Kablitz, Susanne

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Susanne Kablitz

Susanne Kablitz (Lebensrune.png 8. Februar 1970; Todesrune.png 11. Februar 2017)[1] war eine selbständige deutsche Fachwirtin für Finanzdienstleistungen. Vom 3. November 2013 bis 9. November 2014 hatte sie den Posten der Bundesvorsitzenden der Partei der Vernunft (PdV) inne.

Leben

Wirken

Seit März 2013 betrieb die Trainerin und Dozentin rund um Geld- und Wirtschaftsthemen ein Netztagebuch zu wirtschaftspolitischen Zeitfragen aus dem Blickwinkel der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Susanne Kablitz gehörte auch zu den Autoren der Zeitschrift eigentümlich frei und schrieb ebenfalls für die christliche Wochenzeitung Junge Freiheit.

Susanne Kablitz gründete im Jahr 2012 den Hayek-Club für Krefeld und den Niederrhein und war von 2013 bis zum 1. Dezember 2016 Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft. Anlaß ihres Austritts war die Behandlung des Mitglieds Beatrix von Storch (AfD) durch den Vorstand. Nach Kablitz’ Austrittsschreiben besteht der Vorstand der Vereinigung fast vollständig aus Vertretern der BRD-Blockpartei FDP.

Parteipolitik

Auf einem Sonderparteitag der Partei der Vernunft am 3. November 2013 in Frankfurt am Main wurde Susanne Kablitz zur neuen Bundesvorsitzenden dieser Partei gewählt. Sie erklärte, das staatliche Papiergeldmonopol – sie spricht von „Falschgeldsystem“ – zum Hauptthema machen zu wollen. Am 9. November 2014 trat sie als Bundesvorsitzende zurück und aus der Partei aus. Die entsprechende Erklärung gipfelte in den Worten: „Ich habe die Faxen dicke!“[2]

Freitod

Am 11. Februar 2017 setzte Susanne Kablitz ihrem Leben ein Ende.

Zitate

  • „Es gibt diesen Tag im Leben eines jeden Menschen, wo er sich einer Sache definitiv sicher ist. Wo er genau und 100-prozentig weiß, dass es so kommen wird wie er es sich niemals gewünscht hat. Ein solcher Tag ist auf der einen Seite bedrückend, auf der anderen ungemein befreiend. Denn man weiß, dass man gegen den Fortgang der Geschichte nicht ankommen wird. Egal, was man schreibt oder sagt oder tut. Ludwig von Mises war in einer ähnlichen Situation vor vielen Jahrzehnten. Damals sagte er sinngemäß, dass er zur Aufklärung, zur Weitsicht und zur Vorsicht in der Welt beitragen wolle, aber letztendlich nur ›zum Geschichtsschreiber des Niedergangs‹ geworden ist. [...] So ähnlich fühle ich mich inzwischen auch – denn egal, was man auch versucht: die meisten Menschen auf der Welt (zumindest ist nach den gemachten Erfahrungen davon auszugehen) glauben fest an die Obrigkeit, an die Gottheit Staat, an den Schuldkult, die Selbstverleugnung und sind tief verwurzelt in ihrem Hass auf sich selbst. Egal, wie sehr man auch darauf hinweist, dass die meisten Menschen auf dem direkten Weg in die Hölle sind – nichts ändert sich. Im Gegenteil. Man wird sogar beschimpft, belächelt und verleugnet.“ (Aus den „Abschiedsworten“ von Susanne Kablitz, dem letzten Text vor ihrem Freitod.)
  • „Eine Energie“wende“, die eine einzige Katastrophe ist, ein Euro-Desaster, für dessen Durchsetzung Sie und Ihresgleichen massenhaft Zusagen und Verträge gebrochen haben oder die gerade stattfindende Asylantenflutung, die für alle Beteiligten nur Not und Elend bringt. Sie, Frau Merkel, gehören ins Gefängnis. Für das, was Sie tun, würde jeder normale Bürger zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie richten über einen Uli Hoeneß (zum Beispiel), der lediglich sein eigenes Geld nicht versteuert hat (wenn die Story überhaupt so stimmt) und Sie verkaufen dieses Land und die Bürger, die Sie finanzieren, zum Spottpreis.“[3]

Veröffentlichungen

  • Christoph Braunschweig / Susanne Kablitz: Kluge Geldanlage in der Schuldenkrise – Austrian Investing. Books on Demand, Norderstedt 2014, ISBN 978-3-7357-2376-5

Literatur

Verweise

Nekrologe

Fußnoten