Reynouard, Vincent

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Vincent Reynouard

Vincent Reynouard (Lebensrune.png 18. Februar 1969 in Boulogne/Billancourt bei Paris) ist ein französischer Revisionist und Nationalsozialist. Er ist Vater von acht Kindern.

Inhaltsverzeichnis

Wirken

Vincent Reynouard: „Die Wahrheit über Oradour“; In seinem Buch beweist der Chemieingenieur, Mathematiklehrer und Historiker Reynouard, das zwar am 10. Juni 1944 nahezu die gesamte Bevölkerung von Oradour-sur-Glane getötet wurde, aber nicht durch ein mutwilliges Unterfangen der Waffen-SS, sondern vor allem durch die Explosion eines oder mehrerer heimlicher Waffendepots der mörderischen Résistance, die in der dortigen Kirche versteckt worden waren. Die Frauen und Kinder, die sich in der Kirche versammelt hatten, fanden durch die Explosion des Waffenlagers einen schrecklichen Tod. Für diesen Versuch einer wissenschaftlichen, rationalen Herangehensweise wurde der mutige Franzose verfemt, seiner bürgerlichen Existenz beraubt und weggesperrt. Der Dissident lebt seit Juni 2015 ohne seiner Familie im Londoner Exil.[1]

1987 begann Reynouards politisches Wirken. Während einer Unterhaltung 1990 mit einem Franzosen, der die Waffen-SS bewunderte, entdeckte er, daß es einen Revisionismus über Oradour gab. Damals glaubte Reynouard an die offizielle Version, daß dort ein von der Waffen-SS begangenes Massaker eines ganzen Dorfes stattgefunden habe, und sagte zu dem Franzosen: „Deine SS, die haben Oradour gemacht.“, worauf dieser ihm antwortete, daß dem nicht so war und ihm zwei Broschüren zu dem Thema gab: die von Otto Weidinger „Tulle und Oradour, ein deutsch-französisches Drama“ und die von Pierre Moreau „Als ich die Steine weinen hörte“. Bei Weidinger war es das Wort der ehemaligen Waffen-SS gegen das der Franzosen, wohingegen Moreau gewichtige technische Argumente hervorbrachte.

Vincent Reynouard beschloß danach, eine eigene Untersuchung durchzuführen, indem er zunächst die von Moreau aufgeworfenen technischen Fragen überprüfte und vertiefte. Er ging vor Ort und beobachtete, photographierte und maß nach. Er besorge sich zu Analysezwecken Bildaufnahmen aus der damaligen Zeit und befragte Zeitzeugen. Da er Student der Chemie war, war er recht gut geeignet, um sich über die Sprengkörper, die Struktur der Glocken und das Feuer zu informieren. Nach sieben Jahren Nachforschung veröffentlichte er schließlich sein Buch.

Die Reaktion der französischen Behörden entsprach der eines überführten Lügners: kategorische Ablehnung der Debatte und Forderung nach sofortiger Repression, um den Widerborstigen zum Schweigen zu bringen. Im September 1997, einige Wochen nach der Veröffentlichung, wurde sein Buch verboten. Eine regelrechte intellektuelle und juristische Auseinandersetzung schloß sich dem an, an deren Ende er im wesentlichen gewonnen hatte:

  • Das Verbot des Buches wurde aufgehoben.
  • Der Kassationsgerichtshof hob das Urteil auf, wonach er wegen „Rechtfertigung von Kriegsverbrechen“ zu einer Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden war.
  • Der Diskurs der Touristenführer in Oradour änderte sich insoweit, als daß man nun versucht, die offizielle These mit dem in Einklang zu bringen, was man in der Kirche sehen kann.

Vor allem dieser letzte Punkt befriedigt Reynouard, denn indem sie ihren Diskurs änderten, erkannten die Gralshüter der Erinnerung von Oradour implizit die Bedeutung seiner technischen Argumente an. In der BRD wurde Reynouard besonders durch sein Buch „Die Wahrheit über Oradour“ bekannt, in welchem der Franzose den Mythos des Massakers von Oradour aufklärt und auf das tatsächliche Geschehen im Juni 1944 zurückführt.

Gesinnungsjustiz

2008 wurde er wegen revisionistischer Tätigkeit in Brüssel und im elsässischen Kolmar zu je einem Jahr Gefängnis verurteilt. Er fand seitdem bei verschiedenen Freunden Zuflucht. Dies gestattete ihm, seine Arbeit in einer Umgebung der relativen Freiheit fortzusetzen. Andernorts versucht man ihn hingegen totzuschweigen, so ist ein früherer, relativ objektiver Wikipedia-Artikel über ihn inzwischen wieder verschwunden. Als Reynouard Anfang September 2009 wieder nach Brüssel zurückkehrte, um seine Familie wiederzusehen, wurde er, als er am 7. September mit seinen zwei Töchtern das Haus verließ, von den Ordnungshütern aufgrund eines im Juni 2008 ausgestellten Haftbefehls festgenommen. Einem Gefängnisaufenthalt konnte er entgehen, da er dem Tragen einer elektronischen Fußfessel zustimmte, die am 26. April 2009 angelegt wurde. Bis zum 8. Juli 2010 lebte er bei sich zu Hause in Brüssel, danach wurde er wieder verhaftet und sollte nach Frankreich (Urteil des Berufungsgerichtes in Kolmar) ausgeliefert werden. Am 5. April 2011 wurde er aus der Haft entlassen.[2]

2015

Am 11. Februar 2015 wurde Reynouard erneut zu zwei Jahren Haft verurteilt. Kern des Prozesses war ein im Internet veröffentlichen Video.[3] Der Staatsanwalt, der die Strafe als zu hoch empfand, legte gegen das Urteil Berufung ein.[4] Die Berufungsstrafkammer von Caen/Frankreich hat am 17. Juni 2015 Vincent Reynouard, Vater von acht Kindern und suspendierter Mathematik-Lehrer, zu einer Haftstrafe von einem Jahr ohne Bewährung verurteilt wegen seines Filmbeitrages „Zwang zur Erinnerung: Eine Jugend wird politisch vereinnahmt“. In diesem Film brandmarkte er die politische Vereinnahmung der französischen Jugend durch staatliche Stellen und vor allem durch sogenannte Erinnerungsvereinigungen anläßlich des 70. Jahrestages der Erinnerung an die Invasion in der Normandie im Zweiten Weltkrieg.[5] Zu diesem Zeitpunkt befand er sich schon in London.

Siehe auch

Nachrichten aus der Gesinnungshaft:

Verweise

Fußnoten

Meine Werkzeuge
In anderen Sprachen