Kals, Ernst

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Ernst Kals.jpg

Ernst Kals (Lebensrune.png 2. August 1905 in Glauchau; Todesrune.png 2. November 1979 im Emden) war ein deutscher Kapitän zur See und einer der erfolgreichsten deutschen U-Boot-Kommandanten im Zweiten Weltkrieg. Kals war einer der Helden des verwegenen Unternehmens „Paukenschlag“.

Leben und Wirken

Kals gehörte zum Jahrgang der Marine 24 (1924). Er diente auf dem Leichten Kreuzer „Leipzig“, war Lehrer in Kiel und diente als Verbindungsoffizier im Armeeoberkommando 16 bis Oktober 1940.

Er erhielt eine U-Boot-Ausbildung von Oktober 1940 bis Februar 1941, wurde danach Kommandantenschüler auf dem U-37 und absolvierte den Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Boot-Flottille. Nach seiner Baubelehrung von April bis Juni 1941 wurde Kals Kommandant der U-130.

Am 2. Januar 1943 trat er seinen Posten als Chef der 2. U-Boot-Flottille an; außerdem war er Chef (inkl. Sicherungsverband) des U-Boot-Stützpunktes Lorient.

Im November 1944 wurde Kals durch eine Landminenexplosion schwer verletzt. Am 10. Mai 1945 geriet er in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 20. Januar 1948 entlassen wurde.

Kals versenkte 19 Schiffe mit rund 139.000 BRT.

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Rainer Busch / Hans J. Röll: Der U-Boot-Krieg (Band 1) Die deutschen U-Boot-Kommandanten, Mittler-Verlag 1996, ISBN 3813205096

Verweise