Toben, Fredrick

Aus Metapedia

(Weitergeleitet von Toben, Frederick)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fredrick Toben
Toben in Birkenau

Gerald Fredrick Toben (Lebensrune.png als Gerold Friedrich Töben am 2. Juni 1944 in Jaderberg, Deutsches Reich) ist ein deutsch-australischer Autor von Büchern auf den Gebieten Bildung, Politikwissenschaft und Geschichte. Toben ist Gründer und Leiter des „Adelaide Institute” in Australien, ein Zentrum zur Untersuchung des Holocausts. Toben war maßgeblicher Mitorganisator der Holocaust-Konferenz in Teheran im Dezember 2006.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Toben (rechts) mit dem Vater des Schauspielers Mel Gibson

Tobens Familie emigrierte 1954 nach Australien und war dort weiterhin in der Landwirtschaft tätig. Toben studierte an der Universität Melbourne, Australien (Diplom 1970) sowie an der Victoria University in Wellington, Neuseeland (Diplom 1968). Anschließend arbeitete er als Lehrer in Neuseeland, bevor er 1970 eine Anstellung an einer Schule in Westdeutschland annahm. 1971 erfuhr Toben, daß seine australischen Abschlüsse in der BRD nicht anerkannt werden. Daraufhin studierte er erneut an der Universität Stuttgart Philosophie und promovierte 1977 über Charles S. Peirce und Karl Popper. 1978 erwarb er an der University of Rhodesia das Diplom für Erziehungswissenschaft und nahm eine Stelle als Lehrer in Rhodesien an, danach weitere Lehrtätigkeit in den Fächern Englisch, Deutsch, Soziologie und Philosophie in Australien, Neuseeland, Westdeutschland, Zimbabwe und Nigeria, bis er 1980 wieder nach Australien zurückkehrte und dort auch heiratete. 1985 wurde er vom Schuldienst wegen angeblicher „Inkompetenz und Ungehorsams” ausgeschlossen, jedoch mußte diese Entlassung, nach gerichtlicher Überprüfung 1992, zurückgenommen werden.

Revisionistische Aktivität

Von 1983 bis 1993 war er Direktor von Toben International Try Ltd, Import-Export.

Seit 1985 war Toben Verleger bei Peace Books, und als Autor verschiedener Artikel und Bücher über Erziehungswissenschaft sowie zweier Bücher über den Revisionismus: „Where Truth Is No Defence, I Want To Break Free“ (2001); „Fight or Flight: The Personal Face of Revisionism“ (2003) tätig.

Mit einem Freund gründete Toben 1994 das Adelaide Institute, dessen Direktor er seither ist. Dieses Institut ist die Schaltzentrale der australischen Revisionisten. Es verbreitet in Rundbriefen und Publikationen, welche das offizielle Dogma des Holocaustes anzweifeln oder relativieren und unterhält zu diesem Zweck diverse Weltnetzpräsenzen. 1998 veranstaltete das Institut ein „Internationales Revisionisten-Symposium”. Unter den Gästen und Referenten waren etwa Germar Rudolf, Jürgen Graf, David Irving, Robert Faurisson und Ingrid Rimland.

Inhaftierungen

Verurteilung 1999

Bereits im Jahr 1999 mußte Toben neun Monate Gefängnishaft in Mannheim verbüßen.

1999 machte Toben eine Rundreise durch Europa, um vor Ort nach der „Wahrheit über den Holocaust“ zu suchen und veröffentlichte auf Weltnetzseiten sein Reisetagebuch. Abschließend suchte er im April Oberstaatsanwalt Heiko Klein, der die Untersuchungen im Fall Günter Deckert leitete, in dessen Büro auf, um mit ihm über neue Erkenntnisse der freien Holocaust-Forschung zu diskutieren und um an ihn zu appellieren, die menschenrechtswidrigen Verfolgungen von Forschern einzustellen. Klein ließ den mit den besten Absichten gekommenen Mann sofort verhaften und neun Monate einkerkern. Toben wurde im Dienstzimmer des Mannheimer Staatsanwaltes aufgrund seines im Weltnetz veröffentlichten Tagebuches festgenommen und in einem darauffolgenden Prozeß nach § 189 StGB wegen sogenannter „Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“ zu zehn Monaten Haft verurteilt. Nach seiner Haftentlassung im November 1999 reiste Toben zunächst in den Iran, um dort Vorträge zu halten und Interviews zu geben, bevor er im Mai 2000 zum Kongreß des IHR nach Kalifornien ging, wo er als Referent geladen war. 2006 nahm er an der Holocaust-Konferenz in Teheran teil.

Verhaftung 2008

Im Oktober 2008 wurde er in London aufgrund eines deutschen Haftbefehles festgenommen. Dr. Frederik Toben befand sich auf einem Flug aus den VSA nach Australien. Der Flug sah eine planmäßige Zwischenlandung auf dem Londoner Flughafen Heathrow vor. Als das Flugzeug neu betankt und beladen war, und die Besatzung kurz vor dem Weiterflug nach Australien die Türen schließen wollte, stürmte ein Anti-Terror-Kommando der britischen Polizei die Maschine und verhaftete Dr. Toben.

Jetzt soll Toben erneut in der BRD inhaftiert werden, da er auf der Weltnetz-Seite des Adelaide-Institutes über die neuesten Erkenntnisse der freien Holocaust-Forschung auch in deutsch berichtet. Da das Weltnetz global ausstrahlt, kann er die BRD nicht ausklammern. Seine deutschen Veröffentlichungen sind jedoch für die Deutschen in Australien und Amerika gedacht. Das kümmert allerdings die Verantwortlichen in der BRD wenig. Aufgrund der Furcht, daß die Deutschen von diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen erfahren könnten, wird daher immer wieder zu derartigen Mitteln gegriffen, um den Informationsfluß zu stoppen. Das war auch der Grund, warum die BRD den sogenannten EU-Haftbefehl durchpeitschte. Die Mitgliedsländer der EU haben sich verpflichtet, jedes Auslieferungsersuchen eines Mitgliedslandes zu erfüllen.

Die Telefone von Dr. Toben wurden offenbar rund um die Uhr überwacht. Man wußte von seinen Reiserouten und verlangte dementsprechend von Großbritannien, den Historiker im parkenden Flugzeug auf dem Londoner Flughafen zu verhaften und nach Mannheim zu überstellen. In Großbritannien ist es kein Straftatbestand, den Holocaust in Abrede zu stellen. Obendrein befand sich Dr. Toben auf internationalem Territorium (Flughafenbereich). Dennoch forderte die BRD die menschenrechtswidrige Verhaftung des Forschers.

Am 3. Oktober 2008 erfolgte die erste Anhörung vor dem City of Westminster Magistrates’ Court und wurde auf den 10. Oktober zum Entscheid über eine Freilassung auf Kaution vertagt. Dann sollte es am 17. Oktober weitergehen.

Ende November wurde Toben in London freigelassen. Vom Landgericht Mannheim war ihm vorgeworfen worden, bezüglich bestimmter Punkte der jüngeren Zeitgeschichte eine andere Meinung zu haben, als es die bundesdeutsche Staatsräson vorschreibt. Das Gericht erwirkte daraufhin den Europäischen Haftbefehl, aufgrund dessen er dann festgenommen wurde. Jedoch erklärte ein Londoner Amtsgericht den Haftbefehl am 29. Oktober für ungültig, weil aus ihm nicht klar und eindeutig hervorging, wo Toben, die nach bundesdeutschem Strafrecht zu belangenden Behauptungen zum Thema Holocaust geäußert haben soll.

Filmbeiträge

Verweise

Meine Werkzeuge