Irmer, Hans-Jürgen

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Hans-Jürgen Irmer (Lebensrune.png 20. Februar 1952 in Limburg an der Lahn) ist ein deutscher Politiker der BRD-Blockpartei CDU, ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter, Verleger und Publizist. Irmer fiel in der Vergangenheit immer wieder durch Aussagen auf, die gegen den politisch korrekten Konsens des BRD-Systems verstoßen. Seit der Bundestagswahl 2017 ist er Mitglied des 19. Bundestags.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Nach dem Abitur 1971 absolvierte Irmer ein Lehramtsstudium der Fächer Englisch, Erdkunde und Sozialkunde an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach dem Referendariat war er von 1980 bis 1987 als Lehrer tätig. Nach einem Jahr als Pressesprecher des Hessischen Kultusministers kehrte er 1988 in den Schuldienst zurück, um anschließend wiederum als Lehrer an verschieden hessischen Schulen zu unterrichten.

Irmer ist Herausgeber des halbjährlich erscheinenden Wirtschaftsmagazins Mutmacher, der Vierteljahresschrift Gesundheitskompaß sowie der Monatszeitung Wetzlar Kurier. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Partei

Irmer ist Mitglied der BRD-Blockpartei CDU und dort seit 1977 in verschieden lokalpolitischen Funktionen aktiv. Seit 1998 ist er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lahn-Dill. Auch war er bis September 2012 bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und bis Januar 2015 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.[1]

Rezeption

Irmer bezeichnet sich selbst als „einen Konservativen, der sein Vaterland liebt“. Aufgrund seiner konservativen Positionen, die beispielsweise Kritik an der Homosexualisierung der Gesellschaft[2] einschließt und seinem nonkonformistischen Verhalten, er referierte beispielsweise bei verschiedenen zur Deutschen Burschenschaft gehörenden, als „rechtsextrem“ geschmähten Studentenverbindungen, wird er von den BRD-Systemmedien und linksgerichteten Parteikollegen immer wieder als umstrittene Persönlichkeit dargestellt.

Die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen beriefen im Januar 2010 eine Aktuelle Stunde des Hessische Landtag ein, um Irmers Lob für das Schweizer Minarettverbot, das er seinem Anzeigenblatt Wetzlar Kurier veröffentlicht hatte, zu skandalisieren.

Im April 2010 kritisierte Irmer dem Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff, eine Fehlentscheidung im Zusammenhang mit der Ernennung von Aygül Özkan zur Sozialministerin begangen zu haben, entschuldigte sich kurze Zeit später aber für seine Aussage.

Im September 2012 legte Irmer sein Amt des bildungspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion nieder, weil er „die Entscheidungen zur möglichen Einführung des islamischen Religionsunterrichts und eines Landesschulamtes inhaltlich für die Fraktion nicht vertreten kann“.

Sowohl Politiker als auch Vertreter der BRD-Sytemmedien versuchten immer wieder zu skandalisieren, daß Irmer für die „konservative“ Wochenzeitung Junge Freiheit schreibt.[3]

Der Landesschülerrat Hessen lehnte es – aufgrund Irmers politischer Ansichten – im Februar 2014 ab, weiter mit ihm zusammenzuarbeiten. Irmer war erneut zum schulpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion gewählt worden. Die Jungfunktionäre forderten die CDU-Fraktion am 11. Februar 2014 auf, einen neuen Gesprächspartner zu stellen.

Ende Januar 2015 legte Irmer alle seine Parteiämter nieder, nachdem es in seiner Fraktion aufgrund eines von ihm verfaßten islamkritischen Artikels in der von ihm verlegten Monatszeitung Wetzlar Kurier sowie einer in der selben Ausgabe abgedruckten Anzeige zu Kritik gekommen war.[1]

Zitate

  • „Wir wollen als Christen niemanden in die Hölle schicken, wir sollten die Islamisten aber unverzüglich in ihre angestammte Heimat schicken, statt sie teilweise noch über Sozialleistungen zu finanzieren. Null Toleranz denen gegenüber, die Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bekämpfen. Toleranz aber gegenüber dem Wunsch nach Verteilung des Korans“[4]
  • „Der Islam ist auf die Eroberung der Weltherrschaft fixiert. Wir brauchen nicht mehr Muslime, sondern weniger.“[5]
  • „Homosexualität ist nicht normal. Wäre sie es, hätte der Herrgott das mit der Fortpflanzung anderes geregelt.“[2]

Fußnoten

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