen müßten.“Tacitus in seiner Germania

Der Edelmann im eigentlichen Sinne jedoch setzt sich zu­vor­derst für Volk, Vaterland und Arterhaltung ein, zudem gilt er als vornehmer Freigeist und ggf. fürsorgender Vater, der sich der allgemeinen Verhausschweinung und dem Diktat der Minusseelen widersetzt, ohne sich als künstlich-feudaler Geck zu gebärden.

Voraussetzung

Die Voraussetzung zum Edelmann ist nicht der Adelsstand als Angehöriger verbriefter Edelleute oder der Titel eines Junkers oder Rittersmannes, sondern ausschließlich die edelmännische (Charakteradel) Haltung. Bildungsstand, Kulturbeflissenheit und Sozialstatus mögen willkommene Attribute eines Edelmannes sein, aber auch ohne sie kann sich ein rechtschaffener, ehrenhafter Mann durch anständige und achtbare Taten als Edelmann auszeichnen.

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut; denn das allein unterscheidet ihn von allen Wesen, die wir kennen!“ — Johann Wolfgang von Goethe in Das Göttliche

Begriffsunterschiede

Adel und Bergbau

Im einschränkenden Sprachgebrauch des deutschen Adels ist ein „Edelmann“ Mitglied der Herrenkaste. Der Begriff stammt aus dem Germanischen, dort wurden Angehörige der herrschenden Schicht Edlinge bzw. Edelinge genannt. Im Bergbau wird ein Bergmann, der nach Gold und Silber (Edelmetallen) schürft, auch „Edelmann“ genannt.

Zitate

  • „‚Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!‘ Ist das nicht weit, weit mehr, als jene zehn Gebote, die der Jude Moses dem verkommenen farbigen Hebräergesindel in der Wüste geben mußte, um dieser Horde die Anfangsgründe des Menschseins verständlich zu machen?“Wulf Sörensen 1933 in „Die Stimme der Ahnen“ (Nordland-Verlag)

Siehe auch

Literatur

Verweise